Priorität auf den Nachwuchs legen
Montag, 14. Februar 2011, 15:14 Uhr
Kinder wir bewegen euch, nicht nur sportlich sondern auch sozial, war die wichtigste Erkenntnis der Diskussion innerhalb der Klausurtagung des Kreissportbundes (KSB) Nordhausen, die am Freitag in der Kalkhütte Urbach stattfand. Über was da im Detail beraten wurde, das hat die nnz erfahren...
Alle Präsidiumsmitglieder waren sich nach dem Bericht der Abteilung Kinder-und Jugendsport einig, dass die Förderung des sportlichen Nachwuchses, eine, wenn nicht sogar die wichtigste Aufgabe des KSB Nordhausen in Gegenwart und Zukunft ist.
In Abwesenheit des Vorsitzenden der Kreissportjugend, Klaus Gorges, konnte ein positives Fazit aus dem vergangenen Sportjahr gezogen werden. Aus dem Bericht ging deutlich hervor, wie hervorragend die Arbeit des KSB Nordhausen angenommen wurde. Es fanden viele Projekte, Sportfeste und andere Aktivitäten, die durch die Kreissportjugend ausgerichtet oder unterstütz worden sind, statt. Dabei sind die Kreisjugendspiele noch besonders hervorzuheben. Als herausragend ist auch festzustellen, dass rund 1400 Kinder und Jugendliche durch ehrenamtliche Übungsleiter des KSB Nordhausen e.V., aus Kooperationsverträgen und Vereinbarungen heraus, betreut und trainiert werden.
Der Präsident des Kreissportbundes Nordhausen, Siegfried Janiszewski, bedankte sich vor seinem Bericht bei allen Mitarbeitern für die sehr umfangreich geleistete Arbeit im vergangen Jahr. Er verwies auf die regelmäßig durchgeführten Sitzungen des Präsidiums und wertete in einer kurzen Rückschau nochmal die großen Veranstaltungen aus dem Jahr 2010 aus. Siegfried Janiszewski freute sich über die vielen neuen Kontakte und stellte aber auch gleich fest, dass diese nun auch gepflegt und ausgebaut werden müssen. Er fordert alle Präsidiumsmitglieder auf, weiter präsent und verantwortlich tätig zu sein. Abschließend blieb noch festzustellen, dass der Landessportbund Thüringen e.V. mit der Arbeit in Nordhausen sehr zufrieden ist und diese in einigen Bereichen thüringenweit hervorhebt.
Anschließend folgte der Bericht der Geschäftsstelle durch Geschäftsführer Andreas Meyer, der sich als erstes beim Präsidium und seinen Mitarbeiterinnen für die gute Zusammenarbeit bedankte. Er stellte mit sehr beeindruckenden Vergleichen heraus, wie sich der Arbeitsaufwand erhöht hat und schlägt dem Präsidium eine deutliche Verstärkung der Personaldecke, in der Geschäftsstelle zur Qualitätssicherung vor. Es folgte die Gesamtübersicht der Personalstruktur und die Auswertung der Arbeit mit und für die Vereine. Andreas Meyer stellte fest, dass sich die Arbeit mit den Vereinen verbessert hat, aber immer noch nicht in dem Maß, um damit zufrieden zu sein. Es erstaunt, dass viele gute Angebote nicht genutzt werden und dass verschiedene Pflichtaufgaben der Vereine in Einzelfällen gar nicht erbracht werden.
Vizepräsident Gert Störmer verweist als nächster Redner rückblickend nochmals auf die Festveranstaltungen anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Kreissportbundes Nordhausen e.V. und bedankt sich, als Chef des Organisationskomitees, bei allen Mitwirkenden für die geleistete Arbeit. Alle Veranstaltungen waren große Erfolge mit hohem gesellschaftlichem Stellenwert. In Zukunft sieht er sein Wirken im Management des Kreissportbundes und möchte für eine bessere Verflechtung von Politik, Wirtschaft und Sport tätig werden, erläuterte aber auch gleichzeitig den entsprechenden Arbeitsaufwand. Weiterhin formulierte er Beispiele, um noch mehr, unter Berücksichtigung sozialer Aspekte, öffentlichkeitswirksam tätig zu werden.
