kn-Forum: Pflegehotel
Donnerstag, 21. April 2011, 08:02 Uhr
"Wieder eine Chance verloren" so titelt ein Leser in unserem Forum die Situation um die nicht erfolgte Investition bei einem Pflegehotel in Sondershausen...
Das war schon eine wirtschafts- und beschäftigungspolitische Zumutung der besonderen Art, was als Offenbarung aus dem Landratsamt Sondershausen geboten worden ist. Der Hammer wird dann auch gleich wenig später zur verpassten Errichtung eines Pflegehotels in Sondershausen nachgereicht.
Der Bürgermeister wusste nichts von einem diesbezüglichen Vorhaben, der Bauamtsleiter ein wenig Unkonkretes und die 2. Bürgermeisterin ( oder auch Stellvertreterin) hat bei diesem Sozialprojekt gegen sonstige Gewohnheiten rein gar nichts zu senfen.
Das zwei Ämter, das Landratsamt und die Stadtverwaltung, sich zu diesem Vorhaben nicht verständigt haben, obwohl die Entfernung beider Häuser mit maximal 150 m beträgt, ist in der Öffentlichkeit mit Unverständnis nur sehr milde zu beschreiben.
Seit 2 Jahrzehnten, solange kenne ich den Herrn Landrat, ist dieser von den weichen Wachstums- und Standortfaktoren begeistert. Mit dem Pflegehotel wäre sein Wunsch um eine Investition in diesem Sinne unterstützt worden.
Es gibt in der Wirtschaftstheorie und –politik keine weicheren Faktoren, nur man muss die sich bietenden Gelegenheiten auch beim Schopfe fassen.
Es ging in diesem Falle bei der Investition nicht nur um Aufträge für die Bauwirtschaft, sondern auch für Folgeaufträge.
Was aber die größte Pleite in der Problematik eines Pflegehotels ist, sind die nicht geschaffenen Arbeitsplätze. Eventuell der Machtspielchen von Verwaltungen?
Der Kyffhäuserkreis hat es ja und die Stadt Sondershausen allemal.
In allen Ostländern der Bundesrepublik gelten Gesundheits- und Pflegeinvestitionen als die wenigen durchgehenden Wachstumsfaktoren. Vielleicht ist aber nach 20 Jahren ununterbrochener Regentschaft der Blick für Probleme und mögliche Problemlösungen total getrübt.
Dr. Günther Meyer
Sondershausen
Das war schon eine wirtschafts- und beschäftigungspolitische Zumutung der besonderen Art, was als Offenbarung aus dem Landratsamt Sondershausen geboten worden ist. Der Hammer wird dann auch gleich wenig später zur verpassten Errichtung eines Pflegehotels in Sondershausen nachgereicht.
Der Bürgermeister wusste nichts von einem diesbezüglichen Vorhaben, der Bauamtsleiter ein wenig Unkonkretes und die 2. Bürgermeisterin ( oder auch Stellvertreterin) hat bei diesem Sozialprojekt gegen sonstige Gewohnheiten rein gar nichts zu senfen.
Das zwei Ämter, das Landratsamt und die Stadtverwaltung, sich zu diesem Vorhaben nicht verständigt haben, obwohl die Entfernung beider Häuser mit maximal 150 m beträgt, ist in der Öffentlichkeit mit Unverständnis nur sehr milde zu beschreiben.
Seit 2 Jahrzehnten, solange kenne ich den Herrn Landrat, ist dieser von den weichen Wachstums- und Standortfaktoren begeistert. Mit dem Pflegehotel wäre sein Wunsch um eine Investition in diesem Sinne unterstützt worden.
Es gibt in der Wirtschaftstheorie und –politik keine weicheren Faktoren, nur man muss die sich bietenden Gelegenheiten auch beim Schopfe fassen.
Es ging in diesem Falle bei der Investition nicht nur um Aufträge für die Bauwirtschaft, sondern auch für Folgeaufträge.
Was aber die größte Pleite in der Problematik eines Pflegehotels ist, sind die nicht geschaffenen Arbeitsplätze. Eventuell der Machtspielchen von Verwaltungen?
Der Kyffhäuserkreis hat es ja und die Stadt Sondershausen allemal.
In allen Ostländern der Bundesrepublik gelten Gesundheits- und Pflegeinvestitionen als die wenigen durchgehenden Wachstumsfaktoren. Vielleicht ist aber nach 20 Jahren ununterbrochener Regentschaft der Blick für Probleme und mögliche Problemlösungen total getrübt.
Dr. Günther Meyer
Sondershausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
