Bald Kampfaktionen?
Mittwoch, 27. April 2011, 15:32 Uhr
Für den Einzelhandel: ver.di will 65 € plus 4 %Prozent und gleiche Bezahlung für Leiharbeit. Erste Aktionen für Anfang Mai sind in Vorbereitung, so ver.di. gegenüber kn. Ob auch der Kyffhäuserkreis betroffen sein wird, wie jüngst beim Busverkehr, ist noch nicht bekannt...
Die Gehalts- und Lohntarifverträge für die 256.000 Einzelhandelsbeschäftigten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind zum 31. Mai 2011 gekündigt und die Forderungen beschlossen. Ver.di will in den unteren Einkommensgruppen eine Vorweganhebung von 65 € und eine weitere Anhebung aller Löhne und Gehälter um 4 %, die Ausbildungsvergütungen sollen um 50 € steigen. Für Leiharbeitnehmer wird die gleiche Bezahlung wie für Festangestellte gefordert.
Jetzt sind WIR dran!, lautet das Motto für die diesjährige Tarifrunde im Einzelhandel, so ver.di Fachbereichsleiter für den Handel, Jörg Lauenroth-Mago.
Insgesamt ist die wirtschaftliche Entwicklung des Einzelhandels ausgesprochen gut, die Umsätze sind bei leicht sinkender Beschäftigung weiter gewachsen, das bedeutet höhere Produktivität, mehr Leistungsdruck für die Beschäftigten und höhere Gewinne für die Arbeitgeber. Es wird Zeit, dass die Beschäftigten an dieser positiven Entwicklung beteiligt werden, so Lauenroth-Mago.
Insbesondere in den unteren Einkommensgruppen, wo fast ausschließlich Teilzeitbeschäftigte tätig sind, muss sich etwas tun, deswegen fordern wir für die unteren Gruppen eine Vorweganhebung von 65 €. Ein weiterer Schwerpunkt soll die Einschränkung von Leiharbeit und die Durchsetzung der gleichen Bezahlung wie bei der Stammbelegschaft sein, kommentiert Lauenroth-Mago die Schwerpunkte.
In der ersten Maiwoche wird es in mehreren Städten öffentliche Tarifaktionen geben, in denen Beschäftigte und Kunden auf die bevorstehende Tarifrunde im Handel aufmerksam gemacht und die Forderungen vorgestellt werden.
Die erste Verhandlungsrunde ist für den 27. Mai 2011 in Dresden vereinbart.
Autor: khhDie Gehalts- und Lohntarifverträge für die 256.000 Einzelhandelsbeschäftigten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind zum 31. Mai 2011 gekündigt und die Forderungen beschlossen. Ver.di will in den unteren Einkommensgruppen eine Vorweganhebung von 65 € und eine weitere Anhebung aller Löhne und Gehälter um 4 %, die Ausbildungsvergütungen sollen um 50 € steigen. Für Leiharbeitnehmer wird die gleiche Bezahlung wie für Festangestellte gefordert.
Jetzt sind WIR dran!, lautet das Motto für die diesjährige Tarifrunde im Einzelhandel, so ver.di Fachbereichsleiter für den Handel, Jörg Lauenroth-Mago.
Insgesamt ist die wirtschaftliche Entwicklung des Einzelhandels ausgesprochen gut, die Umsätze sind bei leicht sinkender Beschäftigung weiter gewachsen, das bedeutet höhere Produktivität, mehr Leistungsdruck für die Beschäftigten und höhere Gewinne für die Arbeitgeber. Es wird Zeit, dass die Beschäftigten an dieser positiven Entwicklung beteiligt werden, so Lauenroth-Mago.
Insbesondere in den unteren Einkommensgruppen, wo fast ausschließlich Teilzeitbeschäftigte tätig sind, muss sich etwas tun, deswegen fordern wir für die unteren Gruppen eine Vorweganhebung von 65 €. Ein weiterer Schwerpunkt soll die Einschränkung von Leiharbeit und die Durchsetzung der gleichen Bezahlung wie bei der Stammbelegschaft sein, kommentiert Lauenroth-Mago die Schwerpunkte.
In der ersten Maiwoche wird es in mehreren Städten öffentliche Tarifaktionen geben, in denen Beschäftigte und Kunden auf die bevorstehende Tarifrunde im Handel aufmerksam gemacht und die Forderungen vorgestellt werden.
Die erste Verhandlungsrunde ist für den 27. Mai 2011 in Dresden vereinbart.