Schatzmeisterin Brigitte Benneckenstein gab am Anfang ihres Berichts einen kurzen und vorläufigen Kassenbericht für das Jahr 2010. Sie erläuterte Einzelpositionen, sprach über die Wirtschaftlichkeit einzelner Bereiche und die Personalkosten, Sachkosten und Förderungen und dem damit verbundenen Arbeitsaufwand. Nach diesem Bericht kam es zu einer regen Diskussion über die finanzielle Situation des Kreissportbundes und es wurden viele Vorschläge zur Verbesserung unterbreitet. Siegfried Janiszewski stellte nochmal eindringlich fest, dass die Arbeit des KSB Nordhausen mit der Finanzierung und Förderung durch Wirtschaft und Politik steht und fällt. In diesem Zusammenhang will der Kreissportbund Nordhausen die Zusammenarbeit mit seinen Partnern und Förderern noch besser pflegen und erweitern.
Nach einer kurzen Pause kam dann der erste Vizepräsident Klaus Körber zu Wort. Er sieht den KSB auf einem guten Weg, möchte aber nach vorne schauen und die Arbeit weiter verbessern. Sein eigenes Wirken möchte Klaus Körber unter anderem in die Chronik und der Geschichtsschreibung des Sportbundes einbringen. Er möchte den Kontakt zu den Sportlern suchen und die Zusammenarbeit mit den KFAs verbessern. Des Weiteren schlägt der erste Vizepräsident des KSB Nordhausen e.V. eine Sportkonferenz zur Durchsetzung der Sportkonzeption vor.
Die Frauensportbeauftragte Wolfra Herbst, stellte in ihrem Bericht deutlich heraus, dass der Frauensport im Kreis zu einer festen und verlässlichen Größe geworden ist. Sie zeigt auf, dass sich Veranstaltungen, wie der Frauensporttag oder die Aerobic-Night entwickelt haben und dieser Weg fortgeschrieben werden soll. Sie möchte zukünftig noch mehr den Erfahrungsaustausch mit den Vereinen und die Außenwirksamkeit des Frauensports verbessern.
Eine ebenso positive Berichterstattung konnte die Bildungsbeauftragte Gundula Unger ablegen. Sie legte dar, dass die angebotenen Fortbildungsmöglichkeiten gut angenommen wurden und das man deshalb auch dieses Jahr die eingeschlagene Linie beibehalten möchte und ein, auf hohem qualitativen Niveau befindliches, Weiterbildungsangebot anbieten will.
Als eine sehr wichtige Aufgabe sieht Werner Hütcher die bessere Verbindung von Schul-und Vereinssport. Er möchte sich dabei als Botschafter einbringen. Weiterhin beschreibt er die Qualifizierung und Fortbildung zur Qualitätssicherung als eine der Hauptaufgaben im Kreissportbund Nordhausen und mahnt in diesem Zusammenhang auch die Finanzierung der Übungsleiterqualifikation an, da man nicht alles im Ehrenamt ableisten kann. Werner Hütcher plant einen Schul-und Vereinssporttag und schlägt vor, auch den Leistungssport im Kreis durch Stipendien zu fördern.
Den Bericht des Fördervereins hielt deren Vorsitzender Frank Kirchhoff ab und begann mit einem kurzen Bericht über die abgehaltenen Veranstaltungen und schlägt eine Entzerrung der Veranstaltungen vor, um auch zukünftig wirtschaftlich arbeiten zu können. Leider muss er aber auch feststellen, dass die Vorjahreswerte nicht erreicht werden konnten, die Mitgliederzahlen als mangelhaft zu bezeichnen sind und die Außenwirksamkeit deutlich verbessert werden muss. Die Ergebnisse der geleisteten Arbeit können nicht zufriedenstellend sein. Frank Kirchhoff möchte die hohen Ziele bis Ende dieses Jahres trotzdem verwirklichen und möchte deshalb Konzepte zur Sponsorengewinnung erarbeiten.
Der Bericht über den Seniorensport stand als letztes auf dem Plan. Dieser wurde von Geschäftsführer Andreas Meyer abgehalten. Er ging auf die Veranstaltungen ein, welche in großer Zahl und sehr guter Qualität stattfanden. Es konnte festgestellt werden, dass die Verantwortlichen hervorragend und wirtschaftlich arbeiten.
Abschließend bleibt festzustellen, dass im Jahr 2010 sehr gute Arbeit durch den Kreissportbund Nordhausen e.V. geleistet wurde, welche auch hohe gesellschaftliche Anerkennung und Belobigung durch den Landessportbund Thüringen erhielt. Trotz des durchgängig positiven Feedbacks bleibt noch sehr viel Arbeit für die Zukunft, welcher sich das Präsidium des Kreisportbundes Nordhausen stellen möchte.
