Auch im Norden
Montag, 24. Januar 2011, 15:34 Uhr
Mit einem Millionenaufwand für sichere Energieversorgung wird die E.ON Thüringer Energie weiter in die Modernisierung des Netzes investieren. Auch der Norden Thüringens auch in Greußen) wird dabei sein. Hier die entsprechende Meldung von E.ON...
Erfurt. (24.1.11) Mit einem umfangreichen Investitions- und Instandhaltungsprogramm von fast 132 Millionen Euro will E.ON Thüringer Energie auch in diesem Jahr ihre Strom- und Gasnetze weiter ausbauen und zukunftssicher machen. Das Geld wird im Auftrag der TEN Thüringer Energienetze GmbH für neue Strom- und Erdgasanschlüsse, für die Erneuerung und Instandhaltung von Erzeugungs- und Verteilungsanlagen sowie den Rückbau nicht mehr benötigter Anlagen ausgegeben. Mehr als 80 Prozent dieser Summe fließen dabei direkt in die Auftragsbücher der Thüringer Wirtschaft.
Wir setzen auch in diesem Jahr unser umfangreiches und langfristig angelegtes Investitionsprogramm fort, erklärte Reimund Gotzel, Vorstandsvorsitzender des Energieversorgers. Durch unsere Investitionen sichern wir eine moderne Infrastruktur, die Grundvoraussetzung für den Aufschwung des Freistaates als attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt, so Reimund Gotzel weiter. Zudem verwies er auf den unverändert hohen Investitionsbedarf vor dem Hintergrund der Einspeisung erneuerbarer Energien. Der starke Aufschwung der EEG-Erzeugung sei eine Herausforderung für einen Energieversorger wie E.ON Thüringer Energie, so der Energiemanager
So steht beispielsweise in Nordthüringen ein erheblicher Ausbau des 110-kV-Hochspannungsnetzes getrieben durch die verstärkte Einspeisung von Windenergie an. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung, kann zwischen Menteroda und dem Umspannwerk Greußen der Startschuss für den Bau einer 30 Kilometer langen 110-kV-Doppelleitung fallen, um die weitere Aufnahme von regenerativem Windstrom zu ermöglichen. Zur Netzstabilisierung und Aufnahme von EEG-Erzeugung ist weiterhin eine 110-kV-Trasse von Herda nach Martinroda geplant. Auch dort wird nur noch die Zustimmung der behördlichen Seite für den Baustart benötigt. Insgesamt speisen derzeit mehr als 7.000 dezentrale Erzeugungsanlagen mit einer installierten Leistung von 1.000 Megawatt EEG-Strom in unser Netz ein.
Im Bereich der Mittelspannung wird die 2005 im Rahmen des Netzmodernisierungsprogramms intensivierte Umstellung auf die internationale Normspannung 20.000 Volt fortgesetzt. Inzwischen sind rund 80 Prozent des Mittelspannungsnetzes von E.ON Thüringer Energie auf die einheitliche Spannungsebene umgestellt – damit kann das Mittelspannungsnetz mit deutlich weniger Netzverlusten und spürbar stabiler betrieben werden. Die im Zuge der 20-kV-Netzumstellung verringerte Verlustenergie spart jährlich die Emission von 31.000 Tonnen des Klimagases Kohlendioxid in der Stromerzeugung.
Im Zuge der Netzmodernisierung sollen in diesem Jahr 60 Kilometer Niederspannungsleitungen und 100 Kilometer Mittelspannungsleitung sowie rund 50 Ortsnetzstationen neu errichtet werden. 10 veraltete Stationen und 150 Kilometer überflüssige und verschlissene Mittelspannungsleitungen werden wiederum abgebaut.
Im Gasnetzbereich liegt ein Investitionsschwerpunkt 2011 beim Neubau beziehungsweise dem Austausch von Mitteldruck- und Niederdruck-Versorgungsleitungen – etwa in Bad Blankenburg oder in Schleiz. Zudem steht die Einbindung der Biogasanlage Niedersynderstedt (Gemeinde Blankenhain) auf dem Programm.
E.ON Thüringer Energie betreibt derzeit im Freistaat 102 Umspannwerke für Hoch- und Mittelspannung, 668 Gasdruckregelanlagen sowie ein fast 40.000 Kilometer umfassendes Stromnetz. Insgesamt schuf das Unternehmen seit 1990 für 6.500 Unternehmen mit 120.000 Arbeitsplätzen eine moderne netztechnische Infrastruktur und damit beste Produktionsbedingungen. Im gleichen Zeitraum investierten E.ON Thüringer Energie und Tochterunternehmen rund 4,5 Milliarden Euro in die Sicherheit und Stabilität ihrer Netzanlagen und vergaben dabei rund 450.000 Aufträge an Thüringer Unternehmen.
