Mi, 18:08 Uhr
31.08.2011
Wanderausstellung kommt
Eine internationale Wanderausstellung zur Anpassung an das Hochwasserrisiko macht Station in Thüringen, wie heute vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz (TMLFUN) mitgeteilt wurde. Eine der beiden Stationen im Freistaat wird auch der Kyffhäuserkreis sein...
Nach erfolgreichen Präsentationen in Tschechien und Österreich macht die Wander-ausstellung des EU-INTERREG-Projektes Anpassung an das Hochwasserrisiko im Flussgebiet der Labe-Elbe (LABEL) vom 05.09.-14.10.11 in Thüringen Station und wird nacheinander in den Landratsämtern Sömmerda und Sondershausen zu sehen sein. Die Ausstellung soll in den hochwassergefährdeten Gebieten an Unstrut und Wipper für mehr Sensibilität im Umgang mit dem Thema Hochwasser werben und wird am 5. September 2011, 16.00 Uhr im Gebäude Wielandstr. 4 des Landratsamtes Sömmerda eröffnet. Teil der Eröffnung ist ein Vortrag der auf wasserhistorischem Gebiet renommierten Wissenschaftler Dr. Mathias Deutsch und Prof. Dr. Karl-Heinz Pörtge. Der Vortrag hat das Thema Als die Fluten kamen – Historische Hochwasser der Unstrut.
Im Landratsamt Kyffhäuserkreis wird die Ausstellung ab dem 26. September zu sehen sein. Ende der Ausstellung ist der 14. Oktober 2011.
Das TMLFUN arbeitet mit tschechischen, österreichischen, ungarischen und anderen deutschen Partnern im Rahmen des INTERREG-Projektes LABEL an der transnationalen Abstimmung und Umsetzung von Methoden und Instrumenten des Hochwasserrisikomanagements und der Raumplanung in überschwemmungsgefährdeten Gebieten. Die Zusammenarbeit von Raumordnung und Wasserwirtschaft, die Entwicklung von Strategien und Maßnahmen zur Anpassung an das Hochwasserrisiko und eine umfassende Kommunikationsstrategie zur Erhöhung des Problembewusstseins sind die Kernelemente des Projektes. Durch das gemeinsame transnationale Handeln sollen Fehlentwicklungen im Flussgebiet der Elbe vermieden und die grenzüberschreitende Risikovorsorge gefördert werden.
Dem Umgang mit dem Hochwasserrisiko kommt dabei eine integrale Rolle zu. Neben den Anforderungen an die Raumplanung muss auch die Nutzungsplanung in Gewässernähe an die Hochwassergefahr angepasst werden. Mit der Bereitstellung von Informationen über Hochwassergefahren und -risiken und der Einbettung dieser Informationen in die verschiedenen Planungsebenen wird auch die nachhaltige Entwicklung des Wirtschaftsraumes Elbe unterstützt.
Auf diese Weise wird das interregionale EU-Projekt, gestützt durch Pilotaktivitäten in den jeweiligen Arbeitsbereichen, im Elbegebiet auch zum Motor der Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie der EU. Das TMLFUN ist dabei insbesondere in die Aufstellung des länderübergreifenden Hochwasserrisikomanagement-Plans für die Weiße Elster, die Aufstellung des Risikoatlas für die Elbe und ihre wichtigsten Nebenflüsse sowie in die Schaffung von Referenzstellen für die kommunale Hochwassersoftware INGE eingebunden.
Autor: khhNach erfolgreichen Präsentationen in Tschechien und Österreich macht die Wander-ausstellung des EU-INTERREG-Projektes Anpassung an das Hochwasserrisiko im Flussgebiet der Labe-Elbe (LABEL) vom 05.09.-14.10.11 in Thüringen Station und wird nacheinander in den Landratsämtern Sömmerda und Sondershausen zu sehen sein. Die Ausstellung soll in den hochwassergefährdeten Gebieten an Unstrut und Wipper für mehr Sensibilität im Umgang mit dem Thema Hochwasser werben und wird am 5. September 2011, 16.00 Uhr im Gebäude Wielandstr. 4 des Landratsamtes Sömmerda eröffnet. Teil der Eröffnung ist ein Vortrag der auf wasserhistorischem Gebiet renommierten Wissenschaftler Dr. Mathias Deutsch und Prof. Dr. Karl-Heinz Pörtge. Der Vortrag hat das Thema Als die Fluten kamen – Historische Hochwasser der Unstrut.
Im Landratsamt Kyffhäuserkreis wird die Ausstellung ab dem 26. September zu sehen sein. Ende der Ausstellung ist der 14. Oktober 2011.
Das TMLFUN arbeitet mit tschechischen, österreichischen, ungarischen und anderen deutschen Partnern im Rahmen des INTERREG-Projektes LABEL an der transnationalen Abstimmung und Umsetzung von Methoden und Instrumenten des Hochwasserrisikomanagements und der Raumplanung in überschwemmungsgefährdeten Gebieten. Die Zusammenarbeit von Raumordnung und Wasserwirtschaft, die Entwicklung von Strategien und Maßnahmen zur Anpassung an das Hochwasserrisiko und eine umfassende Kommunikationsstrategie zur Erhöhung des Problembewusstseins sind die Kernelemente des Projektes. Durch das gemeinsame transnationale Handeln sollen Fehlentwicklungen im Flussgebiet der Elbe vermieden und die grenzüberschreitende Risikovorsorge gefördert werden.
Dem Umgang mit dem Hochwasserrisiko kommt dabei eine integrale Rolle zu. Neben den Anforderungen an die Raumplanung muss auch die Nutzungsplanung in Gewässernähe an die Hochwassergefahr angepasst werden. Mit der Bereitstellung von Informationen über Hochwassergefahren und -risiken und der Einbettung dieser Informationen in die verschiedenen Planungsebenen wird auch die nachhaltige Entwicklung des Wirtschaftsraumes Elbe unterstützt.
Auf diese Weise wird das interregionale EU-Projekt, gestützt durch Pilotaktivitäten in den jeweiligen Arbeitsbereichen, im Elbegebiet auch zum Motor der Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie der EU. Das TMLFUN ist dabei insbesondere in die Aufstellung des länderübergreifenden Hochwasserrisikomanagement-Plans für die Weiße Elster, die Aufstellung des Risikoatlas für die Elbe und ihre wichtigsten Nebenflüsse sowie in die Schaffung von Referenzstellen für die kommunale Hochwassersoftware INGE eingebunden.
