Liszt-Jahr eröffnet
Sonntag, 16. Januar 2011, 10:52 Uhr
Auch wenn die eigentliche "offizielle Eröffnung des Liszt-Jahres 2011" erst in einem Monat sein wird, gab es gestern in der Landesmusikakademie schon den Auftakt für die Liszt-Feierlichkeiten in Thüringen und auch die zugehörige Prominenz hatte sich in Sondershausen eingefunden...
Liszt-Jahr eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Auch wenn die offizielle Eröffnung des Liszt-Jahr erst am 16. Februar in Weimar erfolgen wird, Sondershausen war schon öfter etwas schneller und hat gestern schon mal das Liszt-Jahr im Marstall von Sondershausen eröffnet. Anlass dafür ist das Aufstellen einer Büste von Franz Liszt in Sondershausen. Die Büste ist eine Kopie, die von einem entsprechendem Original angefertigt wurde, die in der offizielle Liszt-Stadt Weimar steht. Gestiftet wurde die Büste vom Lions-Club Sondershausen, dessen Vorsitzender Torsten Buchmann bei der gestrigen Aufstellung, mit zahlreichen anderen Vertretern des Lions-Club, anwesend war. Da mit so einer Büste auch mal etwas passieren könnte, hat man sogar deren zwei.
Mit der Aufstellung der Büsten will die Landesmusikakademie Sondershausen an die zahlreichen Aufenthalte von Franz Liszt in Sondershausen mit seiner damals hochgeachteten Hofkapelle erinnern. Es sollen wohl 20 nachgewiesene Aufenthalte in Sondershausen gewesen sein. In seinen Begrüßungsworten sagte der Direktor der Landesmusikakademie Thüringen, Prof. Dr. Eckart Lange, auf Grund der engen Verbindung Sondershausen und Liszt sollte auch das Tragen des Ehrennamen "Liszt-Stadt Sondershausen" in diesem Jahr möglich sein. Der anwesende Präsident der Deutschen Liszt Gesellschaft, Prof. Dr. Wolfram Huschke, hatte nicht nur nichts dagegen, sondern befürwortete es in seinen Worten.
Unklar ist allerdings noch, wo die zweite Liszt Büste stehen wird. Die Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten hat noch keine Genehmigung erteilt weshalb an der zweiten Büste noch ein Aufkleber prangt, wie Sie in der Bildergalerie sehen können. Die erste Büste wird in der östlichen Säulenhalle des Marstalls stehen. Hier erklangen zahlreiche Werke des Meisters und mindestens die Sinfonische Dichtung Hamlet erfuhr hier ihre Welturaufführung. Als Erinnerung an diese bedeutende Zeit und verpflichtend für künftige Vorhaben soll zudem eine der Säulenhallen im Marstall den Beinamen Franz-Liszt-Halle erhalten. Gleichzeitig erfährt die Ausstellung im Obergeschoss der Akademie eine Überarbeitung und Komplettierung.
Mit der Teilnahme der Geschäftsführerin der Thüringer Tourismus Gesellschaft, Bärbel Grönegres (Bild Mitte) erfuhr die gestrige Veranstaltung auch eine Würdigung der Veranstaltungen die im Rahmen des Liszt-Jahres auch im Rahmen des Tourismus in Sondershausen stattfinden werden. Dazu wurde auch eine entsprechende Fahne mitgebracht, die jetzt außen am Marstall angebracht ist.
An der gestrigen Veranstaltung nahmen zahlreiche kunstinteressierte Sondershäuser teil. Mit Bürgermeister Joachim Kreyer, und seiner Vize Cornelia Kraffzick, nahm auch die Stadtratsvorsitzender Dr. Christine Kietzer teil. Bürgermeister Kreyer brachte nach einige Anekdoten aus dem Leben des Franz Liszt zum besten. Interessant sein Vergleich von Liszt mit den jetzigen Rockstars. Auch Liszt war damals europaweit bekannt, und hat auch schon mal ein Zimmer zerlegt, auch wenn es nicht in Sondershausen war.
