Arbeitsmarkt-Reaktionen: IHK
Dienstag, 01. März 2011, 14:24 Uhr
Auf dem Arbeitsmarkt herrscht bereits Frühlingswetter. Für die kommenden Monate zeigt sich die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt optimistisch, dass die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen weiter zunehmen wird.
123.072 Arbeitslose – 1.405 weniger als im Januar 2011 – meldete heute die Agentur für Arbeit für den Freistaat Thüringen. Die Arbeitslosenquote beträgt 10,4 Prozent. Im Vergleich zum Februar des Vorjahres (11,8 Prozent) ist die registrierte Arbeitslosigkeit demnach um 18.612 Personen zurückgegangen.
Der Arbeitsmarkt bleibt in der Erfolgsspur und sorgt schon seit Monaten für gute Stimmung. Das war im Februar nicht unbedingt zu erwarten, denn im Winter ist der Rückgang der Erwerbslosenzahl in den letzten Jahren eher die Ausnahme gewesen, kommentiert IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser die aktuellen Daten.
Überraschend viele Unternehmen würden von Auftragseingängen auf Rekordniveau und fortwährenden Sonderschichten berichten. Dies befördere den Ausbau der Kapazitäten und schaffe damit auch neue Arbeitsplätze. 2010 wären in Thüringen im Jahresdurchschnitt rund 738.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte registriert worden, fast 15.000 mehr als noch ein Jahr zuvor.
Vor allem in der Metall- und Elektroindustrie sowie der Gesundheitswirtschaft ist eine hohe Einstellungsbereitschaft zu beobachten, so der IHK-Chef. Davon würden auch immer mehr Dienstleister profitieren und einen wachsenden Personalbedarf signalisieren.
Die sprunghaft gestiegenen Auftragseingänge in der Industrie haben den Bedarf an Zeitarbeit in die Höhe schnellen lassen, stellt Grusser fest. Die Unternehmen müssten jetzt kurzfristig reagieren, um die Auftragsspitzen abzuarbeiten. Vor dem Hintergrund der explodierenden Rohstoffpreise zögerten jedoch viele, schon neue Dauerarbeitsplätze einzurichten.
Sowie diese Skepsis weicht und sich der Aufschwung verfestigt, wird sich dieser vorübergehende Trend normalisieren, ist sich der IHK-Hauptge-schäftsführer sicher. Schließlich wären die Unternehmen daran interessiert, leistungsfähige und qualifizierte Fachkräfte langfristig zu halten.
Autor: nnz123.072 Arbeitslose – 1.405 weniger als im Januar 2011 – meldete heute die Agentur für Arbeit für den Freistaat Thüringen. Die Arbeitslosenquote beträgt 10,4 Prozent. Im Vergleich zum Februar des Vorjahres (11,8 Prozent) ist die registrierte Arbeitslosigkeit demnach um 18.612 Personen zurückgegangen.
Der Arbeitsmarkt bleibt in der Erfolgsspur und sorgt schon seit Monaten für gute Stimmung. Das war im Februar nicht unbedingt zu erwarten, denn im Winter ist der Rückgang der Erwerbslosenzahl in den letzten Jahren eher die Ausnahme gewesen, kommentiert IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser die aktuellen Daten.
Überraschend viele Unternehmen würden von Auftragseingängen auf Rekordniveau und fortwährenden Sonderschichten berichten. Dies befördere den Ausbau der Kapazitäten und schaffe damit auch neue Arbeitsplätze. 2010 wären in Thüringen im Jahresdurchschnitt rund 738.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte registriert worden, fast 15.000 mehr als noch ein Jahr zuvor.
Vor allem in der Metall- und Elektroindustrie sowie der Gesundheitswirtschaft ist eine hohe Einstellungsbereitschaft zu beobachten, so der IHK-Chef. Davon würden auch immer mehr Dienstleister profitieren und einen wachsenden Personalbedarf signalisieren.
Die sprunghaft gestiegenen Auftragseingänge in der Industrie haben den Bedarf an Zeitarbeit in die Höhe schnellen lassen, stellt Grusser fest. Die Unternehmen müssten jetzt kurzfristig reagieren, um die Auftragsspitzen abzuarbeiten. Vor dem Hintergrund der explodierenden Rohstoffpreise zögerten jedoch viele, schon neue Dauerarbeitsplätze einzurichten.
Sowie diese Skepsis weicht und sich der Aufschwung verfestigt, wird sich dieser vorübergehende Trend normalisieren, ist sich der IHK-Hauptge-schäftsführer sicher. Schließlich wären die Unternehmen daran interessiert, leistungsfähige und qualifizierte Fachkräfte langfristig zu halten.
