Sicher mit dem Bus
Dienstag, 23. August 2011, 16:09 Uhr
Unter der Überschrift Ausbildung wird vorbereitet hatte kn über den gestrigen Projektstart von Sicher mit dem Bus zur Schule – Busbegleitung durch Schülerinnen und Schüler berichtet. Heute war kn direkt vor Ort und man kann bereits auf interessante Dinge verweisen...
Mit Erfolg wurde das Projekt bereits vor zwei Jahre im benachbarten Land Sachsen-Anhalt gestartet, so auch im angrenzenden Burgenlandkreis. Und dort kann man schon auf ordentliche Erfolge verweisen. Der dortige Verkehrsbetrieb für den Schülertransport konnte auf mehr Ruhe in den Schulbussen verweisen. Registriert wurde eine deutliche Verbesserung der Sauberkeit und verringerten Vandalismus. Weniger Streit zwischen Schülern, mehr Ruhe im Bus, dass registrierten auch die Busfahrer, die sich bei Anwesenheit der Schulbusbegleiter besser auf den eigentlichen Straßenverkehrkonzentrieren konnten.
Nach dem Start in Greußen waren heute Schüler des Förderzentrums Sondershausen bei der Vorstellung des Projekts dabei. Projektleiter Karsten Bucksch mischte sich unter die Schüler einer 9. und 10 Klasse des Förderzentrums in der Talstraße von Sondershausen und gab erste erläuternde Worte. Zuerst bekamen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit das Projekt kennen zu lernen. Nch einem Film wurde über das gesehene diskutiert.
Und hoppla, was da schon wieder alles heraus kam. Das Kinder allein in einer Fahrt schon 1,5 Stunden allein für die morgendliche Anfahrt brauchen, konnte man ahnen, aber wenn man es selbst hört erschüttert es doch. Da berichteten Schüler, dass man Morgens mit zwei Bussen fährt, aber am Nachmittag nur einer fuhrt und bereits Kinder stehen bleiben mussten, weil alle Steh- und erst recht die Sitzplätze besetzt waren. Nicht nur einmal sei es im passiert, berichtete ein Schüler, dass sein Anschlussbus weg war, weil er von einem Busunternehmen zum anderen wechseln musste, und keine Abstimmung erfolgte. In anderen Fällen (zwar Winterbetrieb) viel der Bus gleich aus.
Die Resultate sind klar. Lange Busfahrten, Wartezeiten und dann noch Probleme beim Umsteigen, dass frustet die Schüler, erst recht wenn es Richtung Heimat nicht klappt. Solche Fakten verwunderte das Projektteam nicht, wie Projektleiter Karsten Bucksch und Ausbildungsleiter Michael Jacob sagten, die gleich mal zwei Busbegleiterinnen mitbrachten. Juliane aus Schafstedt, die auf das Gymnasium Querfurt geht, und Viviane aus Zeitz, die eine Sekundarschule besucht, vergleichbar unserer Regelschule.
Die gleichen Probleme hatte man auch in Sachsen-Anhalt. Die ausgebildeten Schulbusbegleiter nahmen aber solche Fragen gleich auf und leiteten sie über das Team der Schulbusbegleiter weiter, die solche Probleme über den Projektleiter mit den Busunternehmen zur Klärung brachten.
Und eine Erfahrung hatte man auch in Sachsen-Anhalt gesammelt. Erwachsene als Schulbusbegleiter sind einfach ungeeignet. Man hatte es schon mit Arbeitslosen über das Arbeitsamt versucht, Erwachsene werden aber nicht akzeptiert. Das bestätigten auch Schüler in der Diskussion, die klar sagten, von Erwachsenen lassen wir uns im Bus nichts sagen. Und die Erfahrungen zeigen, Schüler selbst können einfach besser deeskalierend wirken, wenn sie die richtige Ausbildung haben.
Und eines machte Bucksch und Jacob klar: Die Schulbusbegleiter müssen ein Team sein, dass sich findet. Wenn es nicht klappt trennt man sich auch, weil Einzelgänger nicht hilfreich sind. In Sachsen-Anhalt haben sich Teams gebildet, die schulübergreifend zusammenarbeiten, Gymnasiasten, Förderschüler und Sekundarschüler! Und das wichtigste dabei, es klappt. Es ist, so Bucksch echte Ehrenamtsarbeit, die da stattfindet.
