Wälder sollen bunter werden
Montag, 28. Februar 2011, 10:49 Uhr
Wenn das "bunter werden" mit der Gesellschaft schon nicht so richtig klappt, dann sollen in Thüringen wenigstens die Wälder vielfältiger werden. Wer das fordert, das haben nnz und kn erfahren...
Thüringens Wälder sollen vielfältiger werden und mehr Rückzugsräume für bedrohte Arten bieten, ohne dass die Holzwirtschaft darunter leidet. So umschrieb der Sprecher für Landwirtschaft, Forsten, Natur und Umwelt der CDU-Landtagsfraktion, Egon Primas, die Ziele eines umfassenden Waldumbaus in Thüringen.
Aus Anlass des Internationalen Jahres der Wälder 2011 haben die Koalitionsfraktionen das Thema auf die Plenartagesordnung gesetzt und heute debattiert. Primas hält die Ziele für umsetzbar und den dafür erforderlichen Interessenausgleich zwischen Holzwirtschaft und Umweltschützern für möglich. Das Vorhaben, 25 000 Hektar Wald komplett aus der Nutzung zu nehmen, ist für den Forst- und Umweltexperten ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Biotopverbünde und damit zugunsten des Artenschutzes und biologischer Vielfalt. Diese Verbünde sind die leistungsfähigen Koronargefäße unseres grünen Herzens Thüringen, so der Landtagsabgeordnete.
Die Interessen der Holzwirtschaft sieht er dadurch nicht gefährdet. Zur Wahl stünden Flächen, die bereits genutzt worden oder schwer zugänglich seien. Der darüber hinausgehende Waldumbau soll nach seinen Worten vor allem in mittleren und niedrigeren Lagen vorangetrieben werden. Dort wo Sturm und Borkenkäfer die Fichtenmonokulturen besonders gefährden, setzen wir auf Mischwald, so Primas.
Autor: nnzThüringens Wälder sollen vielfältiger werden und mehr Rückzugsräume für bedrohte Arten bieten, ohne dass die Holzwirtschaft darunter leidet. So umschrieb der Sprecher für Landwirtschaft, Forsten, Natur und Umwelt der CDU-Landtagsfraktion, Egon Primas, die Ziele eines umfassenden Waldumbaus in Thüringen.
Aus Anlass des Internationalen Jahres der Wälder 2011 haben die Koalitionsfraktionen das Thema auf die Plenartagesordnung gesetzt und heute debattiert. Primas hält die Ziele für umsetzbar und den dafür erforderlichen Interessenausgleich zwischen Holzwirtschaft und Umweltschützern für möglich. Das Vorhaben, 25 000 Hektar Wald komplett aus der Nutzung zu nehmen, ist für den Forst- und Umweltexperten ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Biotopverbünde und damit zugunsten des Artenschutzes und biologischer Vielfalt. Diese Verbünde sind die leistungsfähigen Koronargefäße unseres grünen Herzens Thüringen, so der Landtagsabgeordnete.
Die Interessen der Holzwirtschaft sieht er dadurch nicht gefährdet. Zur Wahl stünden Flächen, die bereits genutzt worden oder schwer zugänglich seien. Der darüber hinausgehende Waldumbau soll nach seinen Worten vor allem in mittleren und niedrigeren Lagen vorangetrieben werden. Dort wo Sturm und Borkenkäfer die Fichtenmonokulturen besonders gefährden, setzen wir auf Mischwald, so Primas.
