Trebra dabei
Mittwoch, 06. April 2011, 20:13 Uhr
In der heutigen zur Verbandsversammlung des Trinkwasser- und Abwasserzweckverbandes Helbe-Wipper (TAZ) wurde grünes Licht für die Aufnahme von Trebra gegeben. Welche Themen noch angesprochen wurden, erfahren Sie hier...
Der Beschluss über die Aufnahme der Gemeinde Trebra in den Trinkwasser- und Abwasserzweckverband Helbe-Wipper Bereich Abwasser erfolgte einstimmig, genauso wie der Beschluss über die Änderung der Verbandssatzung des Trinkwasser- und Abwasserzweckverbandes Helbe-Wipper bedingt durch die Aufnahme der Gemeinde Trebra. Geschäftsführer Wilhelm Schreier hatte vorher begründet, "alle Vorsausetzungen sind erfüllt und es muss kein Geld hin und her geschoben werden". Auch Diskussionen gab es keine. Jetzt müssen nur noch die Verträge unterschrieben werden, da es auch schon in der Gemeinde die Zustimmung gab. Trebras Bürgermeister Reinhold Ackermann (CDU) zeigte sich zufrieden ob der Entscheidung.
Nächstes Mitglied des TAZ könnte dann Oberbösa werden, die bereits Interesse signalisiert haben, so Wilhelm Schreier. Das macht auch dahingehend Sinn, so der Vorsitzende des TAZ, Maik Göllert, da Oberbösa auch erwägt, der Verwaltungsgemeinschaft Greußen beizutreten.
Auch der Beschluss über das Abwasserbeseitigungskonzept 2010 – 2024, eine Fortschreibung des Papiers von 2009 wurde beschlossen. Zuvor gab es Informationen zum jetzigen Stand des Abwasserbeseitigungskonzeptes (ABK) 2010 – 2024, die durch das Ingenieurbüro Bach Sondershausen und dem Ingenieurbüro Bölitz in Greußen erarbeitet worden. Im Zeitraum der nächsten 15 Jahre sind 10 neue Kläranlagen angedacht.
Los gehen soll es 2012 mit Thalebra (mit Anschluss Himmelsberg, Schernberg und Gundersleben). Danach folgen 2013/14 Großenehrich (mit Anschluss Wenigenehrich), 2015 Freienbessingen (mit Wolferschwenda), 2017 Großbrüchter (mit Anschluss Kleinbrüchter), 2018 Abtsbessingen (mit Anschluss Allmenhausen, Billeben und Rockstedt), 2019 Niederspier, 2021 Rohnstedt, 2022 Feldengel, 2023 Bendeleben und 2024 Keula.
Nach den bisherigen Planungen soll Dietenborn vorerst nicht an eine zentrale Entsorgung angeschlossen werden. Das Konzept soll öffentlich ausgelegt werden, damit jeder Hausbesitzer einsehen kann, was auf ihn zu kommen könnte. Im Zeitraum bis 2015 sollen 13.310.000 Euro verbaut werden, davon sind 2,4 Millionen Fördermittel. Bis 2024 werden es rund 28 Millionen Euro werden. Die Höhe der Zahlen ist allerdings nur geschätzt. Die Konzeption muss regelmäßig fortgeschrieben werden, so Wilhelm Schreier in der Diskussion. So eine Abwasserbeseitigungskonzeption ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch Voraussetzung, überhaupt Fördermittel zu bekommen.
In der anschließenden Bürgerfragestunde gab es vom einzigen Besucher nur zwei Fragen:
Wie wird das Abwasserbeseitigungskonzept auf die Gebühren auswirken? TAZ Werkleiter Hans-Peter Schwarzbach sieht in den nächsten Jahren keine gravierenden Sprünge, wenn sich nicht Dinge grundlegend ändern. Alle vier Jahre wird die Gebührenkalkulation überprüft (Bereinigung gestiegener Kosten). Die letzte Überprüfung war voriges Jahr.
In der zweiten Frage ging es darum, warum die Regenwassergebühren neu kalkuliert wurden. Grund war die deutliche Verringerung der Größe der Regenwasserflächen. Immer mehr leiten ihr Regenwasser in das Grundstück ab, und nicht mehr ins Abwassernetz. Durch die Verringerung der Fläche müssen auch die Kosten neu umgelegt werden.