Und wie läuft das ganze ab? Bei den Informationsveranstaltungen wie heute, werden die Schüler informiert. Auf freiwilliger Basis mit Zustimmung der Eltern, kann man sich als Schulbusbegleiter bewerben. Nach einer intensiven Ausbildung durch Polizei und Verkehrsunternehmen gibt es sogar Kurse für Erste Hilfe (Führerschein geeignet) und Selbstverteidigung. Die Ausbildung wird mit den lokalen Partnern abgestimmt und kann dann ab Mitte September begonnen werden. Die Vorteile des Systems liegen auf der Hand. Wenn die Umsetzung klappt, kann man es nur begrüßen. In jedem Fall wird Sie kn auf dem laufenden halten, oder www.schulbusbegleiter.de
Autor: khhMit Erfolg wurde das Projekt bereits vor zwei Jahre im benachbarten Land Sachsen-Anhalt gestartet, so auch im angrenzenden Burgenlandkreis. Und dort kann man schon auf ordentliche Erfolge verweisen. Der dortige Verkehrsbetrieb für den Schülertransport konnte auf mehr Ruhe in den Schulbussen verweisen. Registriert wurde eine deutliche Verbesserung der Sauberkeit und verringerten Vandalismus. Weniger Streit zwischen Schülern, mehr Ruhe im Bus, dass registrierten auch die Busfahrer, die sich bei Anwesenheit der Schulbusbegleiter besser auf den eigentlichen Straßenverkehrkonzentrieren konnten.
Nach dem Start in Greußen waren heute Schüler des Förderzentrums Sondershausen bei der Vorstellung des Projekts dabei. Projektleiter Karsten Bucksch mischte sich unter die Schüler einer 9. und 10 Klasse des Förderzentrums in der Talstraße von Sondershausen und gab erste erläuternde Worte. Zuerst bekamen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit das Projekt kennen zu lernen. Nch einem Film wurde über das gesehene diskutiert.
Und hoppla, was da schon wieder alles heraus kam. Das Kinder allein in einer Fahrt schon 1,5 Stunden allein für die morgendliche Anfahrt brauchen, konnte man ahnen, aber wenn man es selbst hört erschüttert es doch. Da berichteten Schüler, dass man Morgens mit zwei Bussen fährt, aber am Nachmittag nur einer fuhrt und bereits Kinder stehen bleiben mussten, weil alle Steh- und erst recht die Sitzplätze besetzt waren. Nicht nur einmal sei es im passiert, berichtete ein Schüler, dass sein Anschlussbus weg war, weil er von einem Busunternehmen zum anderen wechseln musste, und keine Abstimmung erfolgte. In anderen Fällen (zwar Winterbetrieb) viel der Bus gleich aus.
Die Resultate sind klar. Lange Busfahrten, Wartezeiten und dann noch Probleme beim Umsteigen, dass frustet die Schüler, erst recht wenn es Richtung Heimat nicht klappt. Solche Fakten verwunderte das Projektteam nicht, wie Projektleiter Karsten Bucksch und Ausbildungsleiter Michael Jacob sagten, die gleich mal zwei Busbegleiterinnen mitbrachten. Juliane aus Schafstedt, die auf das Gymnasium Querfurt geht, und Viviane aus Zeitz, die eine Sekundarschule besucht, vergleichbar unserer Regelschule.
Die gleichen Probleme hatte man auch in Sachsen-Anhalt. Die ausgebildeten Schulbusbegleiter nahmen aber solche Fragen gleich auf und leiteten sie über das Team der Schulbusbegleiter weiter, die solche Probleme über den Projektleiter mit den Busunternehmen zur Klärung brachten.
Und eine Erfahrung hatte man auch in Sachsen-Anhalt gesammelt. Erwachsene als Schulbusbegleiter sind einfach ungeeignet. Man hatte es schon mit Arbeitslosen über das Arbeitsamt versucht, Erwachsene werden aber nicht akzeptiert. Das bestätigten auch Schüler in der Diskussion, die klar sagten, von Erwachsenen lassen wir uns im Bus nichts sagen. Und die Erfahrungen zeigen, Schüler selbst können einfach besser deeskalierend wirken, wenn sie die richtige Ausbildung haben.
Und eines machte Bucksch und Jacob klar: Die Schulbusbegleiter müssen ein Team sein, dass sich findet. Wenn es nicht klappt trennt man sich auch, weil Einzelgänger nicht hilfreich sind. In Sachsen-Anhalt haben sich Teams gebildet, die schulübergreifend zusammenarbeiten, Gymnasiasten, Förderschüler und Sekundarschüler! Und das wichtigste dabei, es klappt. Es ist, so Bucksch echte Ehrenamtsarbeit, die da stattfindet.
Und wie läuft das ganze ab? Bei den Informationsveranstaltungen wie heute, werden die Schüler informiert. Auf freiwilliger Basis mit Zustimmung der Eltern, kann man sich als Schulbusbegleiter bewerben. Nach einer intensiven Ausbildung durch Polizei und Verkehrsunternehmen gibt es sogar Kurse für Erste Hilfe (Führerschein geeignet) und Selbstverteidigung. Die Ausbildung wird mit den lokalen Partnern abgestimmt und kann dann ab Mitte September begonnen werden. Die Vorteile des Systems liegen auf der Hand. Wenn die Umsetzung klappt, kann man es nur begrüßen. In jedem Fall wird Sie kn auf dem laufenden halten, oder www.schulbusbegleiter.de




