Freizeitsport nicht vergessen!
Donnerstag, 02. Juni 2011, 09:23 Uhr
Am 28. April legte die Kreisverwaltung fristgerecht den Entwurf zur Fortschreibung der Schulnetzplanung im Kyffhäuserkreis vor. Der soll demnächst diskutiert werden...
Dieser oben genannte Entwurf wurde in einem ersten Schritt dem zuständigen Ausschuss für Kultur, Schulen und Sport, den Mitgliedern des Kreisausschusses, allen Fraktionen und Gruppen im Kreistag, den Vorsitzenden der weiteren Ausschüsse des Kreistages, dem Staatlichen Schulamt Artern, dem Thüringer Landesverwaltungsamt, den thüringischen Nachbarkreisen sowie allen beteiligten Amts- und Abteilungsleitern der Kreisverwaltung übergeben.
So wird der zuständige Ausschuss am 20. Juni 2011 den vorliegenden Entwurf beraten. Nach einer ersten Überarbeitungsphase wird der Entwurf zur Fortschreibung der Schulnetzplanung Ende Juni allen Mitgliedern des Kreistages zugesandt, so der Landrat jüngst vor dem Kreistag.
Landrat Peter Hengstermann (CDU) dazu:
"Der Entwurf unternimmt den Versuch, pädagogische, wirtschaftliche, soziale und regionalplanerische Aspekte aufzugreifen, diese zu sichten und Gestaltungsvorschläge zu unterbreiten.
Die Autoren fordern nunmehr ausdrücklich zu einer offenen und kritischen Diskussion der vorgeschlagenen Maßnahmen auf.
Die Er- und Überarbeitung der Schulnetzplanung war und ist begleitet von zahlreichen und intensiven Gesprächen mit vielen Beteiligten an den Schulen und in den Kommunen.
Dabei sind kontroverse Positionen und Diskussionen zu erwarten.
Nach gegenwärtigem Stand ist vorgesehen, die Fortschreibung der Schulnetzplanung im September 2011 abschließend zu beraten und im Kreistag zu beschließen."
Und Diskussionen gibt es im Vorfeld ausreichend. Besonders im Zusammenhang mit der Problematik Franzbergschule wird über das Problem Schließung von Sporthallen in der Öffentlichkeit diskutiert. Denn wenn erst mal eine Schule geschlossen wird, dauert es oft nicht lange, dass die zugehörigen Turnhallen ebenfalls verfallen, bzw. in der Nutzung eingeschränkt werden, wie das Beispiel Turnhalle im Borntal zeigt, die auch nicht gerade im besten heizungstechnischen Zustand ist.
Gleiches, so die Befürchtungen gerade der Freizeitsportler, könnte auch auf die Turnhalle am Franzberg zu kommen. Und andere Turnhallen sehen ja oft auch nicht mehr vertrauenserweckend aus, blickt man Richtung Heldrungen/Oldisleben.
Wenn also die Kreistagsmitglieder entscheiden, sollten sie nicht nur an die vielen Schüler, sondern auch an die Freizeitsportler denken. Gesunder Sport sollte den Kreistagsmitglieder auch etwas wert sein, oder?
Autor: khhDieser oben genannte Entwurf wurde in einem ersten Schritt dem zuständigen Ausschuss für Kultur, Schulen und Sport, den Mitgliedern des Kreisausschusses, allen Fraktionen und Gruppen im Kreistag, den Vorsitzenden der weiteren Ausschüsse des Kreistages, dem Staatlichen Schulamt Artern, dem Thüringer Landesverwaltungsamt, den thüringischen Nachbarkreisen sowie allen beteiligten Amts- und Abteilungsleitern der Kreisverwaltung übergeben.
So wird der zuständige Ausschuss am 20. Juni 2011 den vorliegenden Entwurf beraten. Nach einer ersten Überarbeitungsphase wird der Entwurf zur Fortschreibung der Schulnetzplanung Ende Juni allen Mitgliedern des Kreistages zugesandt, so der Landrat jüngst vor dem Kreistag.
Landrat Peter Hengstermann (CDU) dazu:
"Der Entwurf unternimmt den Versuch, pädagogische, wirtschaftliche, soziale und regionalplanerische Aspekte aufzugreifen, diese zu sichten und Gestaltungsvorschläge zu unterbreiten.
Die Autoren fordern nunmehr ausdrücklich zu einer offenen und kritischen Diskussion der vorgeschlagenen Maßnahmen auf.
Die Er- und Überarbeitung der Schulnetzplanung war und ist begleitet von zahlreichen und intensiven Gesprächen mit vielen Beteiligten an den Schulen und in den Kommunen.
Dabei sind kontroverse Positionen und Diskussionen zu erwarten.
Nach gegenwärtigem Stand ist vorgesehen, die Fortschreibung der Schulnetzplanung im September 2011 abschließend zu beraten und im Kreistag zu beschließen."
Und Diskussionen gibt es im Vorfeld ausreichend. Besonders im Zusammenhang mit der Problematik Franzbergschule wird über das Problem Schließung von Sporthallen in der Öffentlichkeit diskutiert. Denn wenn erst mal eine Schule geschlossen wird, dauert es oft nicht lange, dass die zugehörigen Turnhallen ebenfalls verfallen, bzw. in der Nutzung eingeschränkt werden, wie das Beispiel Turnhalle im Borntal zeigt, die auch nicht gerade im besten heizungstechnischen Zustand ist.
Gleiches, so die Befürchtungen gerade der Freizeitsportler, könnte auch auf die Turnhalle am Franzberg zu kommen. Und andere Turnhallen sehen ja oft auch nicht mehr vertrauenserweckend aus, blickt man Richtung Heldrungen/Oldisleben.
Wenn also die Kreistagsmitglieder entscheiden, sollten sie nicht nur an die vielen Schüler, sondern auch an die Freizeitsportler denken. Gesunder Sport sollte den Kreistagsmitglieder auch etwas wert sein, oder?
