Resolution Stadtrat Großenehrich
Mittwoch, 22. Juni 2011, 14:18 Uhr
In einer Resolution fordert der Stadtrat Großenehrich ein gemeinsames Bildungskonzept für die Region der Verwaltungsgemeinschaft Greußen. Hier der komplette Wortlaut...
Mit der politischen Wende der Jahre 1989/1990 wurde in Anpassung und Änderung der bildungspolitischen Strukturen im Freistaat Thüringen unser Bildungsstandort für die gesamte Region der Verwaltungsgemeinschaft Greußen und über die Kreisgrenze hinaus derart strukturiert, dass bis zur Gegenwart der Abschluss der allgemeinbildenden Schulen mit Abitur im staatlichen Gymnasium abgelegt werden kann. Dies ist eine wertvolle und in der Bevölkerung anerkannte und geforderte Errungenschaft für Greußen und die Region des Einzugsgebietes der Verwaltungsgemeinschaft Greußen, auf die wir mit Stolz blicken können. Der über Jahre hinweg vom Lehrerkollegium hart erarbeitete sehr gute Ruf des Gymnasiums wird in der täglichen Arbeit mit den Schülern neben den sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Aufgaben seinem Bildungsauftrag im vollen Umfang gerecht. Nicht nur Schüler aus dem Bereich der Verwaltungsgemeinschaft und seiner Mitgliedsgemeinden von fast 10.000 Einwohnern besuchen täglich die Einrichtung. Der sehr gute Ruf trägt auch dazu bei, dass auch kreisübergreifend Schüler das hiesige Gymnasium besuchen, hier ihre Grundlagen für einen erfolgreichen Abschluss ihres Studiums finden und weltweit als renommierte Kräfte tätig sind. Dies lässt sich an zahlreichen Beispielen darlegen.
Insbesondere im Hinblick des demographischen Wandels sind wir uns bewusst, dass es einer Anpassung bzw. struktureller Veränderungen an die Herausforderungen der Zukunft betreffend der Vielzahl der benötigten Gebäude am Bildungsstandortes Greußen bedarf. Dies darf aber nicht einhergehen mit einer Entscheidung, dass in absehbarer Zeit das Erreichen des Abiturs in Greußen nicht mehr möglich ist. Damit verbaut man nur aus rein wirtschaftlicher Sicht zukünftigen Generationen ihre Bildungschancen im ländlichen Raum und leistet einer negativen demographischen Entwicklung weiter Vorschub.
Wir fordern daher alle beteiligten Entscheidungsträger auf, ein gemeinsames Bildungskonzept für die Region der Verwaltungsgemeinschaft Greußen mit dem Inhalt eines schulischen Bildungsangebots von der 1. bis zur 12. Klasse am Bildungsstandort Greußen zu entwickeln, dass von allen Seiten und auch der Bevölkerung getragen wird.
CDU-Fraktion - BI Kirchengel - Bauernverband Großenehrich - Die Linke
Autor: khhMit der politischen Wende der Jahre 1989/1990 wurde in Anpassung und Änderung der bildungspolitischen Strukturen im Freistaat Thüringen unser Bildungsstandort für die gesamte Region der Verwaltungsgemeinschaft Greußen und über die Kreisgrenze hinaus derart strukturiert, dass bis zur Gegenwart der Abschluss der allgemeinbildenden Schulen mit Abitur im staatlichen Gymnasium abgelegt werden kann. Dies ist eine wertvolle und in der Bevölkerung anerkannte und geforderte Errungenschaft für Greußen und die Region des Einzugsgebietes der Verwaltungsgemeinschaft Greußen, auf die wir mit Stolz blicken können. Der über Jahre hinweg vom Lehrerkollegium hart erarbeitete sehr gute Ruf des Gymnasiums wird in der täglichen Arbeit mit den Schülern neben den sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Aufgaben seinem Bildungsauftrag im vollen Umfang gerecht. Nicht nur Schüler aus dem Bereich der Verwaltungsgemeinschaft und seiner Mitgliedsgemeinden von fast 10.000 Einwohnern besuchen täglich die Einrichtung. Der sehr gute Ruf trägt auch dazu bei, dass auch kreisübergreifend Schüler das hiesige Gymnasium besuchen, hier ihre Grundlagen für einen erfolgreichen Abschluss ihres Studiums finden und weltweit als renommierte Kräfte tätig sind. Dies lässt sich an zahlreichen Beispielen darlegen.
Insbesondere im Hinblick des demographischen Wandels sind wir uns bewusst, dass es einer Anpassung bzw. struktureller Veränderungen an die Herausforderungen der Zukunft betreffend der Vielzahl der benötigten Gebäude am Bildungsstandortes Greußen bedarf. Dies darf aber nicht einhergehen mit einer Entscheidung, dass in absehbarer Zeit das Erreichen des Abiturs in Greußen nicht mehr möglich ist. Damit verbaut man nur aus rein wirtschaftlicher Sicht zukünftigen Generationen ihre Bildungschancen im ländlichen Raum und leistet einer negativen demographischen Entwicklung weiter Vorschub.
Wir fordern daher alle beteiligten Entscheidungsträger auf, ein gemeinsames Bildungskonzept für die Region der Verwaltungsgemeinschaft Greußen mit dem Inhalt eines schulischen Bildungsangebots von der 1. bis zur 12. Klasse am Bildungsstandort Greußen zu entwickeln, dass von allen Seiten und auch der Bevölkerung getragen wird.
CDU-Fraktion - BI Kirchengel - Bauernverband Großenehrich - Die Linke