Im Rahmen der gestrigen Veranstaltung gab es noch weiteres Interessantes zu bemerken, über das kn gesondert berichten wird.
Autor: khh
Liszt-Jahr eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Auch wenn die offizielle Eröffnung des Liszt-Jahr erst am 16. Februar in Weimar erfolgen wird, Sondershausen war schon öfter etwas schneller und hat gestern schon mal das Liszt-Jahr im Marstall von Sondershausen eröffnet. Anlass dafür ist das Aufstellen einer Büste von Franz Liszt in Sondershausen. Die Büste ist eine Kopie, die von einem entsprechendem Original angefertigt wurde, die in der offizielle Liszt-Stadt Weimar steht. Gestiftet wurde die Büste vom Lions-Club Sondershausen, dessen Vorsitzender Torsten Buchmann bei der gestrigen Aufstellung, mit zahlreichen anderen Vertretern des Lions-Club, anwesend war. Da mit so einer Büste auch mal etwas passieren könnte, hat man sogar deren zwei.Mit der Aufstellung der Büsten will die Landesmusikakademie Sondershausen an die zahlreichen Aufenthalte von Franz Liszt in Sondershausen mit seiner damals hochgeachteten Hofkapelle erinnern. Es sollen wohl 20 nachgewiesene Aufenthalte in Sondershausen gewesen sein. In seinen Begrüßungsworten sagte der Direktor der Landesmusikakademie Thüringen, Prof. Dr. Eckart Lange, auf Grund der engen Verbindung Sondershausen und Liszt sollte auch das Tragen des Ehrennamen "Liszt-Stadt Sondershausen" in diesem Jahr möglich sein. Der anwesende Präsident der Deutschen Liszt Gesellschaft, Prof. Dr. Wolfram Huschke, hatte nicht nur nichts dagegen, sondern befürwortete es in seinen Worten.
Unklar ist allerdings noch, wo die zweite Liszt Büste stehen wird. Die Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten hat noch keine Genehmigung erteilt weshalb an der zweiten Büste noch ein Aufkleber prangt, wie Sie in der Bildergalerie sehen können. Die erste Büste wird in der östlichen Säulenhalle des Marstalls stehen. Hier erklangen zahlreiche Werke des Meisters und mindestens die Sinfonische Dichtung Hamlet erfuhr hier ihre Welturaufführung. Als Erinnerung an diese bedeutende Zeit und verpflichtend für künftige Vorhaben soll zudem eine der Säulenhallen im Marstall den Beinamen Franz-Liszt-Halle erhalten. Gleichzeitig erfährt die Ausstellung im Obergeschoss der Akademie eine Überarbeitung und Komplettierung.
Mit der Teilnahme der Geschäftsführerin der Thüringer Tourismus Gesellschaft, Bärbel Grönegres (Bild Mitte) erfuhr die gestrige Veranstaltung auch eine Würdigung der Veranstaltungen die im Rahmen des Liszt-Jahres auch im Rahmen des Tourismus in Sondershausen stattfinden werden. Dazu wurde auch eine entsprechende Fahne mitgebracht, die jetzt außen am Marstall angebracht ist.
An der gestrigen Veranstaltung nahmen zahlreiche kunstinteressierte Sondershäuser teil. Mit Bürgermeister Joachim Kreyer, und seiner Vize Cornelia Kraffzick, nahm auch die Stadtratsvorsitzender Dr. Christine Kietzer teil. Bürgermeister Kreyer brachte nach einige Anekdoten aus dem Leben des Franz Liszt zum besten. Interessant sein Vergleich von Liszt mit den jetzigen Rockstars. Auch Liszt war damals europaweit bekannt, und hat auch schon mal ein Zimmer zerlegt, auch wenn es nicht in Sondershausen war.
Im Rahmen der gestrigen Veranstaltung gab es noch weiteres Interessantes zu bemerken, über das kn gesondert berichten wird.



















