Konjunkturhoch in Thüringen
Freitag, 13. Mai 2011, 16:09 Uhr
Die deutsche Wirtschaft hat Fahrt aufgenommen: Um 1,5 Prozent ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2011 gegenüber dem Vorquartal gewachsen. Und da will die Wirtschaft des Freistaates einfach nicht hinterherhinken...
Damit wurde das Vorkrisenniveau von Anfang 2008 bereits schon jetzt klar überschritten. Im Vorjahresvergleich legte die Wirtschaftsleistung so stark zu wie noch nie seit der deutschen Wiedervereinigung: Das preisbereinigte BIP stieg von Januar bis März 2011 gegenüber dem ersten Quartal 2010 um 5,2 Prozent.
Auch für Thüringen ist mit einer ebenso guten Entwicklung wie in Gesamtdeutschland zu rechnen. Die aktuellen Konjunkturdaten geben allen Grund zu überaus optimistischen Prognosen", erklärt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt.
In den vergangenen Monaten hätten vor allem die Industrie mit zweistelligen Zuwachsraten im Umsatz geglänzt und sich die konsumnahen Bereiche wie Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistung weiter stabilisiert. Da wäre für den Freistaat im ersten Quartal ein deutliches Wirtschaftswachstum von rund 5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum keine Überraschung.
Besonders erfreulich ist, dass die robuste Entwicklung nicht mehr nur vorrangig durch Exporte, sondern auch durch die zunehmende Binnennachfrage und Kaufkraft der Verbraucher getragen wird, so der IHK-Chef. Dies sei nicht zuletzt der guten Arbeitsmarktsituation zu verdanken, die den privaten Konsum ankurbelt.
Die Arbeitslosenquote wäre inzwischen auf den saisonal niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken und gegenüber dem Vorjahr hätten in den ersten drei Monaten dieses Jahres fast 18.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mehr registriert werden können.
Autor: nnzDamit wurde das Vorkrisenniveau von Anfang 2008 bereits schon jetzt klar überschritten. Im Vorjahresvergleich legte die Wirtschaftsleistung so stark zu wie noch nie seit der deutschen Wiedervereinigung: Das preisbereinigte BIP stieg von Januar bis März 2011 gegenüber dem ersten Quartal 2010 um 5,2 Prozent.
Auch für Thüringen ist mit einer ebenso guten Entwicklung wie in Gesamtdeutschland zu rechnen. Die aktuellen Konjunkturdaten geben allen Grund zu überaus optimistischen Prognosen", erklärt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt.
In den vergangenen Monaten hätten vor allem die Industrie mit zweistelligen Zuwachsraten im Umsatz geglänzt und sich die konsumnahen Bereiche wie Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistung weiter stabilisiert. Da wäre für den Freistaat im ersten Quartal ein deutliches Wirtschaftswachstum von rund 5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum keine Überraschung.
Besonders erfreulich ist, dass die robuste Entwicklung nicht mehr nur vorrangig durch Exporte, sondern auch durch die zunehmende Binnennachfrage und Kaufkraft der Verbraucher getragen wird, so der IHK-Chef. Dies sei nicht zuletzt der guten Arbeitsmarktsituation zu verdanken, die den privaten Konsum ankurbelt.
Die Arbeitslosenquote wäre inzwischen auf den saisonal niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken und gegenüber dem Vorjahr hätten in den ersten drei Monaten dieses Jahres fast 18.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mehr registriert werden können.
