Streifzug durch die Epochen
Dienstag, 03. Mai 2011, 00:17 Uhr
Die Thüringer Landesmusikakademie in Sondershausen präsentiert in ihrer Reihe Noten mit Dip einen Streifzug durch die Epochen. Rechtzeitig die Karten reservieren ist notwendig...
Der junge Pianist Christian Drengk führt am 22. Mai in der Reihe Noten mit Dip in der Landesmusikakademie Sondershausen durch die Geschichte der Sonatenform. Der in Freiburg am Breisgau studierende gebürtige Thüringer begibt sich auf eine Zeitreise von der Klassik über die Romantik bis hin zum tschechischen Impressionismus und zeigt, wie unterschiedlich die jeweiligen Komponisten mit dem Begriff Sonate umgegangen sind.
Ursprünglich als Klingstück im 16. Jh. gespielt, wurde die Sonate durch Haydn und Mozart zu einer festen Form und prägend für eine ganze Epoche – die Wiener Klassik.
Doch mit der Zeit löste man sich von den starren Regeln der Sonatensatzform mit ihren drei oder vier Sätzen und begann, neue Wege zu gehen. Franz Liszt, dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird, war der erste, der einsätzige Sonaten komponierte, die man nicht in Exposition, Durchführung und Reprise gliedern kann, aber der man mit Hilfe von Leitmotivik und einer Überschrift wie etwa La Divina Comedia, ein Werk von Dante Alighieri, dennoch musikalisch gut folgen kann.
Janác(ek und andere dieser Zeit, wie Prokofiew und Skrjabin, begannen mit der Rückbesinnung auf die eigentliche Form der Sonate und komponierten wieder mehrsätzige Werke. Die Klaviersonate 1905 ist dabei als Fragment zu bezeichnen, da Janác(ek den letzten Satz, vermutlich ein Trauermarsch, während einer Depression vernichtet hat.
Termin ist der 22. Mai 2011 um 11:00 Uhr in der Landesmusikakademie Sondershausen, Franz-Liszt-Halle (Buffeteröffnung: 10:30 Uhr)
Karten gibt es für 12 €, erm. 10 € (für Kinder bis 14 Jahre) inkl. Buffet und Getränke
Um Reservierung wird bis zum 20.05.2011 gebeten: Landesmusikakademie Sondershausen, Tel. 03632 666326, Email info@landesmusikakademie-sondershausen.de
Autor: khhDer junge Pianist Christian Drengk führt am 22. Mai in der Reihe Noten mit Dip in der Landesmusikakademie Sondershausen durch die Geschichte der Sonatenform. Der in Freiburg am Breisgau studierende gebürtige Thüringer begibt sich auf eine Zeitreise von der Klassik über die Romantik bis hin zum tschechischen Impressionismus und zeigt, wie unterschiedlich die jeweiligen Komponisten mit dem Begriff Sonate umgegangen sind.
Ursprünglich als Klingstück im 16. Jh. gespielt, wurde die Sonate durch Haydn und Mozart zu einer festen Form und prägend für eine ganze Epoche – die Wiener Klassik.
Doch mit der Zeit löste man sich von den starren Regeln der Sonatensatzform mit ihren drei oder vier Sätzen und begann, neue Wege zu gehen. Franz Liszt, dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird, war der erste, der einsätzige Sonaten komponierte, die man nicht in Exposition, Durchführung und Reprise gliedern kann, aber der man mit Hilfe von Leitmotivik und einer Überschrift wie etwa La Divina Comedia, ein Werk von Dante Alighieri, dennoch musikalisch gut folgen kann.
Janác(ek und andere dieser Zeit, wie Prokofiew und Skrjabin, begannen mit der Rückbesinnung auf die eigentliche Form der Sonate und komponierten wieder mehrsätzige Werke. Die Klaviersonate 1905 ist dabei als Fragment zu bezeichnen, da Janác(ek den letzten Satz, vermutlich ein Trauermarsch, während einer Depression vernichtet hat.
Termin ist der 22. Mai 2011 um 11:00 Uhr in der Landesmusikakademie Sondershausen, Franz-Liszt-Halle (Buffeteröffnung: 10:30 Uhr)
Karten gibt es für 12 €, erm. 10 € (für Kinder bis 14 Jahre) inkl. Buffet und Getränke
Um Reservierung wird bis zum 20.05.2011 gebeten: Landesmusikakademie Sondershausen, Tel. 03632 666326, Email info@landesmusikakademie-sondershausen.de
