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Weniger Unfälle, mehr Tote

Montag, 23. Mai 2011, 10:42 Uhr
Im März 2011 wurden durch die Thüringer Polizei 3 919 Unfälle aufgenommen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 505 Unfälle oder 11,4 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Von den Einzelheiten sind Sie nur noch einen Klick entfernt...

Grafik (Foto: TLS) Grafik (Foto: TLS)

Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden ist um 14 Unfälle bzw. 2,9 Prozent auf 463 Unfälle zurückgegangen. Bei den 463 Verkehrsunfällen mit Personenschaden wurden 9 Personen getötet. Das waren 7 Tote mehr als im März 2010. Unter den Getöteten waren 3 Pkw-Fahrer und 1 Pkw-Mitfahrer, 2 Motorradfahrer, 1 Kleinkraftradfahrer, 1 Fußgänger sowie 1 Fahrradfahrer.

Weitere 581 Personen wurden bei Straßenverkehrsunfällen schwer oder leicht verletzt. Die Zahl der Verletzten sank um 58 Personen. Auch die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden ging um 491 Unfälle bzw. 12,4 Prozent auf 3 456 Unfälle zurück. Die Zahl der Unfälle, bei denen dabei ein schwerer Sachschaden entstand, wobei mindestens ein Kraftfahrzeug abgeschleppt werden musste, sank um 64 Unfälle auf 182 Unfälle.

Auch bei den so genannten Bagatellunfällen wurde ein Rückgang um 415 Unfälle auf 3 245 Unfälle registriert. Ebenso verringerten sich die sonstigen Sachschadensunfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel um 12 Unfälle auf 29 Unfälle. Von Januar bis März 2011 ereigneten sich auf Thüringer Straßen 12 292 Straßenverkehrsunfälle. Das waren 1 430 Unfälle bzw. 10,4 Prozent weniger als in den ersten drei Monaten 2010. Die Zahl der Verunglückten erhöhte sich dagegen um 18 Personen auf 1 706 Personen.

Bei den meisten Unfällen (89,6 Prozent) kam es im Zeitraum Januar bis März 2011 zu Sachschäden. Die Zahl der Sachschadensunfälle verringerte sich um 11,7 Prozent auf 11 017 Unfälle. Dagegen hat sich die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 2,7 Prozent auf 1 275 Unfälle erhöht. Bei diesen Unfällen kamen 29 Verkehrsteilnehmer ums Leben, 11 Menschen mehr als von Januar bis März 2010. Auch die Zahl der Verletzten stieg um 7 auf 1 677.
Autor: nnz

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