Gedanken zum Mauerbau (2)
Donnerstag, 11. August 2011, 13:58 Uhr
Mit einem weiteren Statement zum Mauerbau vor 50 Jahren wollen wir unsere Doku-Reihe fortsetzen...
Wenn sich am 13. August der Jahrestag des Baues der Berliner Mauer zum 50. Male jährt, ist dies ein Tag des Erinnerns und des Ermahnens.
Erinnern sollte man an die vielen tragischen Schicksale, welche sich mit diesem Bauwerk der Unfreiheit auf deutschen Boden untrennbar verbunden sind. Viele Familien und Freunde wurden auseinander gerissen und mussten oft mit quälender Ungewissheit leben, wie es denn den Liebsten auf der anderen Seite ergangen ist.
Noch schlimmer wiegen die insgesamt über 1250 Mauertoten. Sie verloren ihr Leben für ihren Weg in die Freiheit und im Kampf um ein selbstbestimmtes Leben. Man kann vielleicht Menschen einsperren, aber dem Streben nach Freiheit kann man keinen Riegel vorschieben., zeigt sich die SPD-Kreisvorsitzende Cornelia Kraffzick überzeugt.
Erinnern möchte die Kyffhäuser-SPD in diesem Zusammenhang an einen großen Mann der deutschen Sozialdemokratie, welcher diese Mauer nie akzeptierte und Zeit seines Lebens gegen sie kämpfte, Willy Brandt. Er war Regierender Bürgermeister in Berlin, als 1961 die Mauer gebaut wurde und so erlebt hautnah mit, welche Wunden diese Mauer in die Seelen der Menschen riss.
Er machte es zur Aufgabe seiner Politik, diese Mauer Stein für Stein zu zerbrechen. Durch seine neue Ostpolitik, welche unter der Losung Wandel durch Annäherung stand und durch Entspannung und Entfeindung gekennzeichnet war, machte er die Berliner Mauer durchlässiger. Seine Politik der kleinen Schritte, angefangen mit dem Kniefall von Warschau, über die Ostverträge mit Polen und der damaligen Sowjetunion und den Grundlagenvertrag mit der DDR bis hin zum ersten deutsch-deutschen Gipfeltreffen im Erfurter Hof führten letztendlich auch mit zum Fall der Mauer im Jahre 1989.
SPD-Kreisverband Kyffhäuser
Autor: nnzWenn sich am 13. August der Jahrestag des Baues der Berliner Mauer zum 50. Male jährt, ist dies ein Tag des Erinnerns und des Ermahnens.
Erinnern sollte man an die vielen tragischen Schicksale, welche sich mit diesem Bauwerk der Unfreiheit auf deutschen Boden untrennbar verbunden sind. Viele Familien und Freunde wurden auseinander gerissen und mussten oft mit quälender Ungewissheit leben, wie es denn den Liebsten auf der anderen Seite ergangen ist.
Noch schlimmer wiegen die insgesamt über 1250 Mauertoten. Sie verloren ihr Leben für ihren Weg in die Freiheit und im Kampf um ein selbstbestimmtes Leben. Man kann vielleicht Menschen einsperren, aber dem Streben nach Freiheit kann man keinen Riegel vorschieben., zeigt sich die SPD-Kreisvorsitzende Cornelia Kraffzick überzeugt.
Erinnern möchte die Kyffhäuser-SPD in diesem Zusammenhang an einen großen Mann der deutschen Sozialdemokratie, welcher diese Mauer nie akzeptierte und Zeit seines Lebens gegen sie kämpfte, Willy Brandt. Er war Regierender Bürgermeister in Berlin, als 1961 die Mauer gebaut wurde und so erlebt hautnah mit, welche Wunden diese Mauer in die Seelen der Menschen riss.
Er machte es zur Aufgabe seiner Politik, diese Mauer Stein für Stein zu zerbrechen. Durch seine neue Ostpolitik, welche unter der Losung Wandel durch Annäherung stand und durch Entspannung und Entfeindung gekennzeichnet war, machte er die Berliner Mauer durchlässiger. Seine Politik der kleinen Schritte, angefangen mit dem Kniefall von Warschau, über die Ostverträge mit Polen und der damaligen Sowjetunion und den Grundlagenvertrag mit der DDR bis hin zum ersten deutsch-deutschen Gipfeltreffen im Erfurter Hof führten letztendlich auch mit zum Fall der Mauer im Jahre 1989.
SPD-Kreisverband Kyffhäuser
