Position bezogen (2)
Montag, 21. März 2011, 09:31 Uhr
Im Artikel Position bezogen hatte die Linke Kyffhäuserkreis Stellungen bezogen. Jetzt kommt eine Antwort auf die Positionierung der Partei DIE LINKE im Kyffhäuserkreis zur Debatte um den Erhalt der Bundeswehrstandorte...
DIE LINKE im Kyffhäuserkreis hat sich nunmehr auch zur Debatte um den Erhalt der Bundeswehrstandorte im Kreis positioniert. Allerdings in gewohnter Art und Weise: klassenkämpferisch, doppelzüngig und recht polemisch.
Man stelle sich vor, jemand hätte vor 30 Jahren der damaligen Zeitung "Das Volk" einen Leserbrief gleicher Art geschrieben - mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hätte jener Probleme mit dem Ministerium für Staatssicherheit, seines Zeichen ja das Schwert und Schild der Partei, die nun DIE LINKE heißt, bekommen und der Brief wäre nie veröffentlicht worden.
Fakt ist: die Bundeswehr ist einer der größten Arbeitgeber im Kyffhäuserkreis und nicht nur auf wirtschaftlichem Gebiet ein bedeutender Faktor. Daher kann es sich die Region nicht leisten, auf die Bundeswehr zu verzichten. Gerade deshalb muss alles getan werden, um für den Verbleib der Bundeswehr im Kyffhäuserkreis einzutreten. Wer dem entgegensteht, setzt fahrlässig die Existenz von rund 2.000 Arbeitsplätzen und den dahinterstehenden Menschen aufs Spiel.
Die LINKE spricht in Ihrer Positionierung von Scheinheiligkeit. Diesen Ball kann man aber getrost zurückspielen. Denn vom Radikalpazifismus, den die Partei nunmehr pflegt, wollte sie, als sie noch SED hieß, rein gar nichts wissen. Hier konnte nicht genug Geld für Militär und Rüstung ausgegeben werden. Es gab nicht mal einen Wehrersatzdienst! Man konnte zwar den Dienst an der Waffe verweigern und war dann eben trotzdem Soldat - Bausoldat!
Auch wird vom Pazifismus gerne mal abgewichen, wenn es um die gewaltsame Befreiung unterdrückter Völker geht, dies aber bitte nur, wenn sie in das Weltbild der LINKEN passen. Dies scheint beispielsweise für Palästina zu gelten, beim tibetischen Volk aber nicht.
Und dann liebe LINKE, kümmern Sie doch sich erst mal um die Fertigstellung Ihres Parteiprogramms. Dabei erklären Sie bitte, was sie sich unter Systemwechsel und den vielen genannten Umgestaltungen konkret vorstellen und wie die ganzen Wohltaten, die propagiert werden, reell finanziert werden sollen. Wenn man den Entwurf liest, denkt man unweigerlich an das Paradies auf Erden. Dies wird aber, solange es Menschen mit unterschiedlichen Charakteren gibt, niemals funktionieren.
Wahrscheinlich werden Sie aber wieder recht schwammige Formulierungen benutzen, um nicht als verfassungsfeindlich zu gelten. Wobei sie trotz aller Nörgelei an der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und am Rechtsstaat diese doch immer wieder für sich zu nutzen wissen. So gibt es prominente Vertreter der LINKEN, die zweifelsohne dem Ministerium für Staatssicherheit wie auch immer gedient haben, aber jeden verklagen, der dies äußert. Und dann gibt es ja auch noch den Porsche-Klaus: Wasser predigen und Wein trinken - ein nicht seltenes Erscheinungsbild der intellektuellen Linken in unserem Land.
Also belehren Sie uns bitte nicht immer wieder mit Ihren teils weltfremden Meinungen und Ansichten und räumen erst mal in Ihren eigenen Laden auf. Sich als neue soziale Heilsbewegung hinzustellen mag zwar nett sein, aber solange Sie uns zur faktischen Umsetzung ihrer Ziele und Ideale im nebulösen lassen, sind sie einfach nur unglaubwürdig.
