Fr, 06:43 Uhr
30.09.2011
nnz-Forum: Zu Tränen gerührt
nnz-Autor Olaf Schulze hatte am Wochenende bereits über die Inszenierung der Oper "La Traviata" berichtet. Jetzt gibt es dazu Anmerkungen einer Leserin aus Steigerthal...
Am Freitag saß ich im Nordhäuser Theater und freute mich auf die Oper La Traviata. Ich wurde nicht enttäuscht, war zu Tränen gerührt und applaudierte mit all den anderen Zuhörern begeistert.
Am Montag las ich die Kritik zu dieser Aufführung von Frauke Adrians in einer Thüringer Tageszeitung. Fazit ist für mich, dass ich keine Ahnung von Opern habe. Ich habe nicht die öhligen Balcanto-Schluchzerchen in den höheren Lagen bemerkt. Ebenso ist mir entgangen, dass die Nordhäuser Version von La Traviata statisch und langweilig war. Negative Kritik prägt sich ganz schnell ein. Viele Leser werden sich sagen, wenn die Aufführung so schlecht ist, gehe ich gar nicht erst hin. Das hat unser Theater nicht verdient.
Regelmäßig bin ich mit meinen Schülern vom Staatlichen regionalen Förderzentrum Nordhausen zu Gast im Theater. Zwischen beiden Einrichtungen hat sich eine Zusammenarbeit entwickelt. Die Theatergruppe unserer Schule wird intensiv unterstützt. Mit meinen Kleinen gehe ich besonders gern ins Theater unterm Dach und in das Weihnachtsmärchen. Diese Zusammenarbeit passt wunderbar in das Thüringer Bildungsmodell Neue Lernkultur in Kommunen.
Man möge bitte auch die Tragweite einer abwertenden Kritik bedenken. Ich möchte nicht auf die strahlenden Kinderaugen meiner Schüler nach einem Theaterbesuch verzichten. Die Aufführung habe ich genossen, war begeistert, wie all die anderen Theatergäste. Ich bin froh, dass ich all die Unzulänglichkeiten nicht bemerkte und mit einem Gefühl der Wärme und Zufriedenheit zu Hause angekommen bin. Dieses tolle Gefühl spürte die Kritikerin sicher nicht.
Nun noch ein Insider-Tipp: Wenn in dieser regionalen Tageszeitung eine schlechte Kritik steht, dann sollte man unbedingt hingehen. Dann ist die Inszenierung nämlich besonders gut.
Anita Held, Steigerthal
Autor: nnzAm Freitag saß ich im Nordhäuser Theater und freute mich auf die Oper La Traviata. Ich wurde nicht enttäuscht, war zu Tränen gerührt und applaudierte mit all den anderen Zuhörern begeistert.
Am Montag las ich die Kritik zu dieser Aufführung von Frauke Adrians in einer Thüringer Tageszeitung. Fazit ist für mich, dass ich keine Ahnung von Opern habe. Ich habe nicht die öhligen Balcanto-Schluchzerchen in den höheren Lagen bemerkt. Ebenso ist mir entgangen, dass die Nordhäuser Version von La Traviata statisch und langweilig war. Negative Kritik prägt sich ganz schnell ein. Viele Leser werden sich sagen, wenn die Aufführung so schlecht ist, gehe ich gar nicht erst hin. Das hat unser Theater nicht verdient.
Regelmäßig bin ich mit meinen Schülern vom Staatlichen regionalen Förderzentrum Nordhausen zu Gast im Theater. Zwischen beiden Einrichtungen hat sich eine Zusammenarbeit entwickelt. Die Theatergruppe unserer Schule wird intensiv unterstützt. Mit meinen Kleinen gehe ich besonders gern ins Theater unterm Dach und in das Weihnachtsmärchen. Diese Zusammenarbeit passt wunderbar in das Thüringer Bildungsmodell Neue Lernkultur in Kommunen.
Man möge bitte auch die Tragweite einer abwertenden Kritik bedenken. Ich möchte nicht auf die strahlenden Kinderaugen meiner Schüler nach einem Theaterbesuch verzichten. Die Aufführung habe ich genossen, war begeistert, wie all die anderen Theatergäste. Ich bin froh, dass ich all die Unzulänglichkeiten nicht bemerkte und mit einem Gefühl der Wärme und Zufriedenheit zu Hause angekommen bin. Dieses tolle Gefühl spürte die Kritikerin sicher nicht.
Nun noch ein Insider-Tipp: Wenn in dieser regionalen Tageszeitung eine schlechte Kritik steht, dann sollte man unbedingt hingehen. Dann ist die Inszenierung nämlich besonders gut.
Anita Held, Steigerthal
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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