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Bald katalogisiert

Mittwoch, 19. Januar 2011, 10:51 Uhr
Im Sondershäuser Schlossmuseum steht nicht nur eine goldene Kutsche, sondern es beherbergt auch eine bedeutende Notensammlung. Und da kommt Bewegung rein...

Zur Eröffnung des Liszt-Jahres in Sondershausen kam auch interessante Persönlichkeit vorbei, die mit Sondershausen auch etwas anders verbindet. Das Schlossmuseum beherbergt zwei bedeutende Notensammlungen. Auf der einen Seite einen bedeutenden Notenbestand aus dem 18. Jahrhundert und einen Orchesternotenbestand aus dem 19 Jahrhundert. Um den letzteren geht es da besonders.

Dr. Meixner (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Dr. Meixner (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Der Leiter des Thüringer Landesmusikarchivs, Dr. Christoph Meixner (Foto oben), gab am Samstag auf der Eröffnungsveranstaltung zum Liszt-Jahr bekannt, dass voraussichtlich im Juli die Katalogisierung des Orchesternotenbestand aus dem 19 Jahrhundert abgeschlossen sein wird. Dann ist der komplette Notenbestand gesichert und aufgearbeitet worden. Der Katalog soll dann auch Online gestellt werden, damit Musikwissenschaftler und Musiker besser finden, was dan an Notenschätzen in Sondershausen lagern. Auch aus diesem Grunde schon verdient die Stadt Sondershausen den Beinamen "Musikstadt"

Bei der Frage an Leiterin des Schlossmuseums Sondershausen, Christa Hirschler, um wie viele Notenblätter es sich handelt, konnte man am Telefon so richtig ahnen, dass sie hilflos die Arme hob. Im Museumsbereich haben wir da ein etwas anderes Maß, so Hirschler. Statt Anzahl Notenblätter kann man sagen, es handelt sich um geschätzte 65 Regalmeter, die einzeln katalogisiert werden müssen. Da kann man sich ausrechnen, dass so etwas nicht von heute auf morgen katalogisiert ist. Schon das einfach ansehen, dauert da eine halbe Ewigkeit.
Autor: khh

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