Autor: nnzAlle Präsidiumsmitglieder waren sich nach dem Bericht der Abteilung Kinder-und Jugendsport einig, dass die Förderung des sportlichen Nachwuchses, eine, wenn nicht sogar die wichtigste Aufgabe des KSB Nordhausen in Gegenwart und Zukunft ist.
In Abwesenheit des Vorsitzenden der Kreissportjugend, Klaus Gorges, konnte ein positives Fazit aus dem vergangenen Sportjahr gezogen werden. Aus dem Bericht ging deutlich hervor, wie hervorragend die Arbeit des KSB Nordhausen angenommen wurde. Es fanden viele Projekte, Sportfeste und andere Aktivitäten, die durch die Kreissportjugend ausgerichtet oder unterstütz worden sind, statt. Dabei sind die Kreisjugendspiele noch besonders hervorzuheben. Als herausragend ist auch festzustellen, dass rund 1400 Kinder und Jugendliche durch ehrenamtliche Übungsleiter des KSB Nordhausen e.V., aus Kooperationsverträgen und Vereinbarungen heraus, betreut und trainiert werden.
Der Präsident des Kreissportbundes Nordhausen, Siegfried Janiszewski, bedankte sich vor seinem Bericht bei allen Mitarbeitern für die sehr umfangreich geleistete Arbeit im vergangen Jahr. Er verwies auf die regelmäßig durchgeführten Sitzungen des Präsidiums und wertete in einer kurzen Rückschau nochmal die großen Veranstaltungen aus dem Jahr 2010 aus. Siegfried Janiszewski freute sich über die vielen neuen Kontakte und stellte aber auch gleich fest, dass diese nun auch gepflegt und ausgebaut werden müssen. Er fordert alle Präsidiumsmitglieder auf, weiter präsent und verantwortlich tätig zu sein. Abschließend blieb noch festzustellen, dass der Landessportbund Thüringen e.V. mit der Arbeit in Nordhausen sehr zufrieden ist und diese in einigen Bereichen thüringenweit hervorhebt.
Anschließend folgte der Bericht der Geschäftsstelle durch Geschäftsführer Andreas Meyer, der sich als erstes beim Präsidium und seinen Mitarbeiterinnen für die gute Zusammenarbeit bedankte. Er stellte mit sehr beeindruckenden Vergleichen heraus, wie sich der Arbeitsaufwand erhöht hat und schlägt dem Präsidium eine deutliche Verstärkung der Personaldecke, in der Geschäftsstelle zur Qualitätssicherung vor. Es folgte die Gesamtübersicht der Personalstruktur und die Auswertung der Arbeit mit und für die Vereine. Andreas Meyer stellte fest, dass sich die Arbeit mit den Vereinen verbessert hat, aber immer noch nicht in dem Maß, um damit zufrieden zu sein. Es erstaunt, dass viele gute Angebote nicht genutzt werden und dass verschiedene Pflichtaufgaben der Vereine in Einzelfällen gar nicht erbracht werden.
Vizepräsident Gert Störmer verweist als nächster Redner rückblickend nochmals auf die Festveranstaltungen anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Kreissportbundes Nordhausen e.V. und bedankt sich, als Chef des Organisationskomitees, bei allen Mitwirkenden für die geleistete Arbeit. Alle Veranstaltungen waren große Erfolge mit hohem gesellschaftlichem Stellenwert. In Zukunft sieht er sein Wirken im Management des Kreissportbundes und möchte für eine bessere Verflechtung von Politik, Wirtschaft und Sport tätig werden, erläuterte aber auch gleichzeitig den entsprechenden Arbeitsaufwand. Weiterhin formulierte er Beispiele, um noch mehr, unter Berücksichtigung sozialer Aspekte, öffentlichkeitswirksam tätig zu werden.
