Ballettgeschichten
Dienstag, 15. Februar 2011, 16:04 Uhr
Wenn von der Ballettkompanie des Theaters Nordhausen die Rede ist, dann fällt auch immer der Name der Ballettdirektorin Jutta Ebnother. In jeder Spielzeit erfreut sie das Publikum mit einer, manchmal auch mit zwei eigenen Choreographien...
In dieser Spielzeit hat sie bereits Cinderella auf die Bühne des Theaters Nordhausen gebracht. Nun steht das nächste Ballett unmittelbar vor der Premiere: Violet Spring. Das Stück ist eine Uraufführung im Rahmen des Doppelabends Ballettgeschichten, der außerdem die Uraufführung von White Man Sleeps von Nick Hobbs präsentiert.
In der vergangenen Woche konnten die Ballettfreunde in der Einführung zu diesem Ballettabend bereits einiges zu den beiden Stücken erfahren und sich vorab schon Ausschnitte ansehen. Bei diesem ersten Bekanntmachen mit dem neuen Ballett war bislang Jutta Ebnother stets auf der Bühne präsent. Nun hat sie das allererste Mal gefehlt. Und das hatte einen wichtigen Grund, denn sie hatte kurz vorher eine Tochter geboren.
Jutta Ebnother gibt ihrer Kompanie durch die Musik von Aaron Coplands Appalachian Spring Suite die Möglichkeit, sich in Violet Spring individuell zu entfalten. Copland hatte sein Stück bereits als Ballettmusik komponiert. Verloren, suchen, gefunden – das sind die zentralen Gedanken, um die das neue Ballett von Jutta Ebnother kreist, denn auch Tänzer sind ständig im Aufbruch. Es ist ein sehr intimes Stück, das den Zuschauer vor allem auch die Gefühle der Tanzenden vermittelt.
Das Bühnenbild hat Wolfgang Kurima Rauschning angefertigt, die Kostüme sind nach Entwürfen von Elisabeth Stolze-Bley genäht worden. Beide haben auch für das zweite Stück des Abends, White Man Sleeps, gearbeitet, das von dem freischaffenden britischen Choreographen Nick Hobbs für die Kompanie in Nordhausen entstand. In seiner Uraufführung zeigt er Solos, Pas de deux und größere Ensemblenummern mit beeindruckendem Schrittreichtum und einer kraftvollen, bis an die Grenzen der Akrobatik gehenden Tanzsprache.
Für die Premiere am kommenden Freitag, 18. Februar 2011, gibt es noch Karten im Vorverkauf an der Theaterkasse, Tel. 0 36 31/98 34 52, sowie an allen anderen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Sondershausen GmbH.
Autor: nnzIn dieser Spielzeit hat sie bereits Cinderella auf die Bühne des Theaters Nordhausen gebracht. Nun steht das nächste Ballett unmittelbar vor der Premiere: Violet Spring. Das Stück ist eine Uraufführung im Rahmen des Doppelabends Ballettgeschichten, der außerdem die Uraufführung von White Man Sleeps von Nick Hobbs präsentiert.
In der vergangenen Woche konnten die Ballettfreunde in der Einführung zu diesem Ballettabend bereits einiges zu den beiden Stücken erfahren und sich vorab schon Ausschnitte ansehen. Bei diesem ersten Bekanntmachen mit dem neuen Ballett war bislang Jutta Ebnother stets auf der Bühne präsent. Nun hat sie das allererste Mal gefehlt. Und das hatte einen wichtigen Grund, denn sie hatte kurz vorher eine Tochter geboren.
Jutta Ebnother gibt ihrer Kompanie durch die Musik von Aaron Coplands Appalachian Spring Suite die Möglichkeit, sich in Violet Spring individuell zu entfalten. Copland hatte sein Stück bereits als Ballettmusik komponiert. Verloren, suchen, gefunden – das sind die zentralen Gedanken, um die das neue Ballett von Jutta Ebnother kreist, denn auch Tänzer sind ständig im Aufbruch. Es ist ein sehr intimes Stück, das den Zuschauer vor allem auch die Gefühle der Tanzenden vermittelt.
Das Bühnenbild hat Wolfgang Kurima Rauschning angefertigt, die Kostüme sind nach Entwürfen von Elisabeth Stolze-Bley genäht worden. Beide haben auch für das zweite Stück des Abends, White Man Sleeps, gearbeitet, das von dem freischaffenden britischen Choreographen Nick Hobbs für die Kompanie in Nordhausen entstand. In seiner Uraufführung zeigt er Solos, Pas de deux und größere Ensemblenummern mit beeindruckendem Schrittreichtum und einer kraftvollen, bis an die Grenzen der Akrobatik gehenden Tanzsprache.
Für die Premiere am kommenden Freitag, 18. Februar 2011, gibt es noch Karten im Vorverkauf an der Theaterkasse, Tel. 0 36 31/98 34 52, sowie an allen anderen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Sondershausen GmbH.

