Nur miteinander geht es sicher voran
Sonntag, 21. August 2011, 00:13 Uhr
Der ADFC und die Deutsche Verkehrswacht werben für mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Lesen Sie dazu die gemeinsame Meldung...
Nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme kommen Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger sicher durch den Verkehr. Dafür setzen sich der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und die Deutsche Verkehrswacht (DVW) gemeinsam ein. Wer sich vorausschauend und rücksichtsvoll verhält, schützt sich und andere Verkehrsteilnehmer.
Rücksichtnahme ist das oberste Gebot im Straßenverkehr, und dieses Gebot gilt für alle Verkehrsteilnehmer, sagt der ADFC-Bundesvorsitzende Ulrich Syberg. Für gegenseitigen Respekt plädiert auch Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a. D.: Verkehrsteilnehmer sind Partner, die alle ein gemeinsames Ziel haben: sicher ankommen.
ADFC und DVW empfehlen Autofahrern, beim Überholen von Radfahrern einen ausreichenden seitlichen Abstand von möglichst 1,5 Metern einzuhalten und vor dem Öffnen der Autotür immer nach hinten zu schauen. Beim Abbiegen muss sich jeder Fahrzeugführer vergewissern, dass kein Radfahrer neben ihm oder auf dem Radweg geradeaus fahren will.
Radfahrern empfehlen beide Verbände, sich stets eindeutig und berechenbar zu verhalten und die Verkehrsregeln zu beachten. Bodewig: Auch Radfahrer können durch ihr eigenes Verhalten ihre Sicherheit erhöhen. Dazu gehört neben umsichtigem Fahren auch das freiwillige Tragen eines Fahrradhelms. Er schützt im Falle eines Sturzes den Kopf und ist quasi die einzige Knautschzone, die ein Radfahrer hat.
Ulrich Syberg: Jeder Einzelne kann dazu beitragen, das Verkehrsklima zu verbessern. Aggressionen im Straßenverkehr sind ein schlechter Ratgeber. Wer ruhig und gelassen bleibt, behält in schwierigen Verkehrssituationen den Überblick. Nicht nur Rücksichtnahme ist wichtig: Auch die Einführung von technischen Innovationen kann helfen, Unfälle zu vermeiden. Außenairbags für Kraftfahrzeuge, die Fußgänger und Radfahrer bei einem Aufprall schützen, und elektronische Erkennungssysteme, die Lkws automatisch bremsen, wenn sie Radfahrer und Fußgänger beim Abbiegen gefährden, können bereits in nächster Zukunft umgesetzt werden.
Autor: khhNur mit gegenseitiger Rücksichtnahme kommen Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger sicher durch den Verkehr. Dafür setzen sich der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und die Deutsche Verkehrswacht (DVW) gemeinsam ein. Wer sich vorausschauend und rücksichtsvoll verhält, schützt sich und andere Verkehrsteilnehmer.
Rücksichtnahme ist das oberste Gebot im Straßenverkehr, und dieses Gebot gilt für alle Verkehrsteilnehmer, sagt der ADFC-Bundesvorsitzende Ulrich Syberg. Für gegenseitigen Respekt plädiert auch Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a. D.: Verkehrsteilnehmer sind Partner, die alle ein gemeinsames Ziel haben: sicher ankommen.
ADFC und DVW empfehlen Autofahrern, beim Überholen von Radfahrern einen ausreichenden seitlichen Abstand von möglichst 1,5 Metern einzuhalten und vor dem Öffnen der Autotür immer nach hinten zu schauen. Beim Abbiegen muss sich jeder Fahrzeugführer vergewissern, dass kein Radfahrer neben ihm oder auf dem Radweg geradeaus fahren will.
Radfahrern empfehlen beide Verbände, sich stets eindeutig und berechenbar zu verhalten und die Verkehrsregeln zu beachten. Bodewig: Auch Radfahrer können durch ihr eigenes Verhalten ihre Sicherheit erhöhen. Dazu gehört neben umsichtigem Fahren auch das freiwillige Tragen eines Fahrradhelms. Er schützt im Falle eines Sturzes den Kopf und ist quasi die einzige Knautschzone, die ein Radfahrer hat.
Ulrich Syberg: Jeder Einzelne kann dazu beitragen, das Verkehrsklima zu verbessern. Aggressionen im Straßenverkehr sind ein schlechter Ratgeber. Wer ruhig und gelassen bleibt, behält in schwierigen Verkehrssituationen den Überblick. Nicht nur Rücksichtnahme ist wichtig: Auch die Einführung von technischen Innovationen kann helfen, Unfälle zu vermeiden. Außenairbags für Kraftfahrzeuge, die Fußgänger und Radfahrer bei einem Aufprall schützen, und elektronische Erkennungssysteme, die Lkws automatisch bremsen, wenn sie Radfahrer und Fußgänger beim Abbiegen gefährden, können bereits in nächster Zukunft umgesetzt werden.
