Verbandsnachmittag im Schloss
Montag, 28. Februar 2011, 12:15 Uhr
Der VdK-Ortsverband Donndorf-Wiehe-Bottendorf hatte jüngst einen Ausflug nach Schloss Wiehe gemacht. Wer eingeladen hatte und was so gesprochen wurde, erfahren Sie hier...
Die Bürgermeisterin der Stadt Wiehe Frau Dagmar Dittmer, hatte bereits im vergangenen Jahr die Einladung an unseren VdK-Ortsverband Donndorf-Wiehe-Bottendorf ausgesprochen, einmal das Wiehesche Schloss zu besuchen, weil sie weiß, dass unsere Mitglieder interessiert an der Entwicklung der Stadt sind und sich versuchen einzubringen. Insbesondere weiß sie auch um unsere Bemühungen um Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen. Am 25. Februar 2011 war es nun so weit.
Bürgermeisterin Dagmar Dittmer ließ es sich nicht nehmen die VdK-Mitglieder persönlich zu begrüßen.
Wir trafen uns im Kellergewölbe des Schlosses. 45 Mitglieder hatten erwartungsvoll die Einladung angekommen und unser Pkw-Fahrdienst, hatte wieder die Anfahrt für die Mitglieder aus den umliegenden Orten im Griff. Ein Dankeschön also allen Pkw-Fahrern! Ein Duft von frisch gebrühten Kaffee zog durch den Veranstaltungsraum wofür ein großes Dankeschön an unsere Mitglieder Christiane Dölgner und Annelie Ummard, Mitarbeiterin der Stadt Wiehe, aber auch an Herrn Tscherlitzke, verantwortlicher Mitarbeiter für das Schloss, gilt. Sie hatten aus dem Kellergewölbe einen gemütlichen Ort "gezaubert". Fleißige Kuchenbäckerinnen aus unseren Reihen vervollständigten den Kaffeetisch mit leckeren Kuchen.
Bürgermeisterin Dagmar Dittmer eröffnete die Veranstaltung und hob die Wichtigkeit der Vereine für das gesellschaftliche Leben im Ort hervor. Auf ihre einführenden Worte zum Schloss folgte dann Frau Regine Schöne, engagiertes Mitglied im Schlossverein, an und berichtete ausführlich über die Historie und die Nutzung des Schlosses. So hatte sie interessante Informationen über die ehemaligen Besitzer von Werthern und die spätere Nutzung wie ab 1948 als Schule, da die eigentliche Schule durch die Flüchtlingskinder zu klein geworden war. Später nutzte es das VEG Memleben u. a. als Wohnheim.
Nach der Wende waren hier zeitweilig Roßlebener Klosterschüler untergebracht. Schließlich erfolgte die Ausschreibung durch die Stadt Wiehe. Doch schließlich übernahm dann die Stadt Wiehe 1996 selbst das Schloss, damals zu 95 Prozent mit Fördermitteln. Leider kam es bei den Bauarbeiten zu Problemen, so dass die Arbeiten stockten, es sogar zum Gerichtsverfahren kam. Das Schloss wurde als zu einem echten Sorgenkind der Stadt. Dass es aber trotz allem jetzt Schritt für Schritt weiter geht, davon konnten wir uns bei der Besichtigung überzeugen. Großes Interesse fanden bei unseren Mitgliedern auch die die über ABM-Maßnahmen gefertigten Modelle verschiedener Schlösser, Burgen und Kirchen im Einzugsgebiet.
Die Modelle imposanter Bauten in und um Wiehe beeindruckte unsere Mitglieder.
Viel ist noch zu tun, sowohl an Arbeit, aber auch viel Geld ist für weitere Baumaßnahmen erforderlich. Doch das Schloss soll auch als eines der Wahrzeichen der Stadt Wiehe rekonstruiert und für die Öffentlichkeit, u.a. als Museum zugänglich gemacht werden. Dazu wünschen wir der Stadt Wiehe und dem Förderverein viel Durchhaltevermögen und Kraft. Immerhin möchte im Sommer eine Ururenkelin der Familie von Werthern hier im historischen Kellergewölbe ihre Hochzeit feiern, erfuhren wir. So besteht auch die Absicht, dass das Standesamt einmal in das historische Gebäude einzieht.
Als kleines Dankeschön gab es für Frau Dittmer und Frau Schöne einen Strauß bunter Frühlingsblumen. In gemütlicher Runde klang dann dieser informative Nachmittag aus. Auch unser neues Mitglied Anneliese Bechmann, welches wir mit einem kleinen Begrüßungspräsent in unseren Verband aufnahmen, fühlte sich in der Runde wohl.
