IHK: Harter Winter ist schuld
Dienstag, 01. Februar 2011, 14:25 Uhr
Der harte Winter fordert seinen Tribut. 124.477 Arbeitslose – 18.760 mehr als im Dezember – meldete heute die Agentur für Arbeit für den Freistaat Thüringen. Die Arbeitslosenquote beträgt nun 10,5 Prozent. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres (11,7 Prozent) ist die registrierte Arbeitslosigkeit jedoch um 15.465 gesunken.
Thüringen hat damit immer noch die niedrigste Arbeitslosenquote der neuen Bundesländer. Für das Frühjahr verspricht sich die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt eine spürbare Belebung der Beschäftigungssituation.
Die Erholung am Thüringer Arbeitsmarkt legt erst einmal eine Winterpause ein. Frost und Schnee haben deutliche Spuren in der Statistik hinterlassen und den Jahresauftakt eingetrübt. Auf vielen Baustellen, vom Straßen- und Tiefbau bis zum Garten- und Landschaftsbau, mussten die Unternehmen in diesem Winter die Arbeit ungewöhnlich früh einstellen, kommentiert Erfurts IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser die aktuellen Zahlen.
Aber die Auftragslage in der Thüringer Industrie sei unverändert gut und so ist Grusser optimistisch, dass es im Frühjahr wieder deutlich aufwärts geht. Auch in unserer aktuellen Konjunkturumfrage sind immer mehr Unternehmen bereit, neue Jobs zu schaffen. Immerhin 86 von 100 Firmen wollen ihr Personal erweitern oder zumindest konstant halten. Das ist ein deutliches Zeichen, dass die Unternehmen dem Aufschwung vertrauen und fest mit seiner Fortsetzung rechnen, erklärt der IHK-Chef.
Die Entwicklung der letzten Monate sei da durchaus vielversprechend. So hätten im Jahresverlauf 2010 durchschnittlich 1.022.700 Personen einen Arbeitsplatz in Thüringen gehabt. Das wären immerhin 7.400 Beschäftigte mehr gewesen als noch im Jahr 2009.
Die Unternehmer berichten mehrheitlich wieder von guten Geschäften. Die Erholung beschleunigt sich über alle wichtigen Industriezweige hinweg. Das macht Mut für die Zukunft, verweist Grusser auch auf die wachsende Bereitschaft der Betriebe, mehr Geld in neue Maschinen und Anlagen zu investieren.
Autor: nnzThüringen hat damit immer noch die niedrigste Arbeitslosenquote der neuen Bundesländer. Für das Frühjahr verspricht sich die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt eine spürbare Belebung der Beschäftigungssituation.
Die Erholung am Thüringer Arbeitsmarkt legt erst einmal eine Winterpause ein. Frost und Schnee haben deutliche Spuren in der Statistik hinterlassen und den Jahresauftakt eingetrübt. Auf vielen Baustellen, vom Straßen- und Tiefbau bis zum Garten- und Landschaftsbau, mussten die Unternehmen in diesem Winter die Arbeit ungewöhnlich früh einstellen, kommentiert Erfurts IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser die aktuellen Zahlen.
Aber die Auftragslage in der Thüringer Industrie sei unverändert gut und so ist Grusser optimistisch, dass es im Frühjahr wieder deutlich aufwärts geht. Auch in unserer aktuellen Konjunkturumfrage sind immer mehr Unternehmen bereit, neue Jobs zu schaffen. Immerhin 86 von 100 Firmen wollen ihr Personal erweitern oder zumindest konstant halten. Das ist ein deutliches Zeichen, dass die Unternehmen dem Aufschwung vertrauen und fest mit seiner Fortsetzung rechnen, erklärt der IHK-Chef.
Die Entwicklung der letzten Monate sei da durchaus vielversprechend. So hätten im Jahresverlauf 2010 durchschnittlich 1.022.700 Personen einen Arbeitsplatz in Thüringen gehabt. Das wären immerhin 7.400 Beschäftigte mehr gewesen als noch im Jahr 2009.
Die Unternehmer berichten mehrheitlich wieder von guten Geschäften. Die Erholung beschleunigt sich über alle wichtigen Industriezweige hinweg. Das macht Mut für die Zukunft, verweist Grusser auch auf die wachsende Bereitschaft der Betriebe, mehr Geld in neue Maschinen und Anlagen zu investieren.
