Feuchtes Bebra
Dienstag, 01. März 2011, 16:42 Uhr
WWährend in vielen Landstrichen der Welt das Wasser ausgeht, hatte man es in letzter Zeit im Wohngebiet Bebra der Stadt Sondershausen etwas überreichlich. Noch sind die Ursachen nicht ganz klar...
Auf der Einwohnerversammlung am gestrigen Abend waren viele Besucher gespannt wie es beim Thema Wasser in Bebra weitergehen soll. Gemeint war aber nicht der Hochwasserschutz an dem kleinen Flüsschen (Bach) Bebra, sondern das Wasser trat an anderen Stellen überreichlich auf. In etlichen Kellern und teilweise in den Vorgärten stand im Winter das Wasser sehr reichlich. So ganz sind die Ursachen noch nicht klar. Vielleicht, so vermutet Bauamtsleiter Manfred Kucksch, ist es ein Mix an Ursachen.
Zu einem war es die schnelle Schneeschmelze zu diesem Zeitpunkt. Es könnte auch an der mangelnden Wartung der Drainage an der Bahnlinie sein. Zumindest hatte die Bahn schnell reagiert, so Kucksch. Es könnte aber auch an deinem fehlerhaften Ablauf des Wasser von der Ortsumfahrung liegen. Auch der Austritt von Schichtwasser ist möglich. Die beiden Hauptverantwortlichen, die Bahn und das Nordthüringer Straßenbauamt haben sich aber noch nicht erklärt, wie es im Beamten deutsch so schön heißt.
Eines so ist sich Bürgermeister Joachim Kreyer sicher, am Bau der Schallschutzwand der Ortsumfahrung kann es nicht liegen. Der Damm wurde mit einer ausreichenden Schicht Schotter im Untergrund versehen. Zuerst müssen die wirklichen Ursachen ermittelt werden.
Hilfe wurde vom Trink- und Abwasserzweckverband (TAZ) angeboten. Im Rahmen des Ausbaus der Bebra war vorgesehen, Kanäle zu ziehen. Wenn es gewünscht wird, könnten die Gräben tiefer gezogen werden, tiefer als die Keller liegen, um ein sicheres Abfließen zu gewährleisten. Auch könnten die Arbeiten recht schnell vorgezogen werden, da es noch den früheren Projekten erst in zwei bis drei Jahren wären.
Einen Haken hat die Sache allerdings. Das tiefe Ziehen der Gräber ist nicht zum Nulltarif zu haben. Hier müssten sich sowohl Stadt als auch Anwohner an den Kosten beteiligen. Ob das sich die Stadt und vor allem auch die Anwohner der Eichenbergstraße und Umgebung leisten können, steht dann noch auf einem ganz anderen Blatt. Im Rahmen einer separaten Anliegerversammlung sollen die Möglichkeiten ausgelotet werden.
Aber auch an anderen Stellen von Bebra hat man mit Nässe zu kämpfen. Bauamtsleiter Kucksch bekam Fotos zu sehen, wo ebenfalls Probleme mit Wasser bestehen. Auch hier soll eine Klärung herbei geführt werden. Hier kann ich bald Wasserbüffel züchten, so steht hier das Wasser, meinte ein Anwohner recht sarkastisch.
Autor: khhAuf der Einwohnerversammlung am gestrigen Abend waren viele Besucher gespannt wie es beim Thema Wasser in Bebra weitergehen soll. Gemeint war aber nicht der Hochwasserschutz an dem kleinen Flüsschen (Bach) Bebra, sondern das Wasser trat an anderen Stellen überreichlich auf. In etlichen Kellern und teilweise in den Vorgärten stand im Winter das Wasser sehr reichlich. So ganz sind die Ursachen noch nicht klar. Vielleicht, so vermutet Bauamtsleiter Manfred Kucksch, ist es ein Mix an Ursachen.
Zu einem war es die schnelle Schneeschmelze zu diesem Zeitpunkt. Es könnte auch an der mangelnden Wartung der Drainage an der Bahnlinie sein. Zumindest hatte die Bahn schnell reagiert, so Kucksch. Es könnte aber auch an deinem fehlerhaften Ablauf des Wasser von der Ortsumfahrung liegen. Auch der Austritt von Schichtwasser ist möglich. Die beiden Hauptverantwortlichen, die Bahn und das Nordthüringer Straßenbauamt haben sich aber noch nicht erklärt, wie es im Beamten deutsch so schön heißt.
Eines so ist sich Bürgermeister Joachim Kreyer sicher, am Bau der Schallschutzwand der Ortsumfahrung kann es nicht liegen. Der Damm wurde mit einer ausreichenden Schicht Schotter im Untergrund versehen. Zuerst müssen die wirklichen Ursachen ermittelt werden.
Hilfe wurde vom Trink- und Abwasserzweckverband (TAZ) angeboten. Im Rahmen des Ausbaus der Bebra war vorgesehen, Kanäle zu ziehen. Wenn es gewünscht wird, könnten die Gräben tiefer gezogen werden, tiefer als die Keller liegen, um ein sicheres Abfließen zu gewährleisten. Auch könnten die Arbeiten recht schnell vorgezogen werden, da es noch den früheren Projekten erst in zwei bis drei Jahren wären.
Einen Haken hat die Sache allerdings. Das tiefe Ziehen der Gräber ist nicht zum Nulltarif zu haben. Hier müssten sich sowohl Stadt als auch Anwohner an den Kosten beteiligen. Ob das sich die Stadt und vor allem auch die Anwohner der Eichenbergstraße und Umgebung leisten können, steht dann noch auf einem ganz anderen Blatt. Im Rahmen einer separaten Anliegerversammlung sollen die Möglichkeiten ausgelotet werden.
Aber auch an anderen Stellen von Bebra hat man mit Nässe zu kämpfen. Bauamtsleiter Kucksch bekam Fotos zu sehen, wo ebenfalls Probleme mit Wasser bestehen. Auch hier soll eine Klärung herbei geführt werden. Hier kann ich bald Wasserbüffel züchten, so steht hier das Wasser, meinte ein Anwohner recht sarkastisch.
