Mo, 16:04 Uhr
29.08.2011
Teufel und Soldat
Die Geschichte vom Soldaten ist nicht nur eine spannende Geschichte für das Publikum, das sie am Sonntag in der Cyriaci-Kapelle in Nordhausen und am 10. September in der Cruciskirche in Sondershausen erleben kann, sondern auch für die Beteiligten, wie beispielsweise den Geiger Marek Adam Smentek...
Marek Adam Smentek und Thomas Kohl (l.)
Die konzertante Aufführung von Igor Strawinskys Werk ist für den Konzertmeister des Loh-Orchesters eine besondere Herausforderung, der er sich gern stellt. Kein Takt ähnelt dem anderen, man muss äußerst konzentriert spielen, meint der Musiker, der zugleich die erste Geige im Orchester spielt. Er freut sich sehr, dass er gemeinsam mit weiteren Musikern des Loh-Orchesters unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank Gelegenheit hat, dieses Stück zu spielen.
Bassbariton Thomas Kohl tritt in der Geschichte vom Soldaten als Erzähler auf und präsentiert sich zugleich in ganz verschiedenen Rollen. Es geht um einen Soldaten, der nach Hause wandert und auf den Teufel trifft. Der gibt sich allerdings nicht zu erkennen, sondern erscheint als alter Mann. Mit List verschafft er sich die Geige vom Soldaten und so dessen Seele im Tausch für ein Zauberbuch. Mit dem nun reich gewordenen Soldaten will aber niemand mehr etwas zu tun haben, nicht einmal seine eigene Familie. Dem Soldaten gelingt es beim Kartenspiel, die Geige zurückzuerobern. Doch ein Happyend wird es nicht geben …
Strawinskys Musik zu diesem alten russischen Märchen ist ebenso abwechslungsreich wie mitreißend – er hat in sein Werk von 1918 die schmissigsten Klänge und Rhythmen seiner Zeit verpackt – Walzer, Ragtime, Tango und Militärmarsch. Für die immer markant hervortretende Rhythmik sorgt ein Schlagzeugapparat aus Triangel, Tamburin, vier verschiedenen Trommeln und Becken. Darüber können sich Kontrabass, Posaune, Kornett, Fagott, Klarinette und Geige sehr virtuos entfalten. Das kurzweilige Stück ist ein Muss für jeden Konzertfreund!
Die Konzerte finden am 4. September um 18.00 Uhr in der Cyriaci-Kapelle Nordhausen und am 10. September um 16.00 Uhr in der Cruciskirche Sondershausen statt. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnzMarek Adam Smentek und Thomas Kohl (l.)
Die konzertante Aufführung von Igor Strawinskys Werk ist für den Konzertmeister des Loh-Orchesters eine besondere Herausforderung, der er sich gern stellt. Kein Takt ähnelt dem anderen, man muss äußerst konzentriert spielen, meint der Musiker, der zugleich die erste Geige im Orchester spielt. Er freut sich sehr, dass er gemeinsam mit weiteren Musikern des Loh-Orchesters unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank Gelegenheit hat, dieses Stück zu spielen.
Bassbariton Thomas Kohl tritt in der Geschichte vom Soldaten als Erzähler auf und präsentiert sich zugleich in ganz verschiedenen Rollen. Es geht um einen Soldaten, der nach Hause wandert und auf den Teufel trifft. Der gibt sich allerdings nicht zu erkennen, sondern erscheint als alter Mann. Mit List verschafft er sich die Geige vom Soldaten und so dessen Seele im Tausch für ein Zauberbuch. Mit dem nun reich gewordenen Soldaten will aber niemand mehr etwas zu tun haben, nicht einmal seine eigene Familie. Dem Soldaten gelingt es beim Kartenspiel, die Geige zurückzuerobern. Doch ein Happyend wird es nicht geben …
Strawinskys Musik zu diesem alten russischen Märchen ist ebenso abwechslungsreich wie mitreißend – er hat in sein Werk von 1918 die schmissigsten Klänge und Rhythmen seiner Zeit verpackt – Walzer, Ragtime, Tango und Militärmarsch. Für die immer markant hervortretende Rhythmik sorgt ein Schlagzeugapparat aus Triangel, Tamburin, vier verschiedenen Trommeln und Becken. Darüber können sich Kontrabass, Posaune, Kornett, Fagott, Klarinette und Geige sehr virtuos entfalten. Das kurzweilige Stück ist ein Muss für jeden Konzertfreund!
Die Konzerte finden am 4. September um 18.00 Uhr in der Cyriaci-Kapelle Nordhausen und am 10. September um 16.00 Uhr in der Cruciskirche Sondershausen statt. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
