Sparkasse stellt Online-Banking um
Donnerstag, 21. Juli 2011, 11:36 Uhr
Nachdem sich die Sicherheitskonzepte von TAN und iTAN vielfach als zu unsicher herausgestellt haben, rüstet die Kreissparkasse auf chipTAN um. Wer sein Online-Banking noch nicht auf das neue Sicherheitsverfahren umgestellt hat, sollte dies bis spätestens Ende Oktober tun...
Das iTAN-Verfahren stellt für versierte Kriminelle kein Problem mehr dar. Die indizierten Transaktionsnummern waren eingeführt worden, nachdem sich das herkömmliche TAN-System gegenüber Phishing-Attacken als zu unsicher gezeigt hatte. Zwar sind Phishing-Angriffe mit iTAN schwieriger geworden, die Hacker ziehen jedoch nach. Heute wird der heimische PC mit einem Trojaner infiziert. So nistet sich z.B. ein in einem PDF-Anhang verstecktes Schadprogramm auf den Rechner ein, um bei der nächsten Online-Überweisung einen anderen Betrag an einen anderen Empfänger zu überweisen. Der Schaden ist erst über den Kontoauszug bemerkbar.
Mehr Sicherheit und Komfort für Bankgeschäfte im Internet bietet das neue Sicherungsverfahren via chipTAN-Generator, welches das bisherige iTAN-Verfahren ablösen wird. Die Kreissparkasse Nordhausen vollzieht den Schritt zu einer neuen Generation von Sicherheitsverfahren beim Online Banking.
Schrittweise stellt die Sparkasse ihre Online-Banking-Nutzer von der bisherigen Papier-Liste, dem sogenannten indizierten Transaktionsnummern-Verfahren (iTAN), auf die neuen modernen Sicherungsverfahren um. Zum 01.11.2011 wird das iTAN-Verfahren dann endgültig abgeschaltet.
Kunden, die noch nicht auf die neuen Sicherungsverfahren umgestellt haben, müssen sich beeilen. Registrieren können sich Internetnutzer direkt im Online-Banking-Angebot der Sparkasse unter www.kreissparkasse-nordhausen.de. Selbstverständlich stehen auch die jeweiligen Berater mit Rat und Tat zur Seite.
Mit der Umstellung auf chipTAN erhalten Kunden einen besseren Schutz, um möglichen Betrugsversuchen wie Phishing oder den sogenannten Man-in-the-middle-Angriffe vorzubeugen. Denn im Gegensatz zur bisherigen iTAN bekommt der Online-Banking-Kunde mit dem neuen Sicherungsverfahren eine zusätzliche Kontrollmöglichkeit über die wichtigsten Daten seines Auftrages. Damit wird verhindert, dass Betrüger eine Überweisung verfälschen und unbemerkt umleiten.
Ein weiteres Sicherheitsmerkmal ist die individuelle Berechnung der jeweiligen TAN. Eine anderweitige Verwendung der TAN außer für den einen speziellen Auftrag ist somit nicht mehr möglich. Das chipTAN-Verfahren gehört damit zu den innovativsten Online-Banking-Verfahren, das zurzeit im Internet eingesetzt werden.
So funktioniert chipTAN
Für das chipTAN comfort-Verfahren benötigen Online-Banking-Kunden ihre SparkassenCard mit Chip und einen passenden Kartenleser, den so genannten TAN-Generator. Der Multifunktionschip auf der SparkassenCard unterstützt bereits das sichere Bezahlen in Geschäften sowie Bargeldabhebungen am Automaten und kommt nun auch beim Online-Banking zum Einsatz.
Die Handhabung ist dabei denkbar einfach: Auftrag wie gewohnt erfassen, zum Beispiel eine Überweisung, danach erscheint auf dem Bildschirm seines PC nun eine animierter Strichcode. Einfach den TAN-Generator mit der SparkassenCard an den Bildschirm halten. Sobald die Übertragung beendet ist, werden die wichtigsten Daten des Auftrages (bei einer Überweisung z. B. Kontonummer des Empfängers und Betrag) zur Kontrolle auf dem TAN Generator angezeigt. Nach Prüfung der Auftragsdaten und Bestätigung der Richtigkeit wird über den TAN-Generator eine TAN errechnet, mit der die Transaktion freigegeben werden kann.
Weitere Informationen zu den neuen Verfahren unter www.kreissparkasse-nordhausen.de oder in den Filialen der Kreissparkasse Nordhausen.
Autor: nnzDas iTAN-Verfahren stellt für versierte Kriminelle kein Problem mehr dar. Die indizierten Transaktionsnummern waren eingeführt worden, nachdem sich das herkömmliche TAN-System gegenüber Phishing-Attacken als zu unsicher gezeigt hatte. Zwar sind Phishing-Angriffe mit iTAN schwieriger geworden, die Hacker ziehen jedoch nach. Heute wird der heimische PC mit einem Trojaner infiziert. So nistet sich z.B. ein in einem PDF-Anhang verstecktes Schadprogramm auf den Rechner ein, um bei der nächsten Online-Überweisung einen anderen Betrag an einen anderen Empfänger zu überweisen. Der Schaden ist erst über den Kontoauszug bemerkbar.
Mehr Sicherheit und Komfort für Bankgeschäfte im Internet bietet das neue Sicherungsverfahren via chipTAN-Generator, welches das bisherige iTAN-Verfahren ablösen wird. Die Kreissparkasse Nordhausen vollzieht den Schritt zu einer neuen Generation von Sicherheitsverfahren beim Online Banking.
Schrittweise stellt die Sparkasse ihre Online-Banking-Nutzer von der bisherigen Papier-Liste, dem sogenannten indizierten Transaktionsnummern-Verfahren (iTAN), auf die neuen modernen Sicherungsverfahren um. Zum 01.11.2011 wird das iTAN-Verfahren dann endgültig abgeschaltet.
Kunden, die noch nicht auf die neuen Sicherungsverfahren umgestellt haben, müssen sich beeilen. Registrieren können sich Internetnutzer direkt im Online-Banking-Angebot der Sparkasse unter www.kreissparkasse-nordhausen.de. Selbstverständlich stehen auch die jeweiligen Berater mit Rat und Tat zur Seite.
Mit der Umstellung auf chipTAN erhalten Kunden einen besseren Schutz, um möglichen Betrugsversuchen wie Phishing oder den sogenannten Man-in-the-middle-Angriffe vorzubeugen. Denn im Gegensatz zur bisherigen iTAN bekommt der Online-Banking-Kunde mit dem neuen Sicherungsverfahren eine zusätzliche Kontrollmöglichkeit über die wichtigsten Daten seines Auftrages. Damit wird verhindert, dass Betrüger eine Überweisung verfälschen und unbemerkt umleiten.
Ein weiteres Sicherheitsmerkmal ist die individuelle Berechnung der jeweiligen TAN. Eine anderweitige Verwendung der TAN außer für den einen speziellen Auftrag ist somit nicht mehr möglich. Das chipTAN-Verfahren gehört damit zu den innovativsten Online-Banking-Verfahren, das zurzeit im Internet eingesetzt werden.
So funktioniert chipTAN
Für das chipTAN comfort-Verfahren benötigen Online-Banking-Kunden ihre SparkassenCard mit Chip und einen passenden Kartenleser, den so genannten TAN-Generator. Der Multifunktionschip auf der SparkassenCard unterstützt bereits das sichere Bezahlen in Geschäften sowie Bargeldabhebungen am Automaten und kommt nun auch beim Online-Banking zum Einsatz.
Die Handhabung ist dabei denkbar einfach: Auftrag wie gewohnt erfassen, zum Beispiel eine Überweisung, danach erscheint auf dem Bildschirm seines PC nun eine animierter Strichcode. Einfach den TAN-Generator mit der SparkassenCard an den Bildschirm halten. Sobald die Übertragung beendet ist, werden die wichtigsten Daten des Auftrages (bei einer Überweisung z. B. Kontonummer des Empfängers und Betrag) zur Kontrolle auf dem TAN Generator angezeigt. Nach Prüfung der Auftragsdaten und Bestätigung der Richtigkeit wird über den TAN-Generator eine TAN errechnet, mit der die Transaktion freigegeben werden kann.
Weitere Informationen zu den neuen Verfahren unter www.kreissparkasse-nordhausen.de oder in den Filialen der Kreissparkasse Nordhausen.