Junge Union Kyffhäuserkreis
Autor: khhDIE LINKE im Kyffhäuserkreis hat sich nunmehr auch zur Debatte um den Erhalt der Bundeswehrstandorte im Kreis positioniert. Allerdings in gewohnter Art und Weise: klassenkämpferisch, doppelzüngig und recht polemisch.
Man stelle sich vor, jemand hätte vor 30 Jahren der damaligen Zeitung "Das Volk" einen Leserbrief gleicher Art geschrieben - mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hätte jener Probleme mit dem Ministerium für Staatssicherheit, seines Zeichen ja das Schwert und Schild der Partei, die nun DIE LINKE heißt, bekommen und der Brief wäre nie veröffentlicht worden.
Fakt ist: die Bundeswehr ist einer der größten Arbeitgeber im Kyffhäuserkreis und nicht nur auf wirtschaftlichem Gebiet ein bedeutender Faktor. Daher kann es sich die Region nicht leisten, auf die Bundeswehr zu verzichten. Gerade deshalb muss alles getan werden, um für den Verbleib der Bundeswehr im Kyffhäuserkreis einzutreten. Wer dem entgegensteht, setzt fahrlässig die Existenz von rund 2.000 Arbeitsplätzen und den dahinterstehenden Menschen aufs Spiel.
Die LINKE spricht in Ihrer Positionierung von Scheinheiligkeit. Diesen Ball kann man aber getrost zurückspielen. Denn vom Radikalpazifismus, den die Partei nunmehr pflegt, wollte sie, als sie noch SED hieß, rein gar nichts wissen. Hier konnte nicht genug Geld für Militär und Rüstung ausgegeben werden. Es gab nicht mal einen Wehrersatzdienst! Man konnte zwar den Dienst an der Waffe verweigern und war dann eben trotzdem Soldat - Bausoldat!
Auch wird vom Pazifismus gerne mal abgewichen, wenn es um die gewaltsame Befreiung unterdrückter Völker geht, dies aber bitte nur, wenn sie in das Weltbild der LINKEN passen. Dies scheint beispielsweise für Palästina zu gelten, beim tibetischen Volk aber nicht.
Und dann liebe LINKE, kümmern Sie doch sich erst mal um die Fertigstellung Ihres Parteiprogramms. Dabei erklären Sie bitte, was sie sich unter Systemwechsel und den vielen genannten Umgestaltungen konkret vorstellen und wie die ganzen Wohltaten, die propagiert werden, reell finanziert werden sollen. Wenn man den Entwurf liest, denkt man unweigerlich an das Paradies auf Erden. Dies wird aber, solange es Menschen mit unterschiedlichen Charakteren gibt, niemals funktionieren.
Wahrscheinlich werden Sie aber wieder recht schwammige Formulierungen benutzen, um nicht als verfassungsfeindlich zu gelten. Wobei sie trotz aller Nörgelei an der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und am Rechtsstaat diese doch immer wieder für sich zu nutzen wissen. So gibt es prominente Vertreter der LINKEN, die zweifelsohne dem Ministerium für Staatssicherheit wie auch immer gedient haben, aber jeden verklagen, der dies äußert. Und dann gibt es ja auch noch den Porsche-Klaus: Wasser predigen und Wein trinken - ein nicht seltenes Erscheinungsbild der intellektuellen Linken in unserem Land.
Also belehren Sie uns bitte nicht immer wieder mit Ihren teils weltfremden Meinungen und Ansichten und räumen erst mal in Ihren eigenen Laden auf. Sich als neue soziale Heilsbewegung hinzustellen mag zwar nett sein, aber solange Sie uns zur faktischen Umsetzung ihrer Ziele und Ideale im nebulösen lassen, sind sie einfach nur unglaubwürdig.
Junge Union Kyffhäuserkreis