Text Margot Schüchner / Fotos Rüdiger Herdin
Autor: khhDie Bürgermeisterin der Stadt Wiehe Frau Dagmar Dittmer, hatte bereits im vergangenen Jahr die Einladung an unseren VdK-Ortsverband Donndorf-Wiehe-Bottendorf ausgesprochen, einmal das Wiehesche Schloss zu besuchen, weil sie weiß, dass unsere Mitglieder interessiert an der Entwicklung der Stadt sind und sich versuchen einzubringen. Insbesondere weiß sie auch um unsere Bemühungen um Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen. Am 25. Februar 2011 war es nun so weit.
Bürgermeisterin Dagmar Dittmer ließ es sich nicht nehmen die VdK-Mitglieder persönlich zu begrüßen.
Wir trafen uns im Kellergewölbe des Schlosses. 45 Mitglieder hatten erwartungsvoll die Einladung angekommen und unser Pkw-Fahrdienst, hatte wieder die Anfahrt für die Mitglieder aus den umliegenden Orten im Griff. Ein Dankeschön also allen Pkw-Fahrern! Ein Duft von frisch gebrühten Kaffee zog durch den Veranstaltungsraum wofür ein großes Dankeschön an unsere Mitglieder Christiane Dölgner und Annelie Ummard, Mitarbeiterin der Stadt Wiehe, aber auch an Herrn Tscherlitzke, verantwortlicher Mitarbeiter für das Schloss, gilt. Sie hatten aus dem Kellergewölbe einen gemütlichen Ort "gezaubert". Fleißige Kuchenbäckerinnen aus unseren Reihen vervollständigten den Kaffeetisch mit leckeren Kuchen.
Bürgermeisterin Dagmar Dittmer eröffnete die Veranstaltung und hob die Wichtigkeit der Vereine für das gesellschaftliche Leben im Ort hervor. Auf ihre einführenden Worte zum Schloss folgte dann Frau Regine Schöne, engagiertes Mitglied im Schlossverein, an und berichtete ausführlich über die Historie und die Nutzung des Schlosses. So hatte sie interessante Informationen über die ehemaligen Besitzer von Werthern und die spätere Nutzung wie ab 1948 als Schule, da die eigentliche Schule durch die Flüchtlingskinder zu klein geworden war. Später nutzte es das VEG Memleben u. a. als Wohnheim.
Nach der Wende waren hier zeitweilig Roßlebener Klosterschüler untergebracht. Schließlich erfolgte die Ausschreibung durch die Stadt Wiehe. Doch schließlich übernahm dann die Stadt Wiehe 1996 selbst das Schloss, damals zu 95 Prozent mit Fördermitteln. Leider kam es bei den Bauarbeiten zu Problemen, so dass die Arbeiten stockten, es sogar zum Gerichtsverfahren kam. Das Schloss wurde als zu einem echten Sorgenkind der Stadt. Dass es aber trotz allem jetzt Schritt für Schritt weiter geht, davon konnten wir uns bei der Besichtigung überzeugen. Großes Interesse fanden bei unseren Mitgliedern auch die die über ABM-Maßnahmen gefertigten Modelle verschiedener Schlösser, Burgen und Kirchen im Einzugsgebiet.
Die Modelle imposanter Bauten in und um Wiehe beeindruckte unsere Mitglieder.
Viel ist noch zu tun, sowohl an Arbeit, aber auch viel Geld ist für weitere Baumaßnahmen erforderlich. Doch das Schloss soll auch als eines der Wahrzeichen der Stadt Wiehe rekonstruiert und für die Öffentlichkeit, u.a. als Museum zugänglich gemacht werden. Dazu wünschen wir der Stadt Wiehe und dem Förderverein viel Durchhaltevermögen und Kraft. Immerhin möchte im Sommer eine Ururenkelin der Familie von Werthern hier im historischen Kellergewölbe ihre Hochzeit feiern, erfuhren wir. So besteht auch die Absicht, dass das Standesamt einmal in das historische Gebäude einzieht.
Als kleines Dankeschön gab es für Frau Dittmer und Frau Schöne einen Strauß bunter Frühlingsblumen. In gemütlicher Runde klang dann dieser informative Nachmittag aus. Auch unser neues Mitglied Anneliese Bechmann, welches wir mit einem kleinen Begrüßungspräsent in unseren Verband aufnahmen, fühlte sich in der Runde wohl.
Text Margot Schüchner / Fotos Rüdiger Herdin