Schatzmeisterin Brigitte Benneckenstein gab am Anfang ihres Berichts einen kurzen und vorläufigen Kassenbericht für das Jahr 2010. Sie erläuterte Einzelpositionen, sprach über die Wirtschaftlichkeit einzelner Bereiche und die Personalkosten, Sachkosten und Förderungen und dem damit verbundenen Arbeitsaufwand. Nach diesem Bericht kam es zu einer regen Diskussion über die finanzielle Situation des Kreissportbundes und es wurden viele Vorschläge zur Verbesserung unterbreitet. Siegfried Janiszewski stellte nochmal eindringlich fest, dass die Arbeit des KSB Nordhausen mit der Finanzierung und Förderung durch Wirtschaft und Politik steht und fällt. In diesem Zusammenhang will der Kreissportbund Nordhausen die Zusammenarbeit mit seinen Partnern und Förderern noch besser pflegen und erweitern.
Nach einer kurzen Pause kam dann der erste Vizepräsident Klaus Körber zu Wort. Er sieht den KSB auf einem guten Weg, möchte aber nach vorne schauen und die Arbeit weiter verbessern. Sein eigenes Wirken möchte Klaus Körber unter anderem in die Chronik und der Geschichtsschreibung des Sportbundes einbringen. Er möchte den Kontakt zu den Sportlern suchen und die Zusammenarbeit mit den KFAs verbessern. Des Weiteren schlägt der erste Vizepräsident des KSB Nordhausen e.V. eine Sportkonferenz zur Durchsetzung der Sportkonzeption vor.
Die Frauensportbeauftragte Wolfra Herbst, stellte in ihrem Bericht deutlich heraus, dass der Frauensport im Kreis zu einer festen und verlässlichen Größe geworden ist. Sie zeigt auf, dass sich Veranstaltungen, wie der Frauensporttag oder die Aerobic-Night entwickelt haben und dieser Weg fortgeschrieben werden soll. Sie möchte zukünftig noch mehr den Erfahrungsaustausch mit den Vereinen und die Außenwirksamkeit des Frauensports verbessern.
Eine ebenso positive Berichterstattung konnte die Bildungsbeauftragte Gundula Unger ablegen. Sie legte dar, dass die angebotenen Fortbildungsmöglichkeiten gut angenommen wurden und das man deshalb auch dieses Jahr die eingeschlagene Linie beibehalten möchte und ein, auf hohem qualitativen Niveau befindliches, Weiterbildungsangebot anbieten will.
Als eine sehr wichtige Aufgabe sieht Werner Hütcher die bessere Verbindung von Schul-und Vereinssport. Er möchte sich dabei als Botschafter einbringen. Weiterhin beschreibt er die Qualifizierung und Fortbildung zur Qualitätssicherung als eine der Hauptaufgaben im Kreissportbund Nordhausen und mahnt in diesem Zusammenhang auch die Finanzierung der Übungsleiterqualifikation an, da man nicht alles im Ehrenamt ableisten kann. Werner Hütcher plant einen Schul-und Vereinssporttag und schlägt vor, auch den Leistungssport im Kreis durch Stipendien zu fördern.
Den Bericht des Fördervereins hielt deren Vorsitzender Frank Kirchhoff ab und begann mit einem kurzen Bericht über die abgehaltenen Veranstaltungen und schlägt eine Entzerrung der Veranstaltungen vor, um auch zukünftig wirtschaftlich arbeiten zu können. Leider muss er aber auch feststellen, dass die Vorjahreswerte nicht erreicht werden konnten, die Mitgliederzahlen als mangelhaft zu bezeichnen sind und die Außenwirksamkeit deutlich verbessert werden muss. Die Ergebnisse der geleisteten Arbeit können nicht zufriedenstellend sein. Frank Kirchhoff möchte die hohen Ziele bis Ende dieses Jahres trotzdem verwirklichen und möchte deshalb Konzepte zur Sponsorengewinnung erarbeiten.
Der Bericht über den Seniorensport stand als letztes auf dem Plan. Dieser wurde von Geschäftsführer Andreas Meyer abgehalten. Er ging auf die Veranstaltungen ein, welche in großer Zahl und sehr guter Qualität stattfanden. Es konnte festgestellt werden, dass die Verantwortlichen hervorragend und wirtschaftlich arbeiten.
Abschließend bleibt festzustellen, dass im Jahr 2010 sehr gute Arbeit durch den Kreissportbund Nordhausen e.V. geleistet wurde, welche auch hohe gesellschaftliche Anerkennung und Belobigung durch den Landessportbund Thüringen erhielt. Trotz des durchgängig positiven Feedbacks bleibt noch sehr viel Arbeit für die Zukunft, welcher sich das Präsidium des Kreisportbundes Nordhausen stellen möchte.
