Es wird wieder kritisch
Donnerstag, 13. Januar 2011, 19:25 Uhr
Wenn es noch weiter regnet werden wohl die Pegelhöchststände der letzten Woche im Laufe der Nacht vielleicht noch übertroffen. Wir haben die Meldung der Hochwasserwarnzentrale Thüringen...
Meteorologische Situation:
Bis Freitag regnet es verbreitet und dauerhaft, im Bergland mit insgesamt bis zu 40 mm ergiebiger als im Flachland. Das starke Tauwetter hält an; v. a. in den oberen Lagen noch vorhandener Schnee schmilzt ab.
Hydrologische Situation:
Regen und Schneeschmelze haben überall die Pegel wieder steigen lassen. Die Zuflüsse zum HRB Straußfurt liegen gegenwärtig noch unterhalb der Abgabe; voraussichtlich ab morgen früh wird das Becken aber weiter eingestaut. Der Inhalt des RHB konnte auf gegenwärtig etwa 8,5 Mio kbm Wasser heruntergefahren und der verfügbare Freiraum somit auf etwa 10 Mio kbm erhöht werden.
Weitere Entwicklung:
Durch verminderte Abgabe aus den HRB Straußfurt soll erreicht werden, dass sich die Wasserführung in der mittleren Unstrut am Pegel Oldisleben oberhalb des Richtwasserstands für die Alarmstufe 2, aber deutlich unterhalb der Alarmstufe 3 einpegelt. Steuerziel ist ein Wasserstand von etwa 420 bis maximal 430 cm. In Gera, Wipper, Helbe und Helme, ihren Nebenflüssen in den oberen und mittleren Lagen sowie in der oberen Ilm kann die Wasserführung bis morgen in den Bereich der Alarmstufe 1 ansteigen.
Eingeleitete Maßnahmen:
Die Abgabe aus dem HRB Straußfurt ist heute Mittag auf 80 kbm/s heruntergefahren und damit um 20 kbm/s reduziert worden. Im Kreis Sömmerda und im Kyffhäuserkreis gilt nach wie vor die Alarmstufe 2, in der Stadt Weimar und dem Kreis Weimarer Land die Alarmstufe 1.
Aktuell um 19:00 Uhr
Während die Meldung um 13:30 Uhr noch von Alarmstufe 2 ausgeht, zeigt der aktuelle Pegel, dass die Bedingungen für Alarmstufe 3 erreicht wurden. Und der Pegel steigt noch
Erschwerend kommt hinzu, dass seit kurzem auch die Pegel der Bode bei Bleicherode und der Wipper bei Wipperdorf stark steigen. Stark geht es auch bei Helme (Sundhausen) und Zorge (Nordhausen) nach oben. Visuell gerade beim Vorbeifahren gesehen, hat auch die Wipper bei Sondershausen schon ihren höchsten Stand seit langem erreicht.
Autor: khhMeteorologische Situation:
Bis Freitag regnet es verbreitet und dauerhaft, im Bergland mit insgesamt bis zu 40 mm ergiebiger als im Flachland. Das starke Tauwetter hält an; v. a. in den oberen Lagen noch vorhandener Schnee schmilzt ab.
Hydrologische Situation:
Regen und Schneeschmelze haben überall die Pegel wieder steigen lassen. Die Zuflüsse zum HRB Straußfurt liegen gegenwärtig noch unterhalb der Abgabe; voraussichtlich ab morgen früh wird das Becken aber weiter eingestaut. Der Inhalt des RHB konnte auf gegenwärtig etwa 8,5 Mio kbm Wasser heruntergefahren und der verfügbare Freiraum somit auf etwa 10 Mio kbm erhöht werden.
Weitere Entwicklung:
Durch verminderte Abgabe aus den HRB Straußfurt soll erreicht werden, dass sich die Wasserführung in der mittleren Unstrut am Pegel Oldisleben oberhalb des Richtwasserstands für die Alarmstufe 2, aber deutlich unterhalb der Alarmstufe 3 einpegelt. Steuerziel ist ein Wasserstand von etwa 420 bis maximal 430 cm. In Gera, Wipper, Helbe und Helme, ihren Nebenflüssen in den oberen und mittleren Lagen sowie in der oberen Ilm kann die Wasserführung bis morgen in den Bereich der Alarmstufe 1 ansteigen.
Eingeleitete Maßnahmen:
Die Abgabe aus dem HRB Straußfurt ist heute Mittag auf 80 kbm/s heruntergefahren und damit um 20 kbm/s reduziert worden. Im Kreis Sömmerda und im Kyffhäuserkreis gilt nach wie vor die Alarmstufe 2, in der Stadt Weimar und dem Kreis Weimarer Land die Alarmstufe 1.
Aktuell um 19:00 Uhr
Während die Meldung um 13:30 Uhr noch von Alarmstufe 2 ausgeht, zeigt der aktuelle Pegel, dass die Bedingungen für Alarmstufe 3 erreicht wurden. Und der Pegel steigt noch
Erschwerend kommt hinzu, dass seit kurzem auch die Pegel der Bode bei Bleicherode und der Wipper bei Wipperdorf stark steigen. Stark geht es auch bei Helme (Sundhausen) und Zorge (Nordhausen) nach oben. Visuell gerade beim Vorbeifahren gesehen, hat auch die Wipper bei Sondershausen schon ihren höchsten Stand seit langem erreicht.

