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Fr, 07:21 Uhr
30.09.2011

Willkommen in der Pension Schöller

Die erste Schauspiel-Premiere der neuen Spielzeit im Theater Nordhausen verspricht beste Unterhaltung mit „Pension Schöller“, dem Paradestück unter den Schwänken. Die Inszenierung des Theaters Rudolstadt wird in Nordthüringen im Rahmen der seit 2004 bestehenden Kooperation der beiden Häuser gezeigt.


Das 1890 uraufgeführte Stück bietet wunderbar schräge Figuren, strotzt vor temporeichen Dialogen und aberwitziger Situationskomik, die die Grenze zwischen Wahnsinn und Normalität ins Wanken geraten lässt. Die Thüringische Landeszeitung schrieb über die Rudolstädter Premiere: „Wahnsinn! In Rudolstadt gehen die Protagonisten im Gelächter unter. Das Publikum tobt, klatscht sich auf die Schenkel und putzt die lachtränenfeuchten Brillengläser.“
Verena Blankenburg (Josephine Zillertal), Marcus Ostberg (Philipp Klapproth) (Foto: P. Scholz)
Pension Schöller (Foto: P. Scholz)
Pension Schöller (Foto: P. Scholz)
Ein ausgemusterter Major, eine schrullige Schriftstellerin, ein Möchtegern-Schauspieler mit Sprachfehler und ein weltenbummelnder Wissenschaftler bewohnen die Berliner Pension Schöller.

Ihr Besitzer hat zudem eine schöne Tochter, die der junge Alfred Klapproth vom Fleck weg heiraten würde, wenn er sich das Unternehmen Ehe leisten könnte. Da kommt es ihm gerade recht, dass sein vermögender Onkel Philipp eintrifft. Dieser hat es sich in den Kopf gesetzt, eine Irrenanstalt zu besuchen und ein paar echte Verrückte kennen zu lernen. Koste es, was es wolle. Kurzerhand erklärt Alfred die Pension Schöller zur Psychiatrie und die Gäste zu schweren Fällen.

Das Täuschungsmanöver gelingt, und sein Onkel amüsiert sich prächtig. Doch zurück in der Provinz tauchen die vermeintlichen „Patienten“ plötzlich einer nach dem anderen auf. Die lieben Irren mischen die ländliche Idylle tüchtig auf und rauben dem Onkel bald den letzten Nerv …

Karten für die Nordhäuser Premiere von „Pension Schöller“ in der Inszenierung von Martin Pfaff am 14. Oktober um 19.30 Uhr und die weiteren Vorstellungen am 22. und 30. Oktober, 19. November und 18. und 21. Dezember gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen des Theaters Nordhausen/Loh-Orchesters Sonderhausen.
Autor: nnz

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