100 Kilometer "spazieren"
Freitag, 04. Februar 2011, 07:08 Uhr
Wenn Sie, liebe Leser von nnz und kn, mal so richtig wandern wollen, dann gibt es da einen Mann in Nordhausen, bei dem sie an der richtigen Adresse sind. Bodo Schwarzberg. Der Nordhäuser will mit Ihnen in etwas mehr als einer Woche einen "kleinen" Spaziergang wagen - non stop über 100 Kilometer.
Am nächsten Sonnabend (12. Februar) führt der Nordhäuser Bodo Schwarzberg vom veranstaltenden Deutschen Alpenverein, Sektion Halle (Saale), zum elften Mal Langstreckenwanderer auf den Routen des Südharz-Hunderters.
Blick voraus in Richtung Nordhausen: Die Teilnehmer des schneereichen 10. Südharz-Hundertes kurz nach dem Start in Halle am 4.12.2010
Wie schon Anfang Dezember, geht es wieder von der Saalemetropole in die Zorgemetropole über maximal mögliche, nunmehr nach vergleichenden GPS-Messungen und Korrekturen der Streckenführung, recht genaue 100 Kilometer. Dann sind wir wieder im Rhythmus: Mitte Februar von Halle nach Nordhausen und Ende Oktober in die umgekehrte Richtung, erklärt Wanderleiter und Organisator Bodo Schwarzberg.
Auch Wanderer, die sich für kürzere Strecken interessieren, sind wieder herzlich willkommen. Zwischen 19 und 100 km ist fast alles möglich, sagt der Wanderleiter. Für Einsteiger empfiehlt er zum Beispiel den Abschnitt von Halle, durch das Salzatal und entlang des Süßen Sees nach Lutherstart Eisleben über 31 km. Wir starten am S.Bahnhof-Halle-Nietleben um 11:15. Gegen 18 Uhr erreichen wir den Markplatz in Eisleben. Vom nicht weit entfernten Bahnhof ist eine bequeme Rückfahrt nach Nordhausen möglich, so Schwarzberg.
Wer sich bereits 51 km zutraut, der kann weiter mit nach Grillenberg wandern. Dort trifft die Gruppe gegen 22:30 ein. Im Harzer Erlebnishof, wo gemütlich zu Abend gegessen wird, können alle jene, die sich eine durchwanderte Nacht nicht zutrauen, übernachten.
Die Zielankunft am Nordhäuser Bahnhof auf der 100 km-Strecke ist für den 13. Februar gegen 11:30 vorgesehen, und damit eine Stunde früher, als bisher. Da ich bereits für sechs Uhr früh in der Uftrunger Pension Zum Haseltal ein Frühstück organisieren konnte, brauchen wir nachts nicht so sehr bummeln, wie es sonst immer nötig war. Denn eigentlich ist es in der Szene üblich, einen Hunderter innerhalb von ca. 24 Stunden abzuhaken, so Schwarzberg.
Alle Teilnehmer werden gebeten, sich auf eventuelle Glätte, auf Frost und auf die lange Nacht einstellen: Wahrscheinlich haben wir nicht wieder 20 cm Schnee wie beim letzten Mal. Aber wir sollten den Winter nicht ganz ignorieren, warnt der Nordhäuser: Eine Taschenlampe sollte jeder mit sich führen, der über Nacht mitwandern möchte, außerdem geeignete Verpflegung, Getränke und Mineralstoffe, rät Schwarzberg. Neben der obligatorischen Verpflegung aus dem Rucksack stehen den Wanderern insgesamt drei Gaststätteneinkehren zur Auffrischung ihrer Energiereserven zur Verfügung. Jeder Teilnehmer sollte gesundheitlich für eine Teilnahme geeignet sein.
Interessenten können sich noch bis zum 09.2. bei Bodo Schwarzberg melden. (0171/6530123, oder unter bodo_schwarzberg@yahoo.de). Wer schon länger planen möchte, der sollte sich das Wochenende 04./05.06. vormerken. Dann lässt Bodo Schwarzberg den Harz-Hunderter, und damit seine älteste Veranstaltung wieder aufleben.
Mit dessen siebenter Ausgabe führt der Nordhäuser seine Wanderfreunde 100 km weit zu etwa 20 Harzer Wandernadeln, die einem genau 222 Stempelstellen umfassenden Kontrollpunktnetz, über den ganzen Harz verteilt, angehören. Der Nordhäuser wird im Rahmen der neuen Serie mit jeweils einem jährlichen Harz-Hunderter alle Harzer Wandernadeln innerhalb der nächsten zehn Jahre erwandern. Zugehörige Begleitunterlagen, inkl. Kartenmaterial, gibt es im regionalen Buchhandel.
Vom 12. bis 14.08. findet dann der 6. Harz-Hunderter EXTREM über 150 km statt. Fast genau am Tag zehn Jahre nach der ersten bekannten Nonstop-Überquerung des Harzes in seiner größten Ausdehnung von West nach Ost durch den Vogtländer Klaus Weigel und Bodo Schwarzberg, geht es dann zum mittlerweile vierten Mal auf die anspruchsvolle Strecke von Seesen über den Brocken nach Lutherstadt Eisleben - mit zwei Nächten ohne Schlaf.
