Mängel nicht beseitigt!
Dienstag, 24. Mai 2011, 10:25 Uhr
Das Thüringer Verkehrsministerium hat seinen Radtourenplaner jetzt "überarbeitet", diese Pressemeldung des Ministeriums hatte kn Planen Sie Ihre Radtour im Internet auch weiterverbreitet. Gravierende Mängel aus der ersten Version wurden aber nicht überarbeitet, zumindest, was das gebiet um Sondershausen herum betrifft....
Im Juli 2010, als der Radtourenplaner erstmals im Internet vorstellt wurde, hatte kn in seinem Bericht gravierende Mängel festgestellt (Radtourenplaner unausgereift ). Und, hat sich daran etwas geändert? Leider nein, nicht die Bohne. Die Kritik hatte sich damals besonders dagegen gerichtet, welche Wegstrecken da als angebliche Radwegestrecken deklariert wurden und in den Radtourenplaner einbezogen wurden. Obwohl der Ortswegewart Wandern und Radwandern für Sondershausen, das Landratsamt Kyffhäuserkreis damals über die Unzulänglichkeiten informiert hatte, und gebeten hatte, Einfluss zunehmen, dass diese Teilstrecken rausgenommen werden, hat sich nach Kontrolle der letzten Version nicht, aber auch gar nichts getan.
Der Beispiele über die falschen Strecken, könnte man viele aufführen. Eines der krassen Fälle soll mal als Beispiel verdeutlichen, wie das Aussieht. Der Radtourenplaner gestattet in einer sehr guten und wichtigen Funktion, Strecken zu berechnen. So ist es also nicht abwegig mal von einem Schlosspark zum nächsten Schlosspark zu fahren. Startpunkt Sondershausen - Markt nach Endpunkt Ebeleben - Markt. Die Strecke bekommt man ach schnell angezeigt.
Aber die Routenführung ist bestürzend. Da wird der potentielle Radtourist über Streckengeführt, die für Radfahrer regelrecht kreuzgefährlich sind. Da bei sind die schweren Anstiege (die Bildergalerie obere Reihe kann die schwere der Anstiege nicht annähernd darstellen) nicht mal das Problem. So einen Weg muss man aber auch runterfahren können. Sandgeschlemmte Wege mit Gefälle teils größer als 10 Prozent, sind selbst über geübte Radfahrer kreuzgefährlich. Ein leichter Verbremser und es gibt auf den teils stark rutschigen Flächen kein halten mehr. Die Stadt Sondershausen hat nicht aus Jux und Tollerei darauf verzichtet, diese Strecken in sein bestehendes Radwandernetz einzubeziehen. Es ist einfach zu gefährlich.
Aber es kommt noch schlimmer. Nur weil sich auf Landkarten Striche in Wald und Flur auftun, haben da manche gedacht, da machen wir einen Radweg daraus, ohne sich die Sache mal anzuschauen. Raus kommen solche Strecken, wie oben im Bild (siehe auch Pfeil an der Tourführung), die Pflaumenallee nach Oberspier. Und wenn solche Strecken, auch noch recht steil bergab führen, das nachfolgende Video kann die Steilheit nur ungenau wiedergeben, muss man aufpassen, dass einem das Rad nicht auseinander fällt, oder man sich die die Zähne selbst von der Schüttelei ausschlägt. Wenn man dann noch Familien mit Kindern über die Strecke jagt, ist der "Spaß" noch größer?
Radweg nach Oberspier
Ein Einzelfall? Leider nicht! Die obige Karte verdeutlicht das. Nur bei einigen +-Zeichen hat kn einen Pfeil dran gemacht. Jedes +-Zeichen soll wohl so ein Wegestücke bezeichnen, dass man sich auswählen darf. Eine Nachfrage beim zuständigen Forstamtsleiter, Uli Klüßendorf ergab, dass er nichts von der "Zweckentfremdung seiner Wirtschaftswege weiß.
So gibt es auch in den Gebieten um den Frauenberg herum Strecken, die als Radwegestrecken aufgeführt sind und dieses nie und nimmer sind. Mit dabei der Gillingsweg (Abfahrt Rittweg Richtung Großfurra), bei dem selbst Autofahrer schon Probleme bekommen, auf einem sandgeschlämmten Weg von teils über 15 Prozent Gefälle heil runter zu fahren (ist für Autofahrer per Beschilderung tabu). Und hier sollen Radfahrer runter? Wer will hier die Verantwortung übernehmen. Wie viele Schilder sollen aufgestellt werden, gefährliche Abfahrt, gefährliche Wegstrecke? Hier ist eine schnelle Überarbeitung angeraten, ja notwendig, um dem Tourismus um Sondershausen nicht Schaden zu zufügen! Und erst recht nicht den Radtouristen.
Es gibt aber durch aus auch andere Probleme im Radtourenplaner. Bei länderübergreifenden Themenwegen, wird einfach mal das "Ausland" ausgeblendet. soll sich der Radtourist anderweitig informieren, wie es weitergeht.
Und auch der obige Screenshot zeigt, dass es Probleme in der Kartendarstellung gibt. Göllingen und Bad Frankenhausen scheinen scheinen zwei kleine Ortschaften zu sein, die unmittelbar nebeneinander liegen, was an der Realität doch vorbeiführt. Und auch sonst sind einige Beschriftungen nicht gerade glücklich (Bildergalerie) und der Ortsunkundige findet sich nur zurecht, wenn er eine Landkarte neben dem PC liegen hat.
