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Das wird ein Massenauflauf

Montag, 27. Juni 2011, 23:17 Uhr
Auf der Einwohnerversammlung im Ortsteil Sondershausen-Berka drehte sich viel um das 14. Landeskirmesburschentreffen Thüringens...

Im Beisein von vier Stadträten führte Bürgermeister Joachim Kreyer (CSU) die Einwohnerversammlung durch. Er informierte die Einwohner, dass es zu Verzögerungen bei der Genehmigung des Haushalts gekommen sein. Kreyer rechnet, dass es im 2. Halbjahr Haushaltssperren geben dürfte, da die Steuern doch nicht so üppig sprudeln.

Kernpunkt der Versammlung war aber das geplante 14. Landeskirmesburschentreffen Thüringens, dass erstmals im Kyffhäuserkreis stattfinden wird. Über das Programm hatte kn bereits ausführlich berichtet:
Programm Landeskirmesburschentreffen

Das wird Massenauflauf (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Das wird Massenauflauf (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Während Bürgermeister Kreyer und der Vorsitzende der Kirmesburschen Berka, Alexander Schmidt, mehr eine tragende Rolle übernahmen, erläuterte Tobias Schneegans (Bowling-Center) Einzelheiten über die geplanten Örtlichkeiten, wie Aufstellung Festzelt (70 x 30 Meter) , Festwiese und Camping-Platz (abgeerntetes Feld). Übrigens haben sich bereits rund 2.500 Camper angemeldet, wie Schneegans berichtete.

Auch wurde informiert, welchen Weg der Kirmesfestumzug nehmen wird. Einzelheiten und Sperrzeiten werden in Abstimmung mit der Polizei noch rechtzeitig bekannt gegeben. Start ist bei der Schweinemastanlage. Alexander Schmidt bat die Einwohner von Berka ihre Häuser zu schmücken, nicht nur entlang der Umzugsstrecke.

Der Eintritt für alle vier Tage 28. bis 31.7.) wird wohl 22 Euro betragen. Es gibt aber auch verschiedene Einzelkarten bis runter zu 5 Euro. Der Besuch der Kirmesspiele neben dem Festzelt wird kostenfrei sein. Rund 80 Leute der Security, 30 Mitarbeiter des THW und 10 DRK-Mitglieder plus Notarzt sind bereits eingeplant.

Kreyer bezeichnete die Durchführung des 14. Landeskirmesburschentreffen Thüringens als große Chance Berka bekannt zu machen und das die Beauftragung der Durchführung auch eine Ehrung der Arbeit der Kirmesburschen Berkas ist.

Streitpunkt war wieder die Straße Jechaer Weg. Nicht das erste Mal gab es Beschwerden über den schlechten Zustand des Randstreifens und das der von den Reifen abspringende Splitt schon echt zur Gefahr wird. Nach Verlegung von Rohren durch den TAZ würden jetzt noch größere Pfützen zur Beeinträchtigung führen. Kreyer will das Problem nochmals aufnehmen und mit TAZ und Landratsamt sprechen, weil es eine Kreisstraße ist.

Wohl noch nicht ganz spruchreif ist das Geschehen um die geschlossene Verkaufsstelle. Aber Ortsbürgermeister Dieter Hotze informierte, dass sich der Bildungsverein der Verkaufstelle angenommen hat und dort schon Malerarbeiten durchgeführt wurden. Es könnte vielleicht bald wieder eine Verkaufseinrichtung in Berka geben.
Autor: khh

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