Geht Winterdienst auch anders?
Dienstag, 14. Dezember 2010, 09:39 Uhr
Wenn einer eine Reise macht, da dann kann er was erzählen. So erging es auch unserem Leser Herbert Knischka, dem etwas zum Thema Schnee aufgefallen ist...
Natürlich steht im Vordergrund die Sicherheit, daran gibt es keinen Zweifel! Zum Einsatz von Streusalz oder Salzlauge auf Straßen gibt es auch keine Alternative, weder wirtschaftlich noch sicherheitstechnisch!
Wie aber ist die Situation in Fußgängerbereichen? Oftmals wird in den frisch gefallenen Schnee - bei geringen Schneehöhen, ohne diesen vorher zu räumen - einfach Salz eingebracht. Das Ergebnis ist, besonders bei niedrigen Temperaturen, eine breiige Masse, auf der es sich vielfach schlechter laufen lässt als auf der festgetretenen Schneedecke.
Eine ganze Reihe von nicht erwünschten "Nebenwirkungen" kommt noch hinzu: Das Schuhwerk leidet, die Salzreste werden überall mit hingenommen - öffentliche Einrichtungen können über den Zustand ihrer Fußbodenbeläge ein Lied singen. Aber es leiden mit Sicherheit auch die Natursteinbeläge, die wir inzwischen überall in den Innenstädten haben. Dass Bäume und Sträucher schaden nehmen, ist kein Geheimnis. Und wenn dann die Omis ihre kleinen vierbeinigen Lieblinge nicht mehr problemlos zur Gassi führen können, weil die in der Salzbrühe nicht laufen können, ist das auch nicht angenehm. Und: kostenlos ist das Salz letztlich auch nicht.
Dass es auch anders geht (oder gehen muss), sieht man in den Wintersportorten im Thüringer Wald oder Harz.
Auch dort müssen die Kommunen daran interessiert sein, für die Sicherheit ihrer Bürger und Gäste zu sorgen. Aber Schnee und Glätte mit Salz zu bekämpfen, würde dort die Gemeindekassen überfordern. Sicher ist es auch eine Frage der Gewohnheit und des Umgangs mit Eis und Schnee, aber in bestimmten Situationen sollte man durchaus einmal über Alternativen nachdenken. Bestes Beispiel: Stolberg im Harz, nicht unbedingt ein Wintersportort. Ein Erfahrungsaustausch wäre doch immerhin möglich und kostet nichts.
Herbert Knischka
Natürlich steht im Vordergrund die Sicherheit, daran gibt es keinen Zweifel! Zum Einsatz von Streusalz oder Salzlauge auf Straßen gibt es auch keine Alternative, weder wirtschaftlich noch sicherheitstechnisch!
Wie aber ist die Situation in Fußgängerbereichen? Oftmals wird in den frisch gefallenen Schnee - bei geringen Schneehöhen, ohne diesen vorher zu räumen - einfach Salz eingebracht. Das Ergebnis ist, besonders bei niedrigen Temperaturen, eine breiige Masse, auf der es sich vielfach schlechter laufen lässt als auf der festgetretenen Schneedecke.
Eine ganze Reihe von nicht erwünschten "Nebenwirkungen" kommt noch hinzu: Das Schuhwerk leidet, die Salzreste werden überall mit hingenommen - öffentliche Einrichtungen können über den Zustand ihrer Fußbodenbeläge ein Lied singen. Aber es leiden mit Sicherheit auch die Natursteinbeläge, die wir inzwischen überall in den Innenstädten haben. Dass Bäume und Sträucher schaden nehmen, ist kein Geheimnis. Und wenn dann die Omis ihre kleinen vierbeinigen Lieblinge nicht mehr problemlos zur Gassi führen können, weil die in der Salzbrühe nicht laufen können, ist das auch nicht angenehm. Und: kostenlos ist das Salz letztlich auch nicht.
Dass es auch anders geht (oder gehen muss), sieht man in den Wintersportorten im Thüringer Wald oder Harz.
Auch dort müssen die Kommunen daran interessiert sein, für die Sicherheit ihrer Bürger und Gäste zu sorgen. Aber Schnee und Glätte mit Salz zu bekämpfen, würde dort die Gemeindekassen überfordern. Sicher ist es auch eine Frage der Gewohnheit und des Umgangs mit Eis und Schnee, aber in bestimmten Situationen sollte man durchaus einmal über Alternativen nachdenken. Bestes Beispiel: Stolberg im Harz, nicht unbedingt ein Wintersportort. Ein Erfahrungsaustausch wäre doch immerhin möglich und kostet nichts.
Herbert Knischka
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
