nnz/kn-Tipp: Sport ohne Grenzen?
Samstag, 18. Juni 2011, 16:19 Uhr
Skaten, Fußball, Tennis, Schwimmen - jeder, der aktiv werden will, findet heute seine ganz persönliche Lieblingssportart. Medizinisch gesehen sind die Vorteile moderater körperlicher Bewegung für Körper und Geist unumstritten. Doch es gibt immer wieder Kandidaten, die es mit dem Sport übertreiben....
Denn auch in diesem Bereich hat sich das Motto "Höher, schneller, weiter" unserer Leistungsgesellschaft hartnäckig etabliert. Selbst Freizeitsportler geraten immer häufiger unter Druck und bringen ihren Körper beim Training regelmäßig an seine Leistungsgrenzen. Nach einem langen Arbeitstag schnell im Studio Gewichte stemmen, jeden Abend joggen oder kilometerlange Strecken radeln - oft bleibt keine Zeit zum Aufwärmen.
Wer aber mit Leib und Seele trainiert, möchte nach einer Verletzung schnellstens wieder fit sein. Führende Sportmediziner und Mannschaftsärzte aus verschiedenen Disziplinen haben sich jetzt beim Steinbach-Talk 2011 interdisziplinär mit dem Thema Muskelverletzungen auseinandergesetzt und Empfehlungen für die Praxis ausgearbeitet.
E wie Eis: Kühlung dämpft die Schmerzen und Schwellung in der verletzten Region und verlangsamt den Stoffwechsel. Somit wird die Entstehung von Blutergüssen gemindert.
C wie Compression: Der Druck, den das Anlegen einer elastischen Binde ausübt verhindert, dass Blut ins umliegende Gewebe austritt.
H wie Hochlagern: Das Hochlagern vermindert die Blutansammlung im Gewebe und verbessert den venösen Abfluss.
Autor: nnzDenn auch in diesem Bereich hat sich das Motto "Höher, schneller, weiter" unserer Leistungsgesellschaft hartnäckig etabliert. Selbst Freizeitsportler geraten immer häufiger unter Druck und bringen ihren Körper beim Training regelmäßig an seine Leistungsgrenzen. Nach einem langen Arbeitstag schnell im Studio Gewichte stemmen, jeden Abend joggen oder kilometerlange Strecken radeln - oft bleibt keine Zeit zum Aufwärmen.
Kalte Muskeln leiden
Doch gerade ohne ungenügende Vorbereitung kann es bei allzu intensiven sportlichen Betätigungen häufig zu Muskelschmerzen, -verhärtungen oder sogar Muskelfaserrissen kommen. Während ein harmloser Muskelkater nach einigen Tagen von selbst vergeht, können ernstere Muskelverletzungen unbehandelt nur sehr langsam heilen oder sogar Folgeschäden nach sich ziehen.Wer aber mit Leib und Seele trainiert, möchte nach einer Verletzung schnellstens wieder fit sein. Führende Sportmediziner und Mannschaftsärzte aus verschiedenen Disziplinen haben sich jetzt beim Steinbach-Talk 2011 interdisziplinär mit dem Thema Muskelverletzungen auseinandergesetzt und Empfehlungen für die Praxis ausgearbeitet.
Heilungsdauer verkürzen
Neben einer sofortigen Notfallversorgung nach dem PECH-Schema müssen nach Expertenmeinung nicht immer gleich chemische Präparate zum Einsatz kommen. Um im Falle einer Muskelüberlastung oder Muskelverletzung Beschwerden zu lindern, den körpereigenen Heilungsprozess zu fördern und die Heilungsdauer zu verkürzen, raten erfahrene, führende Sportmediziner zum Einsatz von natürlichen Komplexmitteln wie etwa Traumeel S. Ein Vorteil ist unter anderem, dass so gut wie keine Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bekannt sind.Pech hilft:
P wie Pause: Selbst bei harmlosen Verletzungen nicht die Zähne zusammenbeißen, sondern pausieren - denn aus einer Zerrung kann leicht ein Muskelfaserriss entstehen.E wie Eis: Kühlung dämpft die Schmerzen und Schwellung in der verletzten Region und verlangsamt den Stoffwechsel. Somit wird die Entstehung von Blutergüssen gemindert.
C wie Compression: Der Druck, den das Anlegen einer elastischen Binde ausübt verhindert, dass Blut ins umliegende Gewebe austritt.
H wie Hochlagern: Das Hochlagern vermindert die Blutansammlung im Gewebe und verbessert den venösen Abfluss.
