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In Keramik und Stein

Dienstag, 15. März 2011, 18:27 Uhr
Ein sehr sehenswerte Ausstellung eröffnete heute im Foyer des Rathauses von Sondershausen. Für Sie war kn mit dabei...

Der Bürgermeister der es sich meist nicht nehmen lässt, solche Ausstellungen selbst zu eröffnen, musste heute diese Aufgabe an die Museumsdirektorin Christa Hirschler übergeben. Das Schlossmuseum Sondershausen, insbesondere Museumsmitarbeiter Robby Werther hatte mit viel Liebe die vielen Exponate zusammengetragen.

In Keramik und Stein (Foto: Karl-Heinz Herrmann) In Keramik und Stein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Nach dem bereits im vorigen Jahr eine Ausstellung von Hobbykünstlern unter dem großen Thema Holz stand, war dieses Mal das Thema Ton und Stein. Die Exponate waren aber nicht nur rein als Hobby entstanden. Einige Exponate entstanden als therapeutische oder schulische Beschäftigung, so auch in Kindereinrichtungen und Schulen.

In Keramik und Stein (Foto: Karl-Heinz Herrmann) In Keramik und Stein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Einige sehr interessante Exponate zeigte Joachim Steingräber aus Sondershausen. Er verwendete Muschelkalk aus der Region und schuf so zum Beispiel die Schildkröte, die nicht nur bei kn großen Anklang fand.

Die heutige Ausstellung war keine Personalausstellung, sondern die Leihgaben stammen von 12 Personen und Einrichtungen. Insgesamt rund 100 Exponate enthält die Ausstellung.

In Keramik und Stein (Foto: Karl-Heinz Herrmann) In Keramik und Stein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Gut beraten war, wer wie kn sich Robby Werther als Führer durch die Ausstellung nahm. Man konnte da erstaunliches erfahren. Teilweise wurden Exponate nebeneinander platziert, die gewisse Parallelen aufwiesen, aber aus verschiedenen Zeitepochen stammen. Die Figur eines Wolfes (oben) wurde genauso von Kindern erschaffen wie das Pferdchen (unten), nur mit dem Unterschied, dass Pferdchen wurde vor gut 800 Jahren in Stockhausen gefunden.

In Keramik und Stein (Foto: Karl-Heinz Herrmann) In Keramik und Stein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Während das linke Exponat aus der heutigen Zeit stammt, ist das rechte immerhin schon 2.800 Jahre alt!

In Keramik und Stein (Foto: Karl-Heinz Herrmann) In Keramik und Stein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Und hätten Sie der aufgeplusterten Eule angesehen, dass es eigentlich ein Musikinstrument ist? Vergleichbar ist es wohl mit einer Okarina, auch Schnabelflöte genannt.

In jedem Fall ist es eine interessante Ausstellung und man sollte seine Schritte mal ins Rathaus lenken, auch wenn man eigentlich nicht die Behörde an sich besuchen möchte. Und wer ist die Leihgeben der Ausstellung? Hier erfahren Sie es:

Frau Berka, Mühlhäuser Werkstätten Ebeleben
Frau Bierbach Berlin
Herr Bierwirth Sondershausen
Frau Bogrowa Riga
Frau Enger Staatl. Förderschule Sondershausen
Frau Herzel Niedergebra
Frau Krüger Greußen
Frau Möhrstedt Freienbessingen
Herr Prinz Sondershausen
Herr Steingräber Sondershausen
Waffenmuseum Suhl
Autor: khh

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