Bauern-Frühstück
Montag, 07. März 2011, 12:09 Uhr
Es ist mittlerweile die neunte Ausgabe des Landwirtschaftsfrühstücks der Nordthüringer Volksbank. Heute hatte die Bank nach Bad Frankenhausen eingeladen, um Politik und Landwirtschaft mit einander ins Gespräch zu bringen...
Peter Herbst, der Volksbank-Vorstand, freute sich, dass trotz Rosenmontag viele Landwirte der Nordthüringer Region die Einladung angenommen hatten. Neben dem Thüringer Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) ließ sich auch Thüringens Bauernpräsident Dr. Klaus Kliem die Gelegenheit nicht entgehen, um gemeinsam mit Bauern und Bankern zu frühstücken. Ebenfalls mit beim Frühstück dabei Landrat Peter Hengnstermann und Landtagsabgeordnete Gudrun Holbe (beide CDU).
Peter Herbst betonte in seiner Begrüßung die Stabilität der Volksbank, was sich an der Zahlung der Dividende von fünf Prozent an die Mitglieder sowie an der Steuerzahlung in die Kommunen hinein ausdrückt. Die Bilanz der Nordthüringer Volksbank kann sich sehen lassen, wir hatten darüber bereits ausführlich berichtet.
Die Nordthüringer Volksbank wird auch weiterhin der kompetente Partner der Landwirtschaft der Region sein, so wie das seit 150 Jahren der Fall ist, sagte Herbst mit Hinblick auf den Geburtstag, der in diesem Jahr gefeiert wird.
Bauern-Frühstück (Foto: nnz)
Jürgen Reinholz ging in seinem Statement auf die verschiedenen Problemlagen ein. Das waren die Milchförderquote oder die steigende Protestbewegung gegen neue Mastanlagen. Hier soll mittelfristig mit einer PR-Offensive mehr Verständnis innerhalb der Bevölkerung geschaffen werden. Wir müssen den Menschen erklären, dass die Rostbratwurst nicht vom Rost, sondern von Tieren kommt, so Reinholz.
Im Anschluss an dessen Ausführungen stellte Dr. Jürgen Heinrich von der Martin-Luther-Universität Halle sowohl die aktuellen Aspekte der EU-Agrarpolitik und deren Auswirkungen auf landwirtschaftliche Unternehmen als auch ein unternehmerisches Kostenmanagement in Zeiten volatiler Preise dar.
Nach den Vorträgen konnte nicht nur gefrühstückt werden, die Landwirte nutzten die Gelegenheit ausführlich, um mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Wie notwendig derartige Veranstaltungen sind, kam nicht nur dadurch zum Ausdruck, dass die Resonanz überaus erfreulich war, sondern auch der Wunsch hinsichtlich einer zehnten Auflage vielfach geäußert wurde.
Autor: nnzPeter Herbst, der Volksbank-Vorstand, freute sich, dass trotz Rosenmontag viele Landwirte der Nordthüringer Region die Einladung angenommen hatten. Neben dem Thüringer Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) ließ sich auch Thüringens Bauernpräsident Dr. Klaus Kliem die Gelegenheit nicht entgehen, um gemeinsam mit Bauern und Bankern zu frühstücken. Ebenfalls mit beim Frühstück dabei Landrat Peter Hengnstermann und Landtagsabgeordnete Gudrun Holbe (beide CDU).
Peter Herbst betonte in seiner Begrüßung die Stabilität der Volksbank, was sich an der Zahlung der Dividende von fünf Prozent an die Mitglieder sowie an der Steuerzahlung in die Kommunen hinein ausdrückt. Die Bilanz der Nordthüringer Volksbank kann sich sehen lassen, wir hatten darüber bereits ausführlich berichtet.
Die Nordthüringer Volksbank wird auch weiterhin der kompetente Partner der Landwirtschaft der Region sein, so wie das seit 150 Jahren der Fall ist, sagte Herbst mit Hinblick auf den Geburtstag, der in diesem Jahr gefeiert wird.
Bauern-Frühstück (Foto: nnz)
Jürgen Reinholz ging in seinem Statement auf die verschiedenen Problemlagen ein. Das waren die Milchförderquote oder die steigende Protestbewegung gegen neue Mastanlagen. Hier soll mittelfristig mit einer PR-Offensive mehr Verständnis innerhalb der Bevölkerung geschaffen werden. Wir müssen den Menschen erklären, dass die Rostbratwurst nicht vom Rost, sondern von Tieren kommt, so Reinholz.Im Anschluss an dessen Ausführungen stellte Dr. Jürgen Heinrich von der Martin-Luther-Universität Halle sowohl die aktuellen Aspekte der EU-Agrarpolitik und deren Auswirkungen auf landwirtschaftliche Unternehmen als auch ein unternehmerisches Kostenmanagement in Zeiten volatiler Preise dar.
Nach den Vorträgen konnte nicht nur gefrühstückt werden, die Landwirte nutzten die Gelegenheit ausführlich, um mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Wie notwendig derartige Veranstaltungen sind, kam nicht nur dadurch zum Ausdruck, dass die Resonanz überaus erfreulich war, sondern auch der Wunsch hinsichtlich einer zehnten Auflage vielfach geäußert wurde.

