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Neues aus Berlin (19)

Mittwoch, 16. März 2011, 13:58 Uhr
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: Analog-Käse deklarieren und fordert eine bessere Kennzeichnung von Käseimitaten...

DIE LINKE im Petitionsausschuss des Bundestages fordert eine eindeutige Kennzeichnung von Käseimitaten. Sie stellt sich damit auf die Seite der Verbraucherinnen und Verbraucher, für die der Unterschied zu echtem Käse in den meisten Fällen nur schwer erkennbar ist.

„In der Praxis wird bei vielen Produkten der Anschein erweckt, sie würden ein hochwertiges Molkereierzeugnis enthalten. Sie bestehen jedoch lediglich aus einer kostengünstigen Mischung aus Eiweiß und Pflanzenfett“, sagt Kersten Steinke, Abgeordnete aus Bad Frankenhausen. Tatsächlich enthält der so genannte ‚Analogkäse‘ kaum oder gar keine Milchbestandteile. Trotzdem werden die Produkte dann als ‚Käsebrötchen‘ oder ‚mit Käse überbackene Pizza‘ verkauft. Der Hinweis auf das Käseimitat erfolgt im Kleingedruckten der Lebensmittelverpackung oder der Speisekarte. In der Bäckerei sucht man entsprechende Hinweise in der Regel vergebens. Oftmals werden dabei abstrakte Begriffe verwendet, mit denen die Verbraucherinnen und Verbraucher nichts anfangen können.

„Letztlich soll jedoch der Kunde entscheiden, ob er Käse kauft oder eine Imitation“, so Steinke. Deshalb bedarf es einer klaren Namensgebung für den Analogkäse, der eine Täuschung der Verbraucherinnen und Verbraucher verhindert.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khh

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