Ausstellung über Wildkatzen
Mittwoch, 16. Februar 2011, 12:00 Uhr
Gemeinsam mit der Naturparkverwaltung Kyffhäuser stellt der BUND Thüringen seit heute im Regionalmuseum Bad Frankenhausen sein buntes Informationsmodul aus Glas zum Thema Wildkatze vor, das dort ab heute in der naturkundlichen Abteilung zu
sehen ist....
Für die Wildkatze ist der heutige Naturpark Kyffhäuser seit jeher ein bedeutender Lebensraum. Zurzeit leben in Deutschland von ursprünglich mehreren Zehntausend Wildkatzen nur noch etwa 5.000 Exemplare. In Thüringen gibt es noch rund 500 Tiere., so Ron Hoffmann vorab , Vorsitzender des BUND Thüringen.
Zur Ausstellungseröffnung hatte man sich ins Regionalmuseum nach Bad Frankenhausen kompetente Gesprächspartner geladen, Die Begrüßung erfolgte durch den Museumsdirektor Dr. Ulrich Hahnemann . Grußworte wurden durch den BUND von Dr. Burkhard Vogel überbracht. Die Schülerinnen und Schüler einer Grundschulklasse aus Bad Frankenhausen lauschten gespannt bei der Vorstellung des Rettungsnetzes Wildkatze und EU-Life (Bezug zur Region) von Thomas Mölich. Anschließend kam es zur Vorstellung Korridorprojekt BfN – Förderung durch Jörg Nonnen, Chef der Naturparkverwaltung Kyffhäuser.
Wildkatzenfoto von Thomas Stephan, Munderkingen.
Die Info - Tafeln geben einen Einblick in die Lebensweise der Wildkatzen und informieren über die Gefahren, mit denen die lautlosen Mäusejäger in der vom Menschen geprägten Landschaft zurecht kommen müssen.
Damit die Wildkatze in Mitteleuropa überleben kann, müssen Waldgebiete durch grüne Wildkatzenwege aus Hecken, Waldstreifen oder Brachen verbunden und Straßen für die Tierwelt entschärft werden – auch viele andere Tier- und Pflanzenarten unserer Wälder profitieren, wenn Wildkatzen freie Bahn haben, informiert Thomas Mölich, Leiter des BUND – Projekts Rettungsnetz Wildkatze.
Nach Erfolgen in der Hainich – Region sollen in Zusammenarbeit mit Behörden und Landnutzern auch Waldgebiete im Bereich des
Naturparks Kyffhäuser – Windleite und Hainleite, aber auch die Hohe Schrecke - besser miteinander vernetzt werden. Ein ergänzendes Vernetzungsprojekt zwischen Südharz und Kyffhäuser wird darüber hinaus durch das Bundesamt für den Naturschutz gefördert, erläuterte Jörg Nonnen von der Naturparkverwaltung Kyffhäuser.
Das Ausstellungsmodul ist ein Element der BUND-Kampagne Biotopvernetzung - Netze des Lebens. Diese wird von der Europäischen Union durch das LIFE+ Programm gefördert. Das Rettungsnetz für die Wildkatze wird in Thüringen im Rahmen der Förderinitiative Ländliche Entwicklung in Thüringen (ELER) durch die Europäische Union und den Freistaat Thüringen gefördert.
Weiter Informationen gibt es unter:
www.wildkatze.info (Rettungsnetz Wildkatze)
www.bund.net/wildkatze (Biotopverbund-Netze des Lebens)
www.naturpark-kyffhaeuser.de und www.bad-frankenhausen.de/de/bf-verw/museum.shtml
Autor: khhsehen ist....
Für die Wildkatze ist der heutige Naturpark Kyffhäuser seit jeher ein bedeutender Lebensraum. Zurzeit leben in Deutschland von ursprünglich mehreren Zehntausend Wildkatzen nur noch etwa 5.000 Exemplare. In Thüringen gibt es noch rund 500 Tiere., so Ron Hoffmann vorab , Vorsitzender des BUND Thüringen.
Zur Ausstellungseröffnung hatte man sich ins Regionalmuseum nach Bad Frankenhausen kompetente Gesprächspartner geladen, Die Begrüßung erfolgte durch den Museumsdirektor Dr. Ulrich Hahnemann . Grußworte wurden durch den BUND von Dr. Burkhard Vogel überbracht. Die Schülerinnen und Schüler einer Grundschulklasse aus Bad Frankenhausen lauschten gespannt bei der Vorstellung des Rettungsnetzes Wildkatze und EU-Life (Bezug zur Region) von Thomas Mölich. Anschließend kam es zur Vorstellung Korridorprojekt BfN – Förderung durch Jörg Nonnen, Chef der Naturparkverwaltung Kyffhäuser.
Wildkatzenfoto von Thomas Stephan, Munderkingen.
Die Info - Tafeln geben einen Einblick in die Lebensweise der Wildkatzen und informieren über die Gefahren, mit denen die lautlosen Mäusejäger in der vom Menschen geprägten Landschaft zurecht kommen müssen.
Damit die Wildkatze in Mitteleuropa überleben kann, müssen Waldgebiete durch grüne Wildkatzenwege aus Hecken, Waldstreifen oder Brachen verbunden und Straßen für die Tierwelt entschärft werden – auch viele andere Tier- und Pflanzenarten unserer Wälder profitieren, wenn Wildkatzen freie Bahn haben, informiert Thomas Mölich, Leiter des BUND – Projekts Rettungsnetz Wildkatze.
Nach Erfolgen in der Hainich – Region sollen in Zusammenarbeit mit Behörden und Landnutzern auch Waldgebiete im Bereich des
Naturparks Kyffhäuser – Windleite und Hainleite, aber auch die Hohe Schrecke - besser miteinander vernetzt werden. Ein ergänzendes Vernetzungsprojekt zwischen Südharz und Kyffhäuser wird darüber hinaus durch das Bundesamt für den Naturschutz gefördert, erläuterte Jörg Nonnen von der Naturparkverwaltung Kyffhäuser.
Das Ausstellungsmodul ist ein Element der BUND-Kampagne Biotopvernetzung - Netze des Lebens. Diese wird von der Europäischen Union durch das LIFE+ Programm gefördert. Das Rettungsnetz für die Wildkatze wird in Thüringen im Rahmen der Förderinitiative Ländliche Entwicklung in Thüringen (ELER) durch die Europäische Union und den Freistaat Thüringen gefördert.
Weiter Informationen gibt es unter:
www.wildkatze.info (Rettungsnetz Wildkatze)
www.bund.net/wildkatze (Biotopverbund-Netze des Lebens)
www.naturpark-kyffhaeuser.de und www.bad-frankenhausen.de/de/bf-verw/museum.shtml

