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Interesse an Berufsausbildung

Dienstag, 23. August 2011, 11:27 Uhr
Wie funktioniert das Deutsche Berufsbildungssystem und wie ist die Aufteilung zwischen Theorie und Praxis? Das waren die zentralen Fragen, über die sich der Botschafter Sambias, Johnston Fanwell Chizinga, heute in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt informierte.

Besuch aus Sambia bei Erfurter IHK (Foto: IHK) Besuch aus Sambia bei Erfurter IHK (Foto: IHK)

Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser erläuterte die Aufgaben der Kammer und den IHK-Service im Bereich Prüfungswesen. Im Anschluss besuchte Botschafter Chizinga die PME Pumpen- und Modelltechnik GmbH Erfurt sowie die e.on Thüringer Energie AG und kam mit Ausbildungsleitern und Azubis ins Gespräch.

Die Republik Sambia liegt in Zentralafrika und hat 13 Millionen Einwohner. Neben sieben offiziellen Landessprachen gilt Englisch als Amtssprache. Der Bildungsbereich wurde nach dem wirtschaftlichen Niedergang in den Jahren 1970 – 2000 landesweit ausgebaut und ist von zentraler Bedeutung. Während in den Grundschulen kein Schulgeld mehr erhoben wird, ist der Zugang zu weiterführenden Schulen nur für zahlende Schüler möglich.

Eine Berufsausbildung, wie sie in Deutschland üblich ist, gibt es in Sambia nicht. Seit 1992 ist die sambische Regierung bestrebt, die technische Bildung zu fördern und ein Berufsausbildungssystem – welches dem deutschen ähnelt – zu etablieren.
Autor: nnz

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