Durchsuchung im Autohaus
Mittwoch, 09. März 2011, 09:13 Uhr
Mehrere Autohäuser sowie die Firmenzentrale der Peter Gruppe sind gestern von Beamten des Thüringer LKA und der Erfurter Staatsanwaltschaft durchsucht worden. Erste Informationen in Ihrer nnz.
Die Staatsanwaltschaft in Erfurt soll ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue führen. Dabei geht es nach nnz-Informationen um die Beschaffung von Neufahrzeugen für die Thüringer Polizei der Marke Opel sowie um die Verwertung von Altfahrzeugen. In beiden Fälle soll im Thüringer Innenministerium gegen Vergabevorschriften verstoßen worden sein.
Wir haben uns als Unternehmen strikt an die Vorschriften gehalten, sagte Geschäftsführer Helmut Peter vor wenigen Minuten der nnz. Sein Unternehmen habe nun einmal den Behördenvertrag mit Opel in Rüsselsheim für Thüringen und habe sich damals an der Ausschreibung seitens des Landes beworben und den Zuschlag erhalten. Das Nordhäuser Unternehmens habe sich strikt an alle Richtlinien, Vorgaben und Gesetze gehalten, so Helmut Peter. Wenn es da interne Machenschaften im Thüringer Innenministerium gebe, dann sollen die nicht auf dem Rücken der Wirtschaft des Freistaates ausgetragen werden, so Peter weiter. Da die Ermittlungen durch mehrere anonyme Anzeigen ausgelöst sein sollen, wittern Branchenkenner dahinter auch Mitbewerber am hart umkämpften Automobil-Markt.
Rund vier Stunden wurden gestern in Nordhausen und Erfurt Räume der Autohaus-Peter-Gruppe durchsucht, wurden auch Daten von Rechnern gezogen. Indes stehen auf der großen Freifläche der Peter-Gruppe an der Halleschen Straße in Nordhausen schon die neuesten Opel für die Thüringer Polizei. 107 Fahrzeuge warten auf ihre Auslieferung.
Dort standen einst auch die 130 alten Corsa und Co., die verwertet wurden. Hierzu übrigens, so Helmut Peter abschließend, habe es auch einen "wasserdichten" Vertrag als Ergebnis einer Ausschreibung gegeben. Und: alle alten Polizeiautos verfügten über ein Gutachten der Dekra.
Autor: nnzDie Staatsanwaltschaft in Erfurt soll ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue führen. Dabei geht es nach nnz-Informationen um die Beschaffung von Neufahrzeugen für die Thüringer Polizei der Marke Opel sowie um die Verwertung von Altfahrzeugen. In beiden Fälle soll im Thüringer Innenministerium gegen Vergabevorschriften verstoßen worden sein.
Wir haben uns als Unternehmen strikt an die Vorschriften gehalten, sagte Geschäftsführer Helmut Peter vor wenigen Minuten der nnz. Sein Unternehmen habe nun einmal den Behördenvertrag mit Opel in Rüsselsheim für Thüringen und habe sich damals an der Ausschreibung seitens des Landes beworben und den Zuschlag erhalten. Das Nordhäuser Unternehmens habe sich strikt an alle Richtlinien, Vorgaben und Gesetze gehalten, so Helmut Peter. Wenn es da interne Machenschaften im Thüringer Innenministerium gebe, dann sollen die nicht auf dem Rücken der Wirtschaft des Freistaates ausgetragen werden, so Peter weiter. Da die Ermittlungen durch mehrere anonyme Anzeigen ausgelöst sein sollen, wittern Branchenkenner dahinter auch Mitbewerber am hart umkämpften Automobil-Markt.
Rund vier Stunden wurden gestern in Nordhausen und Erfurt Räume der Autohaus-Peter-Gruppe durchsucht, wurden auch Daten von Rechnern gezogen. Indes stehen auf der großen Freifläche der Peter-Gruppe an der Halleschen Straße in Nordhausen schon die neuesten Opel für die Thüringer Polizei. 107 Fahrzeuge warten auf ihre Auslieferung.
Dort standen einst auch die 130 alten Corsa und Co., die verwertet wurden. Hierzu übrigens, so Helmut Peter abschließend, habe es auch einen "wasserdichten" Vertrag als Ergebnis einer Ausschreibung gegeben. Und: alle alten Polizeiautos verfügten über ein Gutachten der Dekra.
