Ausstellung mit Bergbaumotiven
Dienstag, 23. August 2011, 23:16 Uhr
Im Vorfeld des Thüringer Bergmannstages eröffnete heute eine bemerkenswerte Ausstellung in Sondershausen mit Motiven aus der langen Tradition der Kaliindustrie in Nordthüringen....
Laudatoren der Vernissage waren Bürgermeister Joachim Kreyer (li.) und Dr. Christian Schilder. In seinen Eröffnungsworten erinnerte Joachim Kreyer, dass viele Bergleute sich nach der Schicht mit künstlerischen Arbeiten beschäftigten, ob nun Eberhard Stapps mit Malerei und Günter Pforr mit seiner exzellenten Schnitzkunst.
Aber auch viele namhafte Künstler hatten sich mit dem Salzbergbau künstlerisch auseinandergesetzt. Am bekanntesten Wille Sitte, der mal im Steinsalzwerk Bernburg war, wie sich Kreyer erinnerte. Ziel, so sagte er abschließend soll sein, dass die Bürger an die Bergbautradition erinnert werden.
Zu Beginn seiner Ausführungen haderte Dr. Schilder etwas damit, dass (im Gegensatz zum Erzgebirge) die frühere Bergbaukunst der Region kaum erfasst werden konnte, weil (wie man jetzt sagt), die notwendigen Sponsoren fehlten. Erst mit dem Kalibergbau änderte sich das. Er verwies aber auch interessante Sachen. So hatten die früheren Hauerscheine einen richtigen Stahlstich und waren schon deshalb eine kleines Kunstwerk.
Und mit einem zweiten Umstand haderte Dr. Schilder. Während es bei der Wismut gelang, die künstlerischen Arbeiten (auch nach der Wende) in einem regelrechte Archiv zu vereinen, fand das in der Kaliindustrie nicht statt.
Schon aus diesem Grund muss man dem Bergmannsverein Sondershausen danken, dass man so viele Arbeiten aus der Kaliindustrie zusammengetragen hat. So sind, außer Sollstedt, alle Kaliwerke, teils von namhaften Künstlern (wie Winkler), in der Ausstellung vertreten. Es wäre schön, so Dr. Schilder, wenn weitere Arbeiten zusammengetragen werden könnten.
Schön wäre es gewesen, wenn an einigen Arbeiten Namensschilder dran gewesen wären. Bei den Schnitzarbeiten von Günter Pforr konnte es kn nicht finden. Das wäre sicher problemlos ohne großen Aufwand nachholbar. Unabhängig davon sollte man unbedingt diese Ausstellung besuchen. Sie wird noch bis 8. September im Foyer des Rathauses.
Autor: khhLaudatoren der Vernissage waren Bürgermeister Joachim Kreyer (li.) und Dr. Christian Schilder. In seinen Eröffnungsworten erinnerte Joachim Kreyer, dass viele Bergleute sich nach der Schicht mit künstlerischen Arbeiten beschäftigten, ob nun Eberhard Stapps mit Malerei und Günter Pforr mit seiner exzellenten Schnitzkunst.
Aber auch viele namhafte Künstler hatten sich mit dem Salzbergbau künstlerisch auseinandergesetzt. Am bekanntesten Wille Sitte, der mal im Steinsalzwerk Bernburg war, wie sich Kreyer erinnerte. Ziel, so sagte er abschließend soll sein, dass die Bürger an die Bergbautradition erinnert werden.
Zu Beginn seiner Ausführungen haderte Dr. Schilder etwas damit, dass (im Gegensatz zum Erzgebirge) die frühere Bergbaukunst der Region kaum erfasst werden konnte, weil (wie man jetzt sagt), die notwendigen Sponsoren fehlten. Erst mit dem Kalibergbau änderte sich das. Er verwies aber auch interessante Sachen. So hatten die früheren Hauerscheine einen richtigen Stahlstich und waren schon deshalb eine kleines Kunstwerk.
Und mit einem zweiten Umstand haderte Dr. Schilder. Während es bei der Wismut gelang, die künstlerischen Arbeiten (auch nach der Wende) in einem regelrechte Archiv zu vereinen, fand das in der Kaliindustrie nicht statt.
Schon aus diesem Grund muss man dem Bergmannsverein Sondershausen danken, dass man so viele Arbeiten aus der Kaliindustrie zusammengetragen hat. So sind, außer Sollstedt, alle Kaliwerke, teils von namhaften Künstlern (wie Winkler), in der Ausstellung vertreten. Es wäre schön, so Dr. Schilder, wenn weitere Arbeiten zusammengetragen werden könnten.
Schön wäre es gewesen, wenn an einigen Arbeiten Namensschilder dran gewesen wären. Bei den Schnitzarbeiten von Günter Pforr konnte es kn nicht finden. Das wäre sicher problemlos ohne großen Aufwand nachholbar. Unabhängig davon sollte man unbedingt diese Ausstellung besuchen. Sie wird noch bis 8. September im Foyer des Rathauses.








