Beschluss zum Bundeswehrstandort
Donnerstag, 27. Januar 2011, 21:30 Uhr
Mit großer Mehrheit beschloss heute der Stadtrat der Stadt Sondershausen sich für den unbedingten Erhalt der Stadt Sondershausen als Bundeswehrstandort einzusetzen und spricht sich für eine Aufrechterhaltung der Bundeswehrkaserne in Sondershausen aus...
In der Begründung für den Beschluss heißt es:
"In Sondershausen ist die "Karl-Günther-Kaserne" mit ihren Soldatinnen und Soldaten sowie den Zivilbeschäftigten fest verankerter Teil des Stadtbildes und aus dem öffentlichen Leben nicht wegzudenken. Die völlige Integration in die Stadt sowie die außergewöhnlich große Akzeptanz und Verankerung innerhalb der Bevölkerung basieren auf einer traditionsreichen und lang anhaltenden Gemeinschaft, die sowohl von Seiten der Bevölkerung, der Stadtverwaltung als auch der Bundeswehr durch stetes Engagement und gegenseitiges Bemühen in besonderer Art und Weise gepflegt wird.
Die gemeinsame Ausrichtung von Veranstaltungen, die intensive Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Organisationen im Bereich Kultur sowie regelmäßige karitative Aktivitäten (z.B. jährliches Adventskonzert mit dem Wehrbereichsmusikkorps III, regelmäßige öffentliche Gelöbnisse, Kuratorium Aktion Unter-Stützung Behinderte in Nordthüringen, Stadtfeste etc.) sind nur einige eindrucksvolle Beispiele für das gemeinsame Wirken. Zudem ist die seit 1990 mit ca. 50 Millionen aufwendig und umfassend sanierte Kaserne mit ihren teilweise einzigartigen Anlagen auch baulich zentral in die Stadt eingebettet, was sie ebenfalls zu einem festen Bestandteil der Stadt und des öffentlichen Miteinanders macht.
Die wirtschaftliche Bedeutung des Standortes mit seinen ca. 960 Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist darüber hinaus von besonderem Rang"
Ohne Gegenstimme, bei sechs Stimmenthaltungen, sprach sich der Stadtrat der Stadt Sondershausen für den Beschluss aus. Es sprach sich kein Stadtrat gegen den Beschluss aus. Der Fraktionschef der CDU, Hartmut Thiele, sagte, der Beschluss sei eine Herzensangelegenheit. Auch von anderen Fraktionen kam Zustimmung. So erinnerte die 1. Beigeordnete, Cornelia Kraffzick (SPD) , auch daran dass die Zivildienstschule dabei nicht vergessen werden darf. Oberstleutnant Blumenthal, der in Vertretung des Standortältesten Oberstleutnant Glaab (im Feldlager) hatte an der Stadtratsitzung teilgenommen.
Die Fraktionschefin der Linksfraktion, Beatrice Ritzke, begründete, warum sich die Fraktion geschlossen der Stimme enthielt. Der Standpunkt der Partei Die Linke zu Bundeswehr und deren Einsätze, ließe eine Zustimmung nicht zu. Man sei sich aber bewusst, welchen positiven wirtschaftlichen Faktor der Standort für die Stadt Sondershausen darstellt. Auch richte sich die Stimmenthaltung nicht gegen die hier stationierten Soldaten, so Ritzke abschließend.
Einleitend hatte Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) zum Ausdruck gebracht, dass die Stadt nicht beschließen kann, dass der Bundeswehrstandort bleibt, aber wir können und müssen unsere politische Unterstützung zum Ausdruck bringen.
Autor: khhIn der Begründung für den Beschluss heißt es:
"In Sondershausen ist die "Karl-Günther-Kaserne" mit ihren Soldatinnen und Soldaten sowie den Zivilbeschäftigten fest verankerter Teil des Stadtbildes und aus dem öffentlichen Leben nicht wegzudenken. Die völlige Integration in die Stadt sowie die außergewöhnlich große Akzeptanz und Verankerung innerhalb der Bevölkerung basieren auf einer traditionsreichen und lang anhaltenden Gemeinschaft, die sowohl von Seiten der Bevölkerung, der Stadtverwaltung als auch der Bundeswehr durch stetes Engagement und gegenseitiges Bemühen in besonderer Art und Weise gepflegt wird.
Die gemeinsame Ausrichtung von Veranstaltungen, die intensive Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Organisationen im Bereich Kultur sowie regelmäßige karitative Aktivitäten (z.B. jährliches Adventskonzert mit dem Wehrbereichsmusikkorps III, regelmäßige öffentliche Gelöbnisse, Kuratorium Aktion Unter-Stützung Behinderte in Nordthüringen, Stadtfeste etc.) sind nur einige eindrucksvolle Beispiele für das gemeinsame Wirken. Zudem ist die seit 1990 mit ca. 50 Millionen aufwendig und umfassend sanierte Kaserne mit ihren teilweise einzigartigen Anlagen auch baulich zentral in die Stadt eingebettet, was sie ebenfalls zu einem festen Bestandteil der Stadt und des öffentlichen Miteinanders macht.
Die wirtschaftliche Bedeutung des Standortes mit seinen ca. 960 Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist darüber hinaus von besonderem Rang"
Ohne Gegenstimme, bei sechs Stimmenthaltungen, sprach sich der Stadtrat der Stadt Sondershausen für den Beschluss aus. Es sprach sich kein Stadtrat gegen den Beschluss aus. Der Fraktionschef der CDU, Hartmut Thiele, sagte, der Beschluss sei eine Herzensangelegenheit. Auch von anderen Fraktionen kam Zustimmung. So erinnerte die 1. Beigeordnete, Cornelia Kraffzick (SPD) , auch daran dass die Zivildienstschule dabei nicht vergessen werden darf. Oberstleutnant Blumenthal, der in Vertretung des Standortältesten Oberstleutnant Glaab (im Feldlager) hatte an der Stadtratsitzung teilgenommen.
Die Fraktionschefin der Linksfraktion, Beatrice Ritzke, begründete, warum sich die Fraktion geschlossen der Stimme enthielt. Der Standpunkt der Partei Die Linke zu Bundeswehr und deren Einsätze, ließe eine Zustimmung nicht zu. Man sei sich aber bewusst, welchen positiven wirtschaftlichen Faktor der Standort für die Stadt Sondershausen darstellt. Auch richte sich die Stimmenthaltung nicht gegen die hier stationierten Soldaten, so Ritzke abschließend.
Einleitend hatte Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) zum Ausdruck gebracht, dass die Stadt nicht beschließen kann, dass der Bundeswehrstandort bleibt, aber wir können und müssen unsere politische Unterstützung zum Ausdruck bringen.