Autor: khhDer Beschluss über die Aufnahme der Gemeinde Trebra in den Trinkwasser- und Abwasserzweckverband Helbe-Wipper Bereich Abwasser erfolgte einstimmig, genauso wie der Beschluss über die Änderung der Verbandssatzung des Trinkwasser- und Abwasserzweckverbandes Helbe-Wipper bedingt durch die Aufnahme der Gemeinde Trebra. Geschäftsführer Wilhelm Schreier hatte vorher begründet, "alle Vorsausetzungen sind erfüllt und es muss kein Geld hin und her geschoben werden". Auch Diskussionen gab es keine. Jetzt müssen nur noch die Verträge unterschrieben werden, da es auch schon in der Gemeinde die Zustimmung gab. Trebras Bürgermeister Reinhold Ackermann (CDU) zeigte sich zufrieden ob der Entscheidung.
Nächstes Mitglied des TAZ könnte dann Oberbösa werden, die bereits Interesse signalisiert haben, so Wilhelm Schreier. Das macht auch dahingehend Sinn, so der Vorsitzende des TAZ, Maik Göllert, da Oberbösa auch erwägt, der Verwaltungsgemeinschaft Greußen beizutreten.
Auch der Beschluss über das Abwasserbeseitigungskonzept 2010 – 2024, eine Fortschreibung des Papiers von 2009 wurde beschlossen. Zuvor gab es Informationen zum jetzigen Stand des Abwasserbeseitigungskonzeptes (ABK) 2010 – 2024, die durch das Ingenieurbüro Bach Sondershausen und dem Ingenieurbüro Bölitz in Greußen erarbeitet worden. Im Zeitraum der nächsten 15 Jahre sind 10 neue Kläranlagen angedacht.
Los gehen soll es 2012 mit Thalebra (mit Anschluss Himmelsberg, Schernberg und Gundersleben). Danach folgen 2013/14 Großenehrich (mit Anschluss Wenigenehrich), 2015 Freienbessingen (mit Wolferschwenda), 2017 Großbrüchter (mit Anschluss Kleinbrüchter), 2018 Abtsbessingen (mit Anschluss Allmenhausen, Billeben und Rockstedt), 2019 Niederspier, 2021 Rohnstedt, 2022 Feldengel, 2023 Bendeleben und 2024 Keula.
Nach den bisherigen Planungen soll Dietenborn vorerst nicht an eine zentrale Entsorgung angeschlossen werden. Das Konzept soll öffentlich ausgelegt werden, damit jeder Hausbesitzer einsehen kann, was auf ihn zu kommen könnte. Im Zeitraum bis 2015 sollen 13.310.000 Euro verbaut werden, davon sind 2,4 Millionen Fördermittel. Bis 2024 werden es rund 28 Millionen Euro werden. Die Höhe der Zahlen ist allerdings nur geschätzt. Die Konzeption muss regelmäßig fortgeschrieben werden, so Wilhelm Schreier in der Diskussion. So eine Abwasserbeseitigungskonzeption ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch Voraussetzung, überhaupt Fördermittel zu bekommen.
In der anschließenden Bürgerfragestunde gab es vom einzigen Besucher nur zwei Fragen:
Wie wird das Abwasserbeseitigungskonzept auf die Gebühren auswirken? TAZ Werkleiter Hans-Peter Schwarzbach sieht in den nächsten Jahren keine gravierenden Sprünge, wenn sich nicht Dinge grundlegend ändern. Alle vier Jahre wird die Gebührenkalkulation überprüft (Bereinigung gestiegener Kosten). Die letzte Überprüfung war voriges Jahr.
In der zweiten Frage ging es darum, warum die Regenwassergebühren neu kalkuliert wurden. Grund war die deutliche Verringerung der Größe der Regenwasserflächen. Immer mehr leiten ihr Regenwasser in das Grundstück ab, und nicht mehr ins Abwassernetz. Durch die Verringerung der Fläche müssen auch die Kosten neu umgelegt werden.
