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So, 08:30 Uhr
21.08.2011

Auf Sommertour bei K-UTEC


Uwe Höhne bei K-UtEC
Sommertouren von Politikern werden immer beliebter. Am Freitagnachmittag bekam die Nordthüringer Firma K-UTEC Besuch von SPD-Landespolitikern...


Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der Fraktionsführer der SPD im Thüringer Landtag, Uwe Höhn, (begleitet von SPD-Landtagsmitglied Dorothea Marx und der SPD-Chefin im Kyffhäuserkreis, Cornelia Kraffzick) die Sondershäuser Firma K-UTEC (Kali-Umwelttechnik). Nach einer kurzen Kennenlernenrunde verschaffte ein Rundgang durch die Versuchs- und Laboranlagen der K-UTEC einen imponierenden Einblick in die wissenschaftlichen Möglichkeiten des Technologieunternehmens am Fuße des Petersenschachtes von Sondershausen.

Auf Sommertour bei K-UTEC (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Auf Sommertour bei K-UTEC (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Dr. Axel Stäubert, Dr. Barbara Heuchel, Geschäftsführer Dr. Volker Asemann und Dr. Heinz Scharzberg seitens der K-UTEC trafen sich mit Dorothea Marx, Uwe Höhn und Cornelia Kraffzick

K-UTEC ist die Abkürzung für die K-UTEC AG Salt Technologies in Sondershausen. Diese ist aus einer Umfirmierung der Kali-Umwelttechnik GmbH 2008 hervorgegangen, deren Vorgänger die Kaliforschung Sondershausen war. Von mal fast 500 Beschäftigten zu DDR-Zeiten blieben 75 meist wissenschaftlich tätige Spezialisten der Aufbereitungs- und Bergbautechnologie übrig. Beschränkte man sich in der Startzeit des Unternehmens mehr auf Firmen in Mitteldeutschland so erweiterte sich das Tätigkeitsfeld weltweit (15 bis 20 Firmen) und geht über die Anwendungen im Kalibergbau und der Verarbeitung von Kalirohstoffen deutlich hinaus.

Aus der umfangreichen Bergbauerfahrung, die man mitbrachte, ist ein wichtiges Betätigungsfeld des Unternehmens die Nachnutzung, Nachsorge, Sanierung und Versatztechnik. Hier war man massgeblich mit beteiligt, dass die gefährlichen Bergbausenkungen der Neunziger Jahre (teilweis bis 25 cm je Jahr in der Sondershäuser Innenstadt) auf ungefährliche Werte gesenkt wurden. Hier hätte es durchaus auch zu solchen gefährlichen Bergschlägen kommen können, wie früher im Werrarevier (Völkerhausen). Man entwickelt und ermittelt für den Kunden Versatzkonzepte und Rezepturermittlungen für die Baustoffe im Bergbau.

Im Vordergrund ist aber auch die Anwendung von Erkundungspraktiken und -erfahrungen auch auf nichtsalinare Lagerstätten, im Bauwesen und in der Altlastenerkundung. So beschäftigte man sich für indische Kunden um Probleme der Gewinnung von Rohstoffen aus dem Meer und hat dazu sogar Anlagen für Verdunstungsversuche im hauseigenen Technikum.

Auf Sommertour bei K-UTEC (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Auf Sommertour bei K-UTEC (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Im Technikum der Firma sind umfangreiche Versuchsaufbauten möglich, so dass die verschiedensten Produktionsmöglichkeiten in Versuchen durchgespielt werden können.

Ein weiteres wichtiges Geschäftsfeld ist die gestiegene Zuwendung zu Umweltaufgaben über die Erfassung und Überwachung. Dazu gehören aber auch die Möglichkeiten der Sanierung und Rekultivierung von Bergbau-Altstandorten. Allein sieben Altstandorte des Bergbaus werden durch die K-UTEC permanent überwacht.

Ein weiteres wichtiges Betätigungsfeld ist die chemisch-physikalische Analyse. Hier werden mit modernsten Analysegeräten (auch auf Röntgenbasis) Zusammensetzungen von Bergbauproben ermittelt. Die Erkundung von Salzlagerstätte ist da ein ganz wichtiger Punkt. Besonders im Fokus auch die Verwertung von Nebenrohstoffen der Kaliindustrie wie bereits von kn berichtet (Entwicklung neuer Baustoff) oder solche Elemente wie Lithium, die in der Elektrotechnik nicht mehr wegzudenken sind. Aber auch der Betrieb eines modernen Umweltlabors rückt immer mehr in den Fokus.

Breiten Raum nimmt die Entwicklung der Verfahrenstechnik im Unternehmen ein. Schwerpunkt dabei die rückstandslose Verarbeitung von Kalisalzen. Ein Ablagerung von Restsalz auf Halden akzeptiert kaum noch ein Kunde, so Dr. Asemann. Wenn schon etwas übrig bleibt, so sollte die Trennung schon unter Tage erfolgen, damit die Schadstoffe gleich im Berg bleiben. So arbeitet man an Projekten (auch für Thüringen), welche die Trennung der Salze auf elektrostatischem Wege vorsieht und nur noch angereichertes Material die Grube verlässt. Das möglich neue Kaliwerk in Sondershausen wird keine übertägige Ablagerung von Abfall haben, so Dr. Asemann.

Neben der magnetischen Trennung steht natürlich die Solung (wie schon bei der Deusa in Bleicherode) von Salzen im Vordergrund. Erst jüngst wurde wieder das Verfahren an einen Kunden in Laos verkauft, der zurzeit hier in der Firma für das Verfahren geschult wird.

Der Fraktionsvorsitzende Uwe Höhn zeigte sich beeindruckt von den Leistungen dieses modernen Technologieunternehmens. Abschließend äußerte sich Uwe Höhn vor der Kamera von kn wie folgt:
Auf Sommertour bei K-UTEC (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Auf Sommertour bei K-UTEC (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Auf Sommertour bei K-UTEC (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Auf Sommertour bei K-UTEC (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Auf Sommertour bei K-UTEC (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Auf Sommertour bei K-UTEC (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Auf Sommertour bei K-UTEC (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Auf Sommertour bei K-UTEC (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Auf Sommertour bei K-UTEC (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Auf Sommertour bei K-UTEC (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Auf Sommertour bei K-UTEC (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Auf Sommertour bei K-UTEC (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Auf Sommertour bei K-UTEC (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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