Autor: khhErfurt. (24.1.11) Mit einem umfangreichen Investitions- und Instandhaltungsprogramm von fast 132 Millionen Euro will E.ON Thüringer Energie auch in diesem Jahr ihre Strom- und Gasnetze weiter ausbauen und zukunftssicher machen. Das Geld wird im Auftrag der TEN Thüringer Energienetze GmbH für neue Strom- und Erdgasanschlüsse, für die Erneuerung und Instandhaltung von Erzeugungs- und Verteilungsanlagen sowie den Rückbau nicht mehr benötigter Anlagen ausgegeben. Mehr als 80 Prozent dieser Summe fließen dabei direkt in die Auftragsbücher der Thüringer Wirtschaft.
Wir setzen auch in diesem Jahr unser umfangreiches und langfristig angelegtes Investitionsprogramm fort, erklärte Reimund Gotzel, Vorstandsvorsitzender des Energieversorgers. Durch unsere Investitionen sichern wir eine moderne Infrastruktur, die Grundvoraussetzung für den Aufschwung des Freistaates als attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt, so Reimund Gotzel weiter. Zudem verwies er auf den unverändert hohen Investitionsbedarf vor dem Hintergrund der Einspeisung erneuerbarer Energien. Der starke Aufschwung der EEG-Erzeugung sei eine Herausforderung für einen Energieversorger wie E.ON Thüringer Energie, so der Energiemanager
So steht beispielsweise in Nordthüringen ein erheblicher Ausbau des 110-kV-Hochspannungsnetzes getrieben durch die verstärkte Einspeisung von Windenergie an. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung, kann zwischen Menteroda und dem Umspannwerk Greußen der Startschuss für den Bau einer 30 Kilometer langen 110-kV-Doppelleitung fallen, um die weitere Aufnahme von regenerativem Windstrom zu ermöglichen. Zur Netzstabilisierung und Aufnahme von EEG-Erzeugung ist weiterhin eine 110-kV-Trasse von Herda nach Martinroda geplant. Auch dort wird nur noch die Zustimmung der behördlichen Seite für den Baustart benötigt. Insgesamt speisen derzeit mehr als 7.000 dezentrale Erzeugungsanlagen mit einer installierten Leistung von 1.000 Megawatt EEG-Strom in unser Netz ein.
Im Bereich der Mittelspannung wird die 2005 im Rahmen des Netzmodernisierungsprogramms intensivierte Umstellung auf die internationale Normspannung 20.000 Volt fortgesetzt. Inzwischen sind rund 80 Prozent des Mittelspannungsnetzes von E.ON Thüringer Energie auf die einheitliche Spannungsebene umgestellt – damit kann das Mittelspannungsnetz mit deutlich weniger Netzverlusten und spürbar stabiler betrieben werden. Die im Zuge der 20-kV-Netzumstellung verringerte Verlustenergie spart jährlich die Emission von 31.000 Tonnen des Klimagases Kohlendioxid in der Stromerzeugung.
Im Zuge der Netzmodernisierung sollen in diesem Jahr 60 Kilometer Niederspannungsleitungen und 100 Kilometer Mittelspannungsleitung sowie rund 50 Ortsnetzstationen neu errichtet werden. 10 veraltete Stationen und 150 Kilometer überflüssige und verschlissene Mittelspannungsleitungen werden wiederum abgebaut.
Im Gasnetzbereich liegt ein Investitionsschwerpunkt 2011 beim Neubau beziehungsweise dem Austausch von Mitteldruck- und Niederdruck-Versorgungsleitungen – etwa in Bad Blankenburg oder in Schleiz. Zudem steht die Einbindung der Biogasanlage Niedersynderstedt (Gemeinde Blankenhain) auf dem Programm.
E.ON Thüringer Energie betreibt derzeit im Freistaat 102 Umspannwerke für Hoch- und Mittelspannung, 668 Gasdruckregelanlagen sowie ein fast 40.000 Kilometer umfassendes Stromnetz. Insgesamt schuf das Unternehmen seit 1990 für 6.500 Unternehmen mit 120.000 Arbeitsplätzen eine moderne netztechnische Infrastruktur und damit beste Produktionsbedingungen. Im gleichen Zeitraum investierten E.ON Thüringer Energie und Tochterunternehmen rund 4,5 Milliarden Euro in die Sicherheit und Stabilität ihrer Netzanlagen und vergaben dabei rund 450.000 Aufträge an Thüringer Unternehmen.
