Sorgen um Greußen
Donnerstag, 23. Dezember 2010, 15:18 Uhr
Angesichts der schleppenden Fortschritte in Sachen Schulnetzkonzeption macht sich der CDU-Kreisvorsitzende und Fraktionschef im Kreistag, Maik Göllert, Gedanken um den Erhalt des Bildungsstandortes Greußen. "Hier passiert überhaupt nichts", ärgert er sich, so Göllert in seinem Standpunkt gegenüber kn...
Eine Abwanderung der oberen gymnasialen Stufen nach Sondershausen möchte Göllert unbedingt vermeiden. Deshalb schlägt der Fraktionschef vor, die Grund- und Regelschul- sowie gymnasialen Klassen bis zur 9. Klasse am Gymnasium in Greußen unterzubringen. Das Gymnasium sei einst dreizügig ausgebaut worden und biete Platz für 750 Schüler. Bereits heute würden in Greußen insgesamt nur noch 640 Jungen und Mädchen unterrichtet.
Da sei sogar genügend Spielraum für die nötigen Fachkabinette, die zur Not ja auch mal für den ganz normalen Unterricht mitgenutzt werden könnten. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen zehn bis zwölf könnten im heutigen Haus I der Greußener Regelschule unterrichtet werden. Damit hätten alle Schüler genügend Platz und es könnten trotzdem die heutige Grundschule sowie das Haus II der Regelschule als Standorte geschlossen werden.
Die teure Sanierung wäre damit vom Tisch, so Göllert. Das Haus I der Regelschule sei bereits saniert, so dass lediglich die Sanierung des Gymnasiums noch zu Buche stehe. Alles in allem sei das eine vernünftige Lösung, die dem Kreis eine Menge Geld für die Herrichtung der Schulhäuser spare Geld, das er ohnehin nicht habe, meint Göllert. Auch könne Greußen so als Bildungsstandort für Jahre gesichert werden, was ja als Standortfaktor ein Schwergewicht sei.
Da man auch im Landratsamt in Sondershausen immer mehr Druck in Sachen Schulentwicklungsplanung bekommt (kn berichtete), wurde jetzt der April 2011 als Vorlagetermin für die neue Konzeption festgelegt. Denn nicht nur Greußen, sondern auch die Grundschulstandorte in Udersleben oder Keula wollen Klarheit darüber, was aus ihnen wird.
Autor: khhEine Abwanderung der oberen gymnasialen Stufen nach Sondershausen möchte Göllert unbedingt vermeiden. Deshalb schlägt der Fraktionschef vor, die Grund- und Regelschul- sowie gymnasialen Klassen bis zur 9. Klasse am Gymnasium in Greußen unterzubringen. Das Gymnasium sei einst dreizügig ausgebaut worden und biete Platz für 750 Schüler. Bereits heute würden in Greußen insgesamt nur noch 640 Jungen und Mädchen unterrichtet.
Da sei sogar genügend Spielraum für die nötigen Fachkabinette, die zur Not ja auch mal für den ganz normalen Unterricht mitgenutzt werden könnten. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen zehn bis zwölf könnten im heutigen Haus I der Greußener Regelschule unterrichtet werden. Damit hätten alle Schüler genügend Platz und es könnten trotzdem die heutige Grundschule sowie das Haus II der Regelschule als Standorte geschlossen werden.
Die teure Sanierung wäre damit vom Tisch, so Göllert. Das Haus I der Regelschule sei bereits saniert, so dass lediglich die Sanierung des Gymnasiums noch zu Buche stehe. Alles in allem sei das eine vernünftige Lösung, die dem Kreis eine Menge Geld für die Herrichtung der Schulhäuser spare Geld, das er ohnehin nicht habe, meint Göllert. Auch könne Greußen so als Bildungsstandort für Jahre gesichert werden, was ja als Standortfaktor ein Schwergewicht sei.
Da man auch im Landratsamt in Sondershausen immer mehr Druck in Sachen Schulentwicklungsplanung bekommt (kn berichtete), wurde jetzt der April 2011 als Vorlagetermin für die neue Konzeption festgelegt. Denn nicht nur Greußen, sondern auch die Grundschulstandorte in Udersleben oder Keula wollen Klarheit darüber, was aus ihnen wird.
