Bundesfreiwilligendienst in der Diskussion
Dienstag, 14. Juni 2011, 13:10 Uhr
Zu einer Diskussionsrunde nach Sondershausen lädt die Friedrich-Ebert-Stiftung ein. Einzelheiten zur Veranstaltung gibt es hier...
Der zum 1.7.2011 startende Bundesfreiwilligendienst löst den mit der Aussetzung der Wehrpflicht ebenfalls wegfallenden Zivildienst ab. Rund 35 000 Freiwillige sollen künftig pro Jahr im Nachfolgerprogramm für den Zivildienst soziale, ökologische oder kulturelle Hilfe leisten. Der neue Dienst kann 6 bis 24 Monate dauern und steht – im Gegensatz zum Zivildienst – auch Frauen und älteren Menschen offen. Die Bundesregierung gibt dafür 350 Millionen Euro aus. Die Freiwilligen bekommen davon ein monatliches Taschengeld von bis zu 330 Euro.
Noch ist allerdings völlig unklar, ob sich diese Hoffnungen auf ein breites freiwilliges Engagement erfüllen. Von Thüringer Trägern war bislang zu lesen, dass sich noch nicht ausreichend Bewerber/innen für zu vergebende Plätze gemeldet hätten.
So ist auch Kritik am neuen Bundesfreiwilligendienst zu vernehmen: Viele Detailfragen seien bislang offen und das Verhältnis zu den bewährten Jugendfreiwilligendiensten – etwa dem freiwilligen sozialen Jahr – nicht geklärt. Und die schon gegenüber dem Zivildienst oft geäußerte Sorge, dass er reguläre Arbeitsplätze verdränge und zum Lohndumping im Sozialsektor beitrage und damit falsche Signale für den Arbeitsmarkt setzte, richtet sich nun auf den Freiwilligendienst.
Das Diskussionsforum der Friedrich-Ebert-Stiftung informiert über den gegenwärtigen Stand der Planungen zum Bundesfreiwilligendienst und will diese Neuerung der Bundesregierung im Hinblick auf Ihre Folgen für (Nord-)Thüringen diskutieren. Sie sind herzlich zu diesem Diskussionsforum eingeladen.
Termin Donnerstag, 16. Juni 2011 ab 18;30 Uhr, Sondershausen, Rosa Salon im Schloss. Anmeldekarte in der pdf - Datei:
Autor: khhDer zum 1.7.2011 startende Bundesfreiwilligendienst löst den mit der Aussetzung der Wehrpflicht ebenfalls wegfallenden Zivildienst ab. Rund 35 000 Freiwillige sollen künftig pro Jahr im Nachfolgerprogramm für den Zivildienst soziale, ökologische oder kulturelle Hilfe leisten. Der neue Dienst kann 6 bis 24 Monate dauern und steht – im Gegensatz zum Zivildienst – auch Frauen und älteren Menschen offen. Die Bundesregierung gibt dafür 350 Millionen Euro aus. Die Freiwilligen bekommen davon ein monatliches Taschengeld von bis zu 330 Euro.
Noch ist allerdings völlig unklar, ob sich diese Hoffnungen auf ein breites freiwilliges Engagement erfüllen. Von Thüringer Trägern war bislang zu lesen, dass sich noch nicht ausreichend Bewerber/innen für zu vergebende Plätze gemeldet hätten.
So ist auch Kritik am neuen Bundesfreiwilligendienst zu vernehmen: Viele Detailfragen seien bislang offen und das Verhältnis zu den bewährten Jugendfreiwilligendiensten – etwa dem freiwilligen sozialen Jahr – nicht geklärt. Und die schon gegenüber dem Zivildienst oft geäußerte Sorge, dass er reguläre Arbeitsplätze verdränge und zum Lohndumping im Sozialsektor beitrage und damit falsche Signale für den Arbeitsmarkt setzte, richtet sich nun auf den Freiwilligendienst.
Das Diskussionsforum der Friedrich-Ebert-Stiftung informiert über den gegenwärtigen Stand der Planungen zum Bundesfreiwilligendienst und will diese Neuerung der Bundesregierung im Hinblick auf Ihre Folgen für (Nord-)Thüringen diskutieren. Sie sind herzlich zu diesem Diskussionsforum eingeladen.
Termin Donnerstag, 16. Juni 2011 ab 18;30 Uhr, Sondershausen, Rosa Salon im Schloss. Anmeldekarte in der pdf - Datei:
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