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Unterstützung aus dem Norden

Montag, 07. Februar 2011, 19:37 Uhr
Verkehrsstaatssekretär Schröder vom Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt: Spätere Fertigstellung des A71-Teilstücks nach Thüringen ist erklärungsbedürftig. Teilstück bis Artern sollte beschleunigt werden. Wo bleibt Protest aus Thüringen?...

Sachsen-Anhalts Verkehrsstaatssekretär André Schröder hat von der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs und -bau GmbH) Auskunft über die angekündigte Verzögerung bei der Fertigstellung des 9,2 Kilometer langen A71-Teilstücks zwischen dem Autobahndreieck Südharz und der Anschlussstelle Artern (Thüringen) gefordert. „Eine Verschiebung der Verkehrsfreigabe um rund sechs Monate ist auf jeden Fall erklärungsbedürftig“, sagte er heute in Magdeburg. Immerhin sei die A71 als wichtige verkehrliche Anbindung der A38 in Richtung Thüringen für die Entwicklung der Südharz-Region von großer Bedeutung.


Gemeinsam mit Vertretern der DEGES will sich Schröder bei einem Baustellenbesuch vor Ort detailliert über den aktuellen Stand der Baumaßnahmen sowie über die Gründe für die Verzögerungen unterrichten lassen.

Hintergrund:

Nach Informationen der DEGES muss der bislang für die Jahresmitte 2011 vorgesehene Zeitpunkt für die Verkehrsfreigabe in das 2. Quartal des nächsten Jahres verschoben werden.
Im Zusammenhang damit wurden die schwierigen Witterungsbedingungen der zurückliegenden Monate sowie zusätzliche Bauleistungen im ehemaligen Bergbaugebiet bei Voigtstedt genannt, die nicht vorhersehbar gewesen seien.


Kommentar kn:

Wo bleiben die Proteste aus Thüringen, die noch wesentlich schärfer sein müssten, denn hier müsste eigentlich noch ein größeres Interesse wegen der Industriegroßfläche Artern bestehen!
Autor: khh

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