Selle: Nothilfe keine Dauerzustand
Dienstag, 09. August 2011, 10:56 Uhr
Hungerkatastrophe in Ostafrika. Es sind erschütternde Bilder und Nachrichten, die uns aus der Region am Horn von Afrika erreichen: Kinder mit Gesichtern wie Greise, bis auf die Knochen abgemagertes Vieh, Kadaver im Staub der ausgetrockneten Böden. Das belastet auch den Bundestagsabgeordneten Johannes Selle (CDU)...
Rund zwölf Millionen Menschen sind von der schlimmsten Hungersnot seit 60 Jahren betroffen. Jeden Tag kommen Tausende in den längst überfüllten Flüchtlingslagern an und hoffen auf Hilfe. Die Tragödie habe sich lange angekündigt. Der Krieg in Somalia, große Armut, die anhaltende Dürre und jetzt auch noch Platzregen. Die Bundesregierung hat dankenswerterweise ihre humanitäre Soforthilfe von rund 15 Millionen Euro auf über 30 Millionen Euro erhöht.
"In dieser Situation muss Nothilfe geleistet werden. Aber ohne verlässliche staatliche Strukturen wird die Förderung der ländlichen Entwicklung nicht gelingen. Die Bemühungen um Sicherheit in der Region Anfang der neunziger Jahre sind gescheitert, aber das Thema muss erneut auf die Agenda", fordert Selle.
Die Nothilfe kann kein Dauerzustand sein. Obwohl die Hilfsbereitschaft bereits groß ist, es werden noch sehr viele Mittel gebraucht. Wir dürfen die Menschen in ihrer Not nicht allein lassen.
Die Weltgemeinschaft muss sich um Afrika und speziell um die Krisenregion am Horn von Afrika kümmern. Ansonsten kollabiert unser Nachbarkontinent mit unabsehbaren Folgen für Europa und die Welt.
Autor: nnzRund zwölf Millionen Menschen sind von der schlimmsten Hungersnot seit 60 Jahren betroffen. Jeden Tag kommen Tausende in den längst überfüllten Flüchtlingslagern an und hoffen auf Hilfe. Die Tragödie habe sich lange angekündigt. Der Krieg in Somalia, große Armut, die anhaltende Dürre und jetzt auch noch Platzregen. Die Bundesregierung hat dankenswerterweise ihre humanitäre Soforthilfe von rund 15 Millionen Euro auf über 30 Millionen Euro erhöht.
"In dieser Situation muss Nothilfe geleistet werden. Aber ohne verlässliche staatliche Strukturen wird die Förderung der ländlichen Entwicklung nicht gelingen. Die Bemühungen um Sicherheit in der Region Anfang der neunziger Jahre sind gescheitert, aber das Thema muss erneut auf die Agenda", fordert Selle.
Die Nothilfe kann kein Dauerzustand sein. Obwohl die Hilfsbereitschaft bereits groß ist, es werden noch sehr viele Mittel gebraucht. Wir dürfen die Menschen in ihrer Not nicht allein lassen.
Die Weltgemeinschaft muss sich um Afrika und speziell um die Krisenregion am Horn von Afrika kümmern. Ansonsten kollabiert unser Nachbarkontinent mit unabsehbaren Folgen für Europa und die Welt.