Bodo Schwarzberg zeigt sich erfreut darüber, dass sich im Laufe der Jahre eine kleine Nordhäuser Gruppe von sieben Wanderfreunden gefunden hat, die gemeinsam mit Teilnehmern aus bis zu sechs Bundesländern mehr oder weniger regelmäßig 100 Kilometer zurücklegen, mittlerweile auch außerhalb des Harzes in anderen Bundesländern.
Autor: nnzAm nächsten Sonnabend (12. Februar) führt der Nordhäuser Bodo Schwarzberg vom veranstaltenden Deutschen Alpenverein, Sektion Halle (Saale), zum elften Mal Langstreckenwanderer auf den Routen des Südharz-Hunderters.
Blick voraus in Richtung Nordhausen: Die Teilnehmer des schneereichen 10. Südharz-Hundertes kurz nach dem Start in Halle am 4.12.2010
Wie schon Anfang Dezember, geht es wieder von der Saalemetropole in die Zorgemetropole über maximal mögliche, nunmehr nach vergleichenden GPS-Messungen und Korrekturen der Streckenführung, recht genaue 100 Kilometer. Dann sind wir wieder im Rhythmus: Mitte Februar von Halle nach Nordhausen und Ende Oktober in die umgekehrte Richtung, erklärt Wanderleiter und Organisator Bodo Schwarzberg.
Auch Wanderer, die sich für kürzere Strecken interessieren, sind wieder herzlich willkommen. Zwischen 19 und 100 km ist fast alles möglich, sagt der Wanderleiter. Für Einsteiger empfiehlt er zum Beispiel den Abschnitt von Halle, durch das Salzatal und entlang des Süßen Sees nach Lutherstart Eisleben über 31 km. Wir starten am S.Bahnhof-Halle-Nietleben um 11:15. Gegen 18 Uhr erreichen wir den Markplatz in Eisleben. Vom nicht weit entfernten Bahnhof ist eine bequeme Rückfahrt nach Nordhausen möglich, so Schwarzberg.
Wer sich bereits 51 km zutraut, der kann weiter mit nach Grillenberg wandern. Dort trifft die Gruppe gegen 22:30 ein. Im Harzer Erlebnishof, wo gemütlich zu Abend gegessen wird, können alle jene, die sich eine durchwanderte Nacht nicht zutrauen, übernachten.
Die Zielankunft am Nordhäuser Bahnhof auf der 100 km-Strecke ist für den 13. Februar gegen 11:30 vorgesehen, und damit eine Stunde früher, als bisher. Da ich bereits für sechs Uhr früh in der Uftrunger Pension Zum Haseltal ein Frühstück organisieren konnte, brauchen wir nachts nicht so sehr bummeln, wie es sonst immer nötig war. Denn eigentlich ist es in der Szene üblich, einen Hunderter innerhalb von ca. 24 Stunden abzuhaken, so Schwarzberg.
Alle Teilnehmer werden gebeten, sich auf eventuelle Glätte, auf Frost und auf die lange Nacht einstellen: Wahrscheinlich haben wir nicht wieder 20 cm Schnee wie beim letzten Mal. Aber wir sollten den Winter nicht ganz ignorieren, warnt der Nordhäuser: Eine Taschenlampe sollte jeder mit sich führen, der über Nacht mitwandern möchte, außerdem geeignete Verpflegung, Getränke und Mineralstoffe, rät Schwarzberg. Neben der obligatorischen Verpflegung aus dem Rucksack stehen den Wanderern insgesamt drei Gaststätteneinkehren zur Auffrischung ihrer Energiereserven zur Verfügung. Jeder Teilnehmer sollte gesundheitlich für eine Teilnahme geeignet sein.
Interessenten können sich noch bis zum 09.2. bei Bodo Schwarzberg melden. (0171/6530123, oder unter bodo_schwarzberg@yahoo.de). Wer schon länger planen möchte, der sollte sich das Wochenende 04./05.06. vormerken. Dann lässt Bodo Schwarzberg den Harz-Hunderter, und damit seine älteste Veranstaltung wieder aufleben.
Mit dessen siebenter Ausgabe führt der Nordhäuser seine Wanderfreunde 100 km weit zu etwa 20 Harzer Wandernadeln, die einem genau 222 Stempelstellen umfassenden Kontrollpunktnetz, über den ganzen Harz verteilt, angehören. Der Nordhäuser wird im Rahmen der neuen Serie mit jeweils einem jährlichen Harz-Hunderter alle Harzer Wandernadeln innerhalb der nächsten zehn Jahre erwandern. Zugehörige Begleitunterlagen, inkl. Kartenmaterial, gibt es im regionalen Buchhandel.
Vom 12. bis 14.08. findet dann der 6. Harz-Hunderter EXTREM über 150 km statt. Fast genau am Tag zehn Jahre nach der ersten bekannten Nonstop-Überquerung des Harzes in seiner größten Ausdehnung von West nach Ost durch den Vogtländer Klaus Weigel und Bodo Schwarzberg, geht es dann zum mittlerweile vierten Mal auf die anspruchsvolle Strecke von Seesen über den Brocken nach Lutherstadt Eisleben - mit zwei Nächten ohne Schlaf.
Bodo Schwarzberg zeigt sich erfreut darüber, dass sich im Laufe der Jahre eine kleine Nordhäuser Gruppe von sieben Wanderfreunden gefunden hat, die gemeinsam mit Teilnehmern aus bis zu sechs Bundesländern mehr oder weniger regelmäßig 100 Kilometer zurücklegen, mittlerweile auch außerhalb des Harzes in anderen Bundesländern.