Der Radtouerenplaner ist ein sehr gutes Instrument, welches da geschaffen wurde, aber das Instrument ist nur so gut, wie es richtig mit Daten gefüttert wird. Und hier hat man im Bereich Sondershausen voll daneben geschossen, muss man abschließend feststellen.
Autor: khhIm Juli 2010, als der Radtourenplaner erstmals im Internet vorstellt wurde, hatte kn in seinem Bericht gravierende Mängel festgestellt (Radtourenplaner unausgereift ). Und, hat sich daran etwas geändert? Leider nein, nicht die Bohne. Die Kritik hatte sich damals besonders dagegen gerichtet, welche Wegstrecken da als angebliche Radwegestrecken deklariert wurden und in den Radtourenplaner einbezogen wurden. Obwohl der Ortswegewart Wandern und Radwandern für Sondershausen, das Landratsamt Kyffhäuserkreis damals über die Unzulänglichkeiten informiert hatte, und gebeten hatte, Einfluss zunehmen, dass diese Teilstrecken rausgenommen werden, hat sich nach Kontrolle der letzten Version nicht, aber auch gar nichts getan.
Der Beispiele über die falschen Strecken, könnte man viele aufführen. Eines der krassen Fälle soll mal als Beispiel verdeutlichen, wie das Aussieht. Der Radtourenplaner gestattet in einer sehr guten und wichtigen Funktion, Strecken zu berechnen. So ist es also nicht abwegig mal von einem Schlosspark zum nächsten Schlosspark zu fahren. Startpunkt Sondershausen - Markt nach Endpunkt Ebeleben - Markt. Die Strecke bekommt man ach schnell angezeigt.
Aber die Routenführung ist bestürzend. Da wird der potentielle Radtourist über Streckengeführt, die für Radfahrer regelrecht kreuzgefährlich sind. Da bei sind die schweren Anstiege (die Bildergalerie obere Reihe kann die schwere der Anstiege nicht annähernd darstellen) nicht mal das Problem. So einen Weg muss man aber auch runterfahren können. Sandgeschlemmte Wege mit Gefälle teils größer als 10 Prozent, sind selbst über geübte Radfahrer kreuzgefährlich. Ein leichter Verbremser und es gibt auf den teils stark rutschigen Flächen kein halten mehr. Die Stadt Sondershausen hat nicht aus Jux und Tollerei darauf verzichtet, diese Strecken in sein bestehendes Radwandernetz einzubeziehen. Es ist einfach zu gefährlich.
Aber es kommt noch schlimmer. Nur weil sich auf Landkarten Striche in Wald und Flur auftun, haben da manche gedacht, da machen wir einen Radweg daraus, ohne sich die Sache mal anzuschauen. Raus kommen solche Strecken, wie oben im Bild (siehe auch Pfeil an der Tourführung), die Pflaumenallee nach Oberspier. Und wenn solche Strecken, auch noch recht steil bergab führen, das nachfolgende Video kann die Steilheit nur ungenau wiedergeben, muss man aufpassen, dass einem das Rad nicht auseinander fällt, oder man sich die die Zähne selbst von der Schüttelei ausschlägt. Wenn man dann noch Familien mit Kindern über die Strecke jagt, ist der "Spaß" noch größer?
Radweg nach Oberspier
Ein Einzelfall? Leider nicht! Die obige Karte verdeutlicht das. Nur bei einigen +-Zeichen hat kn einen Pfeil dran gemacht. Jedes +-Zeichen soll wohl so ein Wegestücke bezeichnen, dass man sich auswählen darf. Eine Nachfrage beim zuständigen Forstamtsleiter, Uli Klüßendorf ergab, dass er nichts von der "Zweckentfremdung seiner Wirtschaftswege weiß.
So gibt es auch in den Gebieten um den Frauenberg herum Strecken, die als Radwegestrecken aufgeführt sind und dieses nie und nimmer sind. Mit dabei der Gillingsweg (Abfahrt Rittweg Richtung Großfurra), bei dem selbst Autofahrer schon Probleme bekommen, auf einem sandgeschlämmten Weg von teils über 15 Prozent Gefälle heil runter zu fahren (ist für Autofahrer per Beschilderung tabu). Und hier sollen Radfahrer runter? Wer will hier die Verantwortung übernehmen. Wie viele Schilder sollen aufgestellt werden, gefährliche Abfahrt, gefährliche Wegstrecke? Hier ist eine schnelle Überarbeitung angeraten, ja notwendig, um dem Tourismus um Sondershausen nicht Schaden zu zufügen! Und erst recht nicht den Radtouristen.
Es gibt aber durch aus auch andere Probleme im Radtourenplaner. Bei länderübergreifenden Themenwegen, wird einfach mal das "Ausland" ausgeblendet. soll sich der Radtourist anderweitig informieren, wie es weitergeht.
Und auch der obige Screenshot zeigt, dass es Probleme in der Kartendarstellung gibt. Göllingen und Bad Frankenhausen scheinen scheinen zwei kleine Ortschaften zu sein, die unmittelbar nebeneinander liegen, was an der Realität doch vorbeiführt. Und auch sonst sind einige Beschriftungen nicht gerade glücklich (Bildergalerie) und der Ortsunkundige findet sich nur zurecht, wenn er eine Landkarte neben dem PC liegen hat.
Der Radtouerenplaner ist ein sehr gutes Instrument, welches da geschaffen wurde, aber das Instrument ist nur so gut, wie es richtig mit Daten gefüttert wird. Und hier hat man im Bereich Sondershausen voll daneben geschossen, muss man abschließend feststellen.









