Beim Nachbarn informiert
Dienstag, 12. April 2011, 07:10 Uhr
Arbeitsplätze auch für unsere Region? Roßlebens Bürgermeister Rainer Heuchel informierte über den Besuch einer Informationsveranstaltung bei Sangerhausens Oberbürgermeister Poschmann, als der über den künftigen Industriepark Südharz informierte....
Zur einer Informationsveranstaltung über den künftigen Industriepark Südharz hatte kürzlich die Stadtverwaltung Sangerhausen eingeladen.
Oberbürgermeister Poschmann und der Projektbearbeiter, Herr Schweiger, informierten die Zuhörer, darunter auch Roßlebens Bürgermeister, über Details des Großprojektes.
Die Fläche des künftigen Industrieparks streckt sich über 260 ha am südwestlichen Stadtrand Sangerhausens. Östliche Begrenzung bildet die Bahnstrecke nach Erfurt, südlich verläuft die Autobahn A38, im Norden die Bundesstraße 80, und westlich liegt die Autobahnanschlussstelle Sangerhausen/West.
Zunächst soll eine Teilfläche von 150 ha erschlossen werden. Dafür stehen allein in diesem Jahr 5 Mio. € zur Verfügung. Für die nächsten Erschließungsschritte sind insgesamt 60 Mio. € vorgesehen. Erschließungsträger ist der Grundstücksfonds Sachsen-Anhalt (GSA).
Bereitgestellt werden sollen erschlossene Flächen von mindestens 25 ha für industrielle Großbetriebe. Bauwerke bis zu 40 m Höhe sind zulässig.
Der Bebauungsplan ist beschlossen und liegt z. Z. öffentlich aus. Mit seiner Rechtskraft ist Mitte des Jahres zu rechnen. Anhand eines Videos präsentierte Herr Schweiger, er ist in der Stadtverwaltung der Ansprechpartner, den Industriepark Südharz als Chance für die Region.
Soweit die Information von Roßlebens Bürgermeister Rainer Heuchel. Aber wenn man sich die geplante Örtlichkeit ansieht, stellt sich auch gleich die Frage, was wird aus der geplanten Industriegroßfläche Artern? Wird es möglich sein, in der bisher eh strukturschwachen Region gleich zwei große Industrieflächen in sprichwörtlicher Weite eines Steinwurfes entfernt erfolgreich zu betreiben?
Kocht hier jedes Bundesland sein eigens Süppchen und zum Schluss werden wieder Millionen von Fördersummen in den Sand gesetzt? Sicher besteht die Möglichkeit, dass sich beide Projekte gegenseitig befruchten können. Aber auch das Gegenteil könnte der Fall sein, dass man sich gegenseitig die Investoren abköpft. Man kann nur gespannt sein, wie dieses Kopf an Kopf Rennen ausgeht.
Autor: khhZur einer Informationsveranstaltung über den künftigen Industriepark Südharz hatte kürzlich die Stadtverwaltung Sangerhausen eingeladen.
Oberbürgermeister Poschmann und der Projektbearbeiter, Herr Schweiger, informierten die Zuhörer, darunter auch Roßlebens Bürgermeister, über Details des Großprojektes.
Die Fläche des künftigen Industrieparks streckt sich über 260 ha am südwestlichen Stadtrand Sangerhausens. Östliche Begrenzung bildet die Bahnstrecke nach Erfurt, südlich verläuft die Autobahn A38, im Norden die Bundesstraße 80, und westlich liegt die Autobahnanschlussstelle Sangerhausen/West.
Zunächst soll eine Teilfläche von 150 ha erschlossen werden. Dafür stehen allein in diesem Jahr 5 Mio. € zur Verfügung. Für die nächsten Erschließungsschritte sind insgesamt 60 Mio. € vorgesehen. Erschließungsträger ist der Grundstücksfonds Sachsen-Anhalt (GSA).
Bereitgestellt werden sollen erschlossene Flächen von mindestens 25 ha für industrielle Großbetriebe. Bauwerke bis zu 40 m Höhe sind zulässig.
Der Bebauungsplan ist beschlossen und liegt z. Z. öffentlich aus. Mit seiner Rechtskraft ist Mitte des Jahres zu rechnen. Anhand eines Videos präsentierte Herr Schweiger, er ist in der Stadtverwaltung der Ansprechpartner, den Industriepark Südharz als Chance für die Region.
Soweit die Information von Roßlebens Bürgermeister Rainer Heuchel. Aber wenn man sich die geplante Örtlichkeit ansieht, stellt sich auch gleich die Frage, was wird aus der geplanten Industriegroßfläche Artern? Wird es möglich sein, in der bisher eh strukturschwachen Region gleich zwei große Industrieflächen in sprichwörtlicher Weite eines Steinwurfes entfernt erfolgreich zu betreiben?
Kocht hier jedes Bundesland sein eigens Süppchen und zum Schluss werden wieder Millionen von Fördersummen in den Sand gesetzt? Sicher besteht die Möglichkeit, dass sich beide Projekte gegenseitig befruchten können. Aber auch das Gegenteil könnte der Fall sein, dass man sich gegenseitig die Investoren abköpft. Man kann nur gespannt sein, wie dieses Kopf an Kopf Rennen ausgeht.
