Gedanken auch an Zivildienstschule
Dienstag, 12. April 2011, 11:59 Uhr
Die SPD-Sondershausen besuchte die Zivildienstschule in Sondershausen und will sich für deren Erhalt einsetzten. Dazu erreicht kn folgender Bericht...
Während man in Sondershausen für den Verbleib des Bundeswehrstandortes kämpft, bedeutet die Aussetzung der Wehrpflicht auch für die Zivildienstschule eine ungewisse Zukunft. Deshalb besuchte der Vorstand der Sondershäuser SPD gemeinsam mit der SPD-Landtagsabgeordneten Dorothea Marx am vergangenen Montag die Einrichtung in der Panzerstraße.
Schulleiter Ulrich Fuchs führte zunächst durch die 1996 eröffnete Zivildienstschule. Hierbei konnte sich der Ortsvorstand von dem reichhaltigen Freizeitangebot mit Musikzimmer, Bibliothek, Internetraum, sowie Grafik- und Malwerkstatt überzeugen. Auch die modern eingerichteten Zimmer, sowie die acht Seminarräume mit modernster Medientechnik konnten bestaunt werden.
In dem anschließenden Gespräch gab Herr Fuchs einen kurzen Abriss über den aktuellen Stand der Zukunft der Zivildienstschule in Sondershausen.
So verliert zum 01.07.2011 mit dem Aussetzen des verpflichtenden Dienstes an der Waffe auch der Ersatzdienst seine Existenzberechtigung. Durch den Beschluss eines Bundesfreiwilligendienstes, welcher vom Bundestag am 24.03.2011 gefasst wurde, besteht aber weiterhin die Möglichkeit, dass Menschen einen freiwilligen und gemeinwohlorientierten Dienst im sozialen, ökologischen und kulturellen Sektor leisten können. Die politische Bildung im Rahmen dieses Bundesfreiwilligendienstes, aber auch für Menschen, welche ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) machen, kann weiter in dieser Schule durchgeführt werden, die dann Bundesamt-Bildungszentrum Sondershausen heißen wird.
Durch den nicht mehr verpflichtenden Charakter dieses freiwilligen Dienstes, ist aber nicht absehbar, so Ulrich Fuchs, wie viele junge Menschen diesen Dienst dann verrichten und somit ist offen, wie die Auslastung der Schule dann sein wird. Neue Konzepte und Ideen werden gerade von allen 17 Zivildienstschulen ausgearbeitet, um auch diese Einrichtung, eine von drei Zivildienstschulen in den neuen Bundesländern, hier in Sondershausen zu erhalten.
Der Ortsvorstand versprach die Entwicklung zu beobachten und sich für den Erhalt dieser Bildungseinrichtung mit ihren 165 Betten einzusetzen, zumal auch hier ein nicht zu unterschätzender wirtschaftlicher Faktor für die Stadt verloren gehen könnte.
Sondershäuser SPD
Autor: khhWährend man in Sondershausen für den Verbleib des Bundeswehrstandortes kämpft, bedeutet die Aussetzung der Wehrpflicht auch für die Zivildienstschule eine ungewisse Zukunft. Deshalb besuchte der Vorstand der Sondershäuser SPD gemeinsam mit der SPD-Landtagsabgeordneten Dorothea Marx am vergangenen Montag die Einrichtung in der Panzerstraße.
Schulleiter Ulrich Fuchs führte zunächst durch die 1996 eröffnete Zivildienstschule. Hierbei konnte sich der Ortsvorstand von dem reichhaltigen Freizeitangebot mit Musikzimmer, Bibliothek, Internetraum, sowie Grafik- und Malwerkstatt überzeugen. Auch die modern eingerichteten Zimmer, sowie die acht Seminarräume mit modernster Medientechnik konnten bestaunt werden.
In dem anschließenden Gespräch gab Herr Fuchs einen kurzen Abriss über den aktuellen Stand der Zukunft der Zivildienstschule in Sondershausen.
So verliert zum 01.07.2011 mit dem Aussetzen des verpflichtenden Dienstes an der Waffe auch der Ersatzdienst seine Existenzberechtigung. Durch den Beschluss eines Bundesfreiwilligendienstes, welcher vom Bundestag am 24.03.2011 gefasst wurde, besteht aber weiterhin die Möglichkeit, dass Menschen einen freiwilligen und gemeinwohlorientierten Dienst im sozialen, ökologischen und kulturellen Sektor leisten können. Die politische Bildung im Rahmen dieses Bundesfreiwilligendienstes, aber auch für Menschen, welche ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) machen, kann weiter in dieser Schule durchgeführt werden, die dann Bundesamt-Bildungszentrum Sondershausen heißen wird.
Durch den nicht mehr verpflichtenden Charakter dieses freiwilligen Dienstes, ist aber nicht absehbar, so Ulrich Fuchs, wie viele junge Menschen diesen Dienst dann verrichten und somit ist offen, wie die Auslastung der Schule dann sein wird. Neue Konzepte und Ideen werden gerade von allen 17 Zivildienstschulen ausgearbeitet, um auch diese Einrichtung, eine von drei Zivildienstschulen in den neuen Bundesländern, hier in Sondershausen zu erhalten.
Der Ortsvorstand versprach die Entwicklung zu beobachten und sich für den Erhalt dieser Bildungseinrichtung mit ihren 165 Betten einzusetzen, zumal auch hier ein nicht zu unterschätzender wirtschaftlicher Faktor für die Stadt verloren gehen könnte.
Sondershäuser SPD
