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Sieg und Niederlage (2)

Sonntag, 20. Februar 2011, 20:54 Uhr
Am vergangenen Samstag waren Sondershausens Handballmädchen am Ball und konnten das Wochenende mit einem Sieg und einer Niederlage beenden. Hier die ausführlichen Spieleinschätzungen von David Barth ...

wJD: SV Einheit Sondershausen - Schlotheimer SV 1887 07:36 (04:19)

Den Beginn des Wochenendes machte die weibliche D-Jugend von Kay Oswald und David Barth. Wie schon am vergangen Spieltag musste sich das Trainergespann mit Besetzungssorgen rumplagen. Neben der Langzeitverletzten Kristin Meißner fehlten noch Emily Wille (Schulveranstaltung), Lea Grahmann und Charly Kuchmann (krank). Somit waren nur neun Spielerinnen an Bord, wovon noch einige angeschlagen waren.
Die Gäste machten kurzen Prozess und fertigten die Sondershäuserinnen innerhalb von zwölf Minuten ab - 0:12. Dank einer Auszeit und ein paar predigenden Worten der Trainer fanden die Sondershäuserinnen besser ins Spiel und konnten nun endlich die ersten Treffer bejubeln - 2:13. Doch das kurze Aufbäumen wurde schnell wieder unterbunden und die Seilerstädterinnen machten bauten bis zur Halbzeit die Führung auf 4:19 weiter aus. Die dünne Personaldecke war das größte Problem der Sondershäuserinnen, denn so konnte man den angeschlagenen Spielerinnen nur wenige Momente zum Luftholen geben. Im zweiten Spielabschnitt dasselbe Bild. Einheit war zwar bemüht, jedoch wollte es mit dem Torewerfen nicht klappen. Erschwerend kam noch hinzu, dass sehr viele Bälle einfach her geschenkt worden und die Schlotheimer nur noch verwandeln mussten. Schlussfrau Anne Langmann konnte da einem schon Leid tun, dennoch zeigte sie bis zum Schluss vollen Einsatz und hielt so den Rückstand noch in Grenzen. Eine starke Partie zeigte auch wieder Lea Heise, die ihre Gegenspielerinnen in der Deckung mehrmals ärgern konnte, leider klappte es im Angriff nicht mit einem Torerfolg. In den letzten Minuten der Partie bissen noch ein Mal alle Spielerinnen auf die Zähne. Geholfen hatte es leider nicht, denn das Ergebnis war mit 7:36 sehr deutlich.
Die drei Torschützen der Einheitler waren Lena Nowak, Paula Oswald und Alena Bössenrodt. Der Einsatz der neun Mädchen stimmte, nur leider waren die Schlotheimerinnen zwei Nummern zu groß!
In den kommenden Partien kommen leichtere Gegner auf die Sondershäuserinnen zu. Am kommenden Samstag schon reist man zum Tabellenvorletzten der HSG Nordhausen. Die Trainer gehen mit Zuversicht in die Partie und hoffen mit einer kompletten Mannschaft die Südharzerinnen ein bisschen ärgern zu können.

Sieg und Niederlage (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Sieg und Niederlage (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Die weibliche D-Jugend spielte mit: Langmann - Bössenrodt (2), Oswald (2), Münch, Schmidt, Heise, Ludewig, Nowak (3), Steinbrück; Zuschauer: 50.


wJA: SV Einheit Sondershausen - HSV Apolda 1990 21:14 (10:06)


In der zweiten Begegnung machten die Spielerinnen der weiblichen A-Jugend einen riesen Schritt in Richtung Thüringenmeisterschaft. Zum dritten und vorletzten Saisonspiel erwartete die Mannschaft von Sylvia Schoele und Grit Lossius den HSV Apolda. Die Gäste haben bisher in der Oberligarunde noch kein Match bestritten, sammelten aber schon im Frauenbereich viel Spielerfahrung. Für die Kreisstädterinnen zählte an diesem Wochenende nur ein Sieg.
Den Beginn der Partie verschliefen beide Mannschaften etwas. Keines der beiden Teams traute sich so richtig den ersten Schritt zu machen und so stand es nach fünf Minuten nur 1:1. Dann kamen die Sondershäuserinnen aber in die Partie und konnten dank Jasmin Köhler und Franziska Schoele die Führung auf 4:1 ausbauen. Beide Teams taten sich dennoch schwer und zeigten einige technische Fehler. Apolda versuchte mehrmals wieder ranzukommen, jedoch war mehrere Male bei einem Tor Rückstand die Aufholjagd beendet - 4:3 (13.) und 7:6 (22.). Dabei brachten sie sich einige Male selbst um den Lohn. In den letzten Minuten des ersten Durchgangs waren es nur die Gastgeberinnen die spielten. Stefanie Franke vernagelte ihr Tor und ließ bis zum Halbzeitpfiff keinen Treffer mehr zu und im Angriff schalteten und walteten ihre Mitspielerinnen nach Belieben. Große Freude herrschte in der Dreifelderhalle als Julia Keßler ihren ersten Treffer in einem Spiel erzielte und so ihren Teil zur 10:6-Halbzeitführung beitrug.
Mit Beginn des zweiten Durchgangs wollten die Gäste aus Mittelthüringen zurück ins Spiel finden und den Rückstand wieder verkürzen. Schrittweise gelang es ihnen auch und sie konnten den Rückstand bis auf 11:9 verkürzen. Die Chance zum Anschluss vereitelte erneut Stefanie Franke und gab so ihren Mitspielerinnen noch ein Mal Sicherheit und Schwung mit auf den Weg. Es Half! Denn nach und nach bauten die Sondershäuserinnen ihre Führung wieder aus. Erst auf 14:9 und dann auf 18:11 (50.). Zu diesem Zeitpunkt war die Begegnung entschieden. Die Kreisstädter enteilten noch auf 21:13 (58.), doch Apolda konnte noch per Strafwurf verkürzen - 21:14.

Sieg und Niederlage (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Sieg und Niederlage (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Der Sieg geht in Ordnung. Nun haben die Spielerinnen ein paar Wochen Pause ehe Mitte März die letzte Oberligapartie der Saison für die Einheitlerinnen auf dem Plan steht. Zum Rückspiel in Apolda reisen die Sondershäuserinnen unter der Woche zur Apoldarer Trainingszeit. Mit einem Sieg dürfte die Thüringenmeisterschaft ganz ganz nah rücken. Doch erst ein Mal muss man in Apolda bestehen!

Die weibliche A-Jugend spielte mit: Franke - Meinekat, Albrecht (2), Schoele (5), Köhler (4), Lossius (3), Keßler (1), Usbeck (1), Neubert (5); Zuschauer: 50.
David Barth
Autor: khh

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