Über Kultur diskutiert
Freitag, 01. Juli 2011, 19:09 Uhr
Im 2. Thüringer Kulturforum am heutigen 1. Juli 2011 wurde in Sondershausen, Schloss Sondershausen Achteckhaus und in der Landesmusikakademie, über Kultur diskutiert. Was das Ziel war, erfahren Sie hier...
Das 2. Thüringer Kulturforum soll die Gelegenheit bieten, Zwischenergebnisse der Erörterungen zur Weiterentwicklung des Kulturkonzepts des Freistaats Thüringen vorzustellen und auf breiter Basis mit allen gesellschaftlichen Akteuren zu erörtern.
Für die Weiterentwicklung des Kulturkonzepts wurden im März dieses Jahres acht Arbeitsgruppen mit bis zu 10 Teilnehmern gebildet, in denen neben Vertretern der kulturellen Fachverbände und der kulturellen Institutionen auch Vertreter des Kulturrates, externe Sachverständige, Fachleute aus dem Kulturmanagement und den Kommunen sowie Mitarbeiter aus den Landesressorts mitwirken.
Thüringens Kultusminister Christop Matschie konnte zahlreichen Gäste aus ganz Thüringen begrüßen. Alle bedeutenden Persönlichkeiten hier aufführen würde zu weit führen. Deshalb seien hier nur die politischen Vertreter aus dem Kyffhäuserkreis genannt, so Landtagsmitglied Dorothea Marx (SPD), Landrat Peter Hengstermann (CDU) und die qausi Gastgeber Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) und seine 1. Beigeordnete Cornelia Kraffzick (SPD). Wie beim 1. Kulturforum schon hatten die Bundestagsmitglieder Pech beim Mitdiskutieren, die hatten Sitzungsperiode in Berlin.
Matschie war in seiner Einführungsrede besonders auf die in den letzten Tagen veröffentlichten Fakten in der Theater- und Orchesterfinanzierung eingegangen. Hinsichtlich des Zeitrahmens zur Einführung des Kulturkonzepts gab er einen Zeitrahmen von Anfang 2012 bekannt. In der Pressekonferenz ergänzte er, dass es wieder in Form eines Kabinettbeschlusses erfolgen soll.
Im Rahmen des 2. Thüringer Kulturforums sollen die bisherigen Arbeitsergebnisse in Form von Podiumsvorträgen der übergreifenden Arbeitsgruppen und Workshops der thematischen Fachgruppen zusammengeführt und diskutiert werden. Die Mitglieder der übergreifenden Arbeitsgruppen werden ihre Überlegungen in die Workshops der thematischen Fachgruppen einbringen. Dafür haben die einzelnen Arbeitsgruppen und die thematischen Fachgruppen Thesen erarbeitet, die für die Weiterentwicklung des Kulturkonzepts herangezogen werden.
Nach dem 2. Thüringer Kulturforum werden die Beratungsergebnisse in den Arbeitsgruppen ausgewertet. Die Arbeitsgruppen und die Lenkungsgruppe werden dann auch die weiteren Schritte der Erarbeitung des Kulturkonzepts begleiten und sich in diesen Prozess einbringen.
Im Impulsreferat sprach Dr. Karl Ermert, Direktor der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel zum Thema "Kultur für alle oder Produktion der "feinen Unterschiede"? Anmerkungen zu Zielen und Werten von Kultur, kultureller Bildung und ihrer Infrastruktur"
In Podiumsvorträge der übergreifenden Arbeitsgruppen sprachen Dr. Lutz Vogel, Beigeordneter der Stadt Dresden a. D., über die "Kulturelle Vielfalt und Kulturlandschaft", Ulf Großmann, Bürgermeister für Kultur und Soziales der Stadt Görlitz a. D., über Kulturförderung und Prof. Dr. Eckhart Lange, Präsidiumsmitglied des Deutschen Musikrates über Kulturelle Bildung und Teilhabe .
In Workshops wurde dann über folgende Probleme diskutiert:
Workshop 1
Museen, Gedenk- und Erinnerungsstätten, Bildende Kunst und Ausstellungen und Jugendkunstschulen
Workshop 2
Denkmalschutz, Denkmalpflege, Archäologie, Schlösser, Burgen, Klöster und Gärten
Workshop 3
Archive, Bibliotheken, Digitale Medien, Literatur- und Leseförderung
Workshop 4
Kultur und Wirtschaft, Kulturtourismus, Themenjahre, Festkultur
Workshop 5
Darstellende Kunst, Musik, Breiten- und Soziokultur
Schnappschuss am Rande. Frei nach dem Motto, so kann man nicht rumlaufen, spielte Landtagsmitglied Dorothea Marx "Mama" und richtete Landrat Peter Hengstermann sein Wahrzeichen, die Fliege.
Autor: khhDas 2. Thüringer Kulturforum soll die Gelegenheit bieten, Zwischenergebnisse der Erörterungen zur Weiterentwicklung des Kulturkonzepts des Freistaats Thüringen vorzustellen und auf breiter Basis mit allen gesellschaftlichen Akteuren zu erörtern.
Für die Weiterentwicklung des Kulturkonzepts wurden im März dieses Jahres acht Arbeitsgruppen mit bis zu 10 Teilnehmern gebildet, in denen neben Vertretern der kulturellen Fachverbände und der kulturellen Institutionen auch Vertreter des Kulturrates, externe Sachverständige, Fachleute aus dem Kulturmanagement und den Kommunen sowie Mitarbeiter aus den Landesressorts mitwirken.
Thüringens Kultusminister Christop Matschie konnte zahlreichen Gäste aus ganz Thüringen begrüßen. Alle bedeutenden Persönlichkeiten hier aufführen würde zu weit führen. Deshalb seien hier nur die politischen Vertreter aus dem Kyffhäuserkreis genannt, so Landtagsmitglied Dorothea Marx (SPD), Landrat Peter Hengstermann (CDU) und die qausi Gastgeber Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) und seine 1. Beigeordnete Cornelia Kraffzick (SPD). Wie beim 1. Kulturforum schon hatten die Bundestagsmitglieder Pech beim Mitdiskutieren, die hatten Sitzungsperiode in Berlin.
Matschie war in seiner Einführungsrede besonders auf die in den letzten Tagen veröffentlichten Fakten in der Theater- und Orchesterfinanzierung eingegangen. Hinsichtlich des Zeitrahmens zur Einführung des Kulturkonzepts gab er einen Zeitrahmen von Anfang 2012 bekannt. In der Pressekonferenz ergänzte er, dass es wieder in Form eines Kabinettbeschlusses erfolgen soll.
Im Rahmen des 2. Thüringer Kulturforums sollen die bisherigen Arbeitsergebnisse in Form von Podiumsvorträgen der übergreifenden Arbeitsgruppen und Workshops der thematischen Fachgruppen zusammengeführt und diskutiert werden. Die Mitglieder der übergreifenden Arbeitsgruppen werden ihre Überlegungen in die Workshops der thematischen Fachgruppen einbringen. Dafür haben die einzelnen Arbeitsgruppen und die thematischen Fachgruppen Thesen erarbeitet, die für die Weiterentwicklung des Kulturkonzepts herangezogen werden.
Nach dem 2. Thüringer Kulturforum werden die Beratungsergebnisse in den Arbeitsgruppen ausgewertet. Die Arbeitsgruppen und die Lenkungsgruppe werden dann auch die weiteren Schritte der Erarbeitung des Kulturkonzepts begleiten und sich in diesen Prozess einbringen.
Im Impulsreferat sprach Dr. Karl Ermert, Direktor der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel zum Thema "Kultur für alle oder Produktion der "feinen Unterschiede"? Anmerkungen zu Zielen und Werten von Kultur, kultureller Bildung und ihrer Infrastruktur"
In Podiumsvorträge der übergreifenden Arbeitsgruppen sprachen Dr. Lutz Vogel, Beigeordneter der Stadt Dresden a. D., über die "Kulturelle Vielfalt und Kulturlandschaft", Ulf Großmann, Bürgermeister für Kultur und Soziales der Stadt Görlitz a. D., über Kulturförderung und Prof. Dr. Eckhart Lange, Präsidiumsmitglied des Deutschen Musikrates über Kulturelle Bildung und Teilhabe .
In Workshops wurde dann über folgende Probleme diskutiert:
Workshop 1
Museen, Gedenk- und Erinnerungsstätten, Bildende Kunst und Ausstellungen und Jugendkunstschulen
Workshop 2
Denkmalschutz, Denkmalpflege, Archäologie, Schlösser, Burgen, Klöster und Gärten
Workshop 3
Archive, Bibliotheken, Digitale Medien, Literatur- und Leseförderung
Workshop 4
Kultur und Wirtschaft, Kulturtourismus, Themenjahre, Festkultur
Workshop 5
Darstellende Kunst, Musik, Breiten- und Soziokultur
Schnappschuss am Rande. Frei nach dem Motto, so kann man nicht rumlaufen, spielte Landtagsmitglied Dorothea Marx "Mama" und richtete Landrat Peter Hengstermann sein Wahrzeichen, die Fliege.